Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Bombenanschläge in Stuttgart

Nach dem Bombenanschlag auf die Lastwagen der Firma V.T.S. in der Augsburger Straße ermittelt der Staatsschutz. Laut Meldung der „Bild“, soll ein Nachbar vier Vermummte von seinem Balkon ausgesehen haben.

Ein Truck, eine Zugmaschine mit Auflieger und der Lautsprecherwagen sind verkohlt. Sie wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 2.35 Uhr Opfer eines Brandbombenanschlags. Der materielle Schaden wird auf mehr als 200 000 Euro geschätzt.

Laut Zeugenaussagen wurde ein lauter Knall gehört, welcher auf eine Brandbombe schließen lässt, danach standen die Fahrzeuge im Vollbrand. Die Feuerwehr konnte den Brand zwar löschen und ein Übergreifen auf das Gebäude verhindern, die Fahrzeuge waren jedoch nicht mehr zu retten. „Nachbarn hatten mehrere vermummte Personen gesehen, die flüchteten. Daraufhin haben wir eine Großfahndung eingeleitet, bei der auch ein Hubschrauber eingesetzt wurde“, erzählt Polizeipressesprecher Stephan Widmann.

Wie zu erwarten blieb die Suche jedoch bislang erfolglos.

Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen“, sagt Widmann. Denn die Polizei geht von einem linksextremistischen Hintergrund aus. Die Täter haben offensichtlich vermutet, dass die Transporter-Fahrzeuge bei der Corona-Demonstration auf dem Cannstatter Wasen eingesetzt werden sollten.

Hier irrten jedoch die Täter, denn die Cannstatter Wasen Demos wurden von einer anderen Firma ausgerichtet. Zusätzlich zu den Schäden an den LKWs waren Schäden an den Gebäuden zu verzeichnen.

Linksextremismus? Immer dann wenn Bürger friedlich demonstrieren, wenn der offensichtliche Missbrauch von Regierung und politischen Parteien angeklagt wird, nehmen brutale Gewalttaten, Bombenanschläge und Übergriffe linksextremer Terrororganisationen zu.

Ein Zufall?