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Burundi wirft WHO aus dem Land

Ein afrikanischer Staat sorgt für Aufsehen, indem er den Landeschef der Weltgesundheitsorganisation (WHO) hinauswirft und zur “unerwünschten Person” erklärt.

Burundi weist den Landeschef der Weltgesundheitsorganisation WHO in dem ostafrikanischen Staat aus. Die Ausweisung fällt mitten in den Präsidentschaftswahlkampf, der trotz der Pandemie mit Großveranstaltungen fortgesetzt wird.

Das Außenministerium habe den WHO-Landeschef Walter Kazadi Mulombo und drei Mitarbeiter zur “persona non grata” erklärt, teilt die Regierung mit, ohne Gründe zu nennen. Von der WHO lag zunächst keine Stellungnahme vor. Der Regierung von Präsident Pierre Nkurunziza werden immer wieder Rechtsverletzungen vorgeworfen.

Sie hatte auch schon früher Vertreter internationaler Organisationen ausgewiesen. Burundi hat bisher 27 Corona-Infektionen und einen Todesfall gemeldet.
Quelle: (reuters)

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