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Ämter drohen mit Inobhutnahme

Ämter drohen Eltern in Briefen mit Inobhutnahme der Kinder

Die Augsburger Allgemeine schreibt in Ihrem Artikel vom 07.11.2020:

Die amtlichen Schreiben lösen nicht nur wegen ihres Inhalts Angst aus. Auch der Ton ist einschüchternd. „Sehr geehrte Eheleute. Ihren Kindern gegenüber wird eine Isolation in sogenannter häuslicher Absonderung in der Wohnung angeordnet“, heißt es etwa militärisch knapp in einem Brief, der aus einer Amtsstube in Baden-Württemberg verschickt wurde. Im Norden ist der Ton nicht besser. „Sehr geehrte Eltern, hiermit bestätige ich Ihnen die häusliche Absonderung Ihres Kindes“, heißt es in der Quarantäne-Anordnung einer niedersächsischen Behörde.

https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Aemter-drohen-Eltern-in-Briefen-mit-Inobhutnahme-der-Kinder-id58496726.html?fbclid=IwAR1yW005_wIsB3_05XprU9HH8Q_B4EhzprM0-oFdwp9MpkjuEQekskXEIJ0

Weiterhin darf man lesen:

Fragen und Probleme türmen sich bei denjenigen auf, die nach Paragraf 30 des Infektionsschutzgesetzes zur Quarantäne verdonnert werden. Sind die eigenen Kinder betroffen, wächst die Not – und ein bisschen Trost könnte da durchaus hilfreich sein. Aber nicht, wenn es nach der Denke in einigen deutschen Amtsstuben geht: Da wird es dem Kind im Kasernenhofton „untersagt, die Wohnung beziehungsweise den Haushalt ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes zu verlassen“. Eltern werden aufgefordert, „bis zum Ende der Absonderung“ zweimal täglich Fieber zu messen. Entsprechende Schreiben liegen unserer Redaktion vor.

Und wehe, die betroffenen Haushalte kommen der Anordnung nicht nach, wird es richtig heftig. Für den Fall der Zuwiderhandlung nämlich können die Kinder „zwangsweise in einer geeigneten geschlossenen Einrichtung abgesondert werden“, wie es bei einer Behörde heißt. Die Entscheidung darüber obliege einem Familiengericht.

Ein anderer Behördenmitarbeiter formuliert es so: Werde den Anordnungen nicht nachgekommen oder bestehe nur der entsprechende Verdacht, „werde ich beim zuständigen Amtsgericht…beantragen, Ihr Kind zwangsweise in einer geeigneten abgeschlossenen Einrichtung abzusondern“. Dies ist die Horrorvorstellung für Eltern: Der Staat nimmt ihnen die Kinder weg.

https://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Aemter-drohen-Eltern-in-Briefen-mit-Inobhutnahme-der-Kinder-id58496726.html?fbclid=IwAR1yW005_wIsB3_05XprU9HH8Q_B4EhzprM0-oFdwp9MpkjuEQekskXEIJ0

Spätestens wenn es an die eigenen Kinder geht, so die Vermutung, sollte sich ein erheblicher Widerstand bilden, die Angst vor Strafe vollends abfallen und die Kinder bis aufs Blut verteidigt werden.

Unterstützung betroffener Eltern sollte selbstverständlich sein!


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