Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Die Alternative aus dem Inneren

Statt auf den angekündigten Impfstoff gegen Covid-19 zu warten, müssen die Menschen ihr Immunsystem stärken — auch auf spirituellem Weg.

von Erich Decker

Inzwischen werden sich viele an die täglichen Schreckensnachrichten von erneut gestiegenen Zahlen der positiven Testergebnisse auf Sars-Cov-2, die als „Neuinfektionen“ bezeichnet werden, gewöhnt haben. Damit einhergehend übertreffen sich Regierende ständig mit weiteren Maßnahmen, die den Einzelnen in seiner Freiheit — und damit auch in seiner Selbstverantwortung — immer stärker einschränken. Es entsteht der Eindruck, dass der einzelne Mensch in unserem Lande zunehmend unmündiger wird und dass sein Leben nur noch von den Politikern in geordnete Bahnen gelenkt werden kann. Doch wie ist es wirklich um die „Ansteckung“ bestellt? Befinden wir uns tatsächlich nahezu ohnmächtig in einer „alternativlosen Situation“? Dieser Artikel soll zeigen, dass unsere Situation keineswegs „alternativlos“ ist. Wer die Fakten kennt, kann die bestehende Situation klarer einschätzen und wird erkennen, dass wir durchaus Alternativen haben.

In den Nachrichten von ARD oder ZDF hören wir jeden Tag Meldungen mit etwa folgendem oder ähnlichem Inhalt:

„Die Zahl der Corona-Infizierten ist erneut gestiegen.“

Diese Aussage beinhaltet genau drei Dinge: Eine Nichtinformation, eine Suggestion und eine Lüge.
Die Nichtinformation besteht in der genannten Zahl. Es fehlt der Bezug. Wenn Sie an einer Prüfung teilnehmen und man Ihnen mitteilt, dass Sie 19 Punkte erreicht haben, sagt Ihnen das nichts. Es ist ebenso eine Nichtinformation wie die Zahl in der Corona-Nachricht. Wenn Sie wissen wollen, ob Sie die Prüfung bestanden haben, müssen Sie die Bezugsgröße kennen. Ist diese 20, dann haben Sie mit 19 Punkten ein sehr gutes Ergebnis erzielt. Ist diese jedoch 100, dann sind Sie mit absoluter Sicherheit durchgefallen.

Die Suggestion besteht darin, der Bevölkerung zu vermitteln, dass die Gefahr erneut zugenommen hat und der Einzelne noch stärker gefährdet ist als in den Tagen zuvor. Die Angst soll also weiter in die Bevölkerung hineingetragen werden. Auch wenn jeder Verantwortliche in Politik und Medien weiß, dass Angst unser Immunsystem schwächt, wird diese weiter gefördert.

Die Lüge besteht darin, dass ein positives Testergebnis keinen Schluss darauf zulässt, ob die Person infiziert ist. Der Test ist kein Diagnose-Instrument, auch wenn die genannten Medien dies der Bevölkerung seit mehr als neun Monaten suggerieren wollen. Hier gelten vielmehr folgende logische Zusammenhänge, die diese Medien verschweigen:

  • Positiv getestet bedeutet nicht: infiziert,
  • infiziert bedeutet nicht: Es treten Symptome auf,
  • Symptome bedeuten nicht: ernsthaft erkrankt,
  • erkrankt bedeutet nicht: Lebensgefahr,
  • Lebensgefahr bedeutet nicht: Tod.

Wer mit klarem Bewusstsein diese Aussagen liest und auf sich wirken lässt, kann sich nur wundern, wie lange die Mainstream-Medien nun schon versuchen, die Bürger unseres Landes in eine Richtung zu lenken, die mit den wahren Sachverhalten nicht übereinstimmt. Das Bemühen, den Einzelnen mit diesen Zusammenhängen vertraut zu machen, ist nur in den freien Medien zu finden, die dann aber landesweit schnell als Verschwörungstheoretiker oder Wirrköpfe diffamiert werden. Ganz nach dem Motto: „Es kann nicht sein, was nicht sein darf.“

Was bedeutet Ansteckung?

Im Allgemeinen ist damit die Übertragung von Krankheitserregern auf einen anderen Organismus gemeint. Diese Übertragung geschieht, ohne dass wir sie bewusst wahrnehmen oder bewusst darüber entscheiden. Wir sagen dann häufig: „Ich habe mich erkältet“, wenn wir uns zum Beispiel mit einem Rhinovirus angesteckt haben. Eine ähnliche Vorstellung haben wir, wenn wir nach einer Veranstaltung an Grippe erkranken. Dann sagen viele: „Ich muss mich wohl auf dieser Veranstaltung angesteckt haben.“ Doch wie verhält es sich wirklich mit dem Thema Ansteckung?

Nach dieser Vorstellung wird ein winziges, mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmbares Teilchen, zum Beispiel ein Virus, unbemerkt von einem Menschen auf einen anderen Menschen übertragen und breitet sich anschließend in dessen Körper aus. Also kann der Einzelne nicht erkennen, ob sein Gegenüber das Virus in sich trägt, und scheint einer möglichen Ansteckung fast hilflos ausgesetzt zu sein. Unter diesem Gesichtspunkt betrachten die Menschen jeden, der ihnen begegnet, als eine potenzielle Gefahr. Die Vermeidung von direktem Kontakt scheint dann der einzige „alternativlose Schutz“ zu sein.

Wo nimmt die Ansteckung ihren Anfang?

Nun ist der Mensch nicht ausschließlich ein physisches Wesen, sondern dieses Wesen wird durch seine überphysische Organisation mit ihren seelischen und geistigen Erlebnissen und Tätigkeiten ergänzt. Die Physis, das rein Körperliche, ist die Grundlage der seelischen und geistigen Organisation, während die seelischen und geistigen Einheiten auf die physische Organisation einwirken, sie beleben und gestalten. Beide Ebenen stehen zueinander in Beziehung. Die Seele ist gleichzeitig auch Träger des Bewusstseins. Solange zwischen beiden Ebenen ein gutes Verhältnis besteht, ist der Mensch gesund. Wirken jedoch Seele und Geist zu stark oder zu schwach auf die physische Organisation ein, so wird der Mensch krank. Die Einsicht in diese Zusammenhänge eröffnet tiefere Erkenntnisse über den gesunden und kranken menschlichen Organismus. (1)

Jede Krankheit beginnt auf der überphysischen Ebene, bevor wir sie dann auf der physischen Ebene wahrnehmen. Damit erfolgt die Ansteckung in einem ersten Schritt auf der seelischen Ebene, indem das harmonische Zusammenwirken zwischen Körper und Seele deutlich gestört wird. So gilt ganz allgemein: Genau dann, wenn Bewusstsein und Körper aus dem Gleichgewicht geraten, die Seele krank wird, wird in der Folge auch der Körper krank.

Der Geist, der durch unser Ich repräsentiert wird, kann nicht krank werden und sich dementsprechend nicht anstecken. Er ist vielmehr Gestalter und Ordner von Seele und Körper. Somit kann der Mensch Körper und Seele wieder gesund machen, indem er das verloren gegangene Gleichgewicht wieder herstellt. Dazu muss er jedoch dieses Potenzial nutzen, das der ganzen Menschheit gegeben ist. Tut er dies nicht, so verzichtet er auf sein Vermögen, seine Selbstheilungskräfte aktiv einzusetzen. Wie er dies tun kann, werde ich erläutern.

Was führt zu Ungleichgewicht und Krankheit?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir die Entwicklung der Seele des Menschen im Laufe eines Lebens betrachten. Der Mensch durchläuft im Laufe seines Lebens eine Entwicklung und reagiert daher je nach Lebensalter anders auf sein Umfeld, denn mit den Lebensjahren nehmen auch seine Erfahrungen und Erkenntnisse zu. Jeder einzelne Mensch befindet sich auf einem Entwicklungsweg. So vollziehen einige Menschen größere Entwicklungen, andere und weniger große Entwicklungsschritte. Manche Menschen ergreifen noch einen zweiten Beruf oder gehen im späteren Leben Tätigkeiten nach, die weit über ihre beruflichen Qualifikationen hinausgehen.

Aber ebenso wie sich der einzelne Mensch auf einem Entwicklungsweg befindet, so befindet sich auch die ganze Menschheit auf einem Entwicklungsweg. Wer sich gut in den Entwicklungsstrom der Menschheit eingefügt, wird kaum ein Ungleichgewicht zwischen Seele und Körper erzeugen. Bewegt er sich jedoch aus diesem Entwicklungsstrom heraus, so wird nach und nach ein Ungleichgewicht entstehen, das in der Folge dann auch eine Krankheit nach sich zieht.

Wie kann sich der Einzelne vor Krankheit schützen?

Doch was bedeutet es, sich in den Entwicklungsstrom der Menschheit einzugliedern? In den letzten Jahrhunderten haben sich die Lebensverhältnisse für den Einzelnen deutlich verbessert, denn Naturwissenschaft und Technik haben zu großen Fortschritten geführt. Doch wie ist in dieser Zeit die seelische Entwicklung vorangeschritten?

Um ein Ungleichgewicht zwischen Körper und Seele zu verhindern, muss mit der physischen Entwicklung auch die seelische Entwicklung einhergehen. Diese ist jedoch nicht in gleichem Maße erfolgt: Statt ethisch-moralisch aufbauend hat sich die Menschheit zunehmend antimoralisch entwickelt. Die Materie ist ganz in den Vordergrund gerückt und Seele und Geist führen bei den meisten Menschen nur noch ein Schattendasein.

Statt nach Wahrheit zu streben, gewinnen Lüge, Suggestion und Manipulation immer mehr Raum. Statt wertschätzenden Beziehungen, entstehen immer mehr Verbindungen ausschließlich aus egoistischen Motiven. Statt mit seiner Tätigkeit die Entwicklung der Gemeinschaft zu fördern, ist die Arbeit vieler zu einer unliebsamen Notwendigkeit degeneriert. So ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Menschen in ein Ungleichgewicht fallen und erkranken.

Schützen könnte sich jeder, indem er sich stärker um eine ehrliche Kommunikation bemüht und Lüge, Suggestion und Manipulation aktiv zurückweist. Schützen kann er sich auch, wenn er sich um wertschätzende wahrhaftige Beziehungen bemüht und Projektionen sowie egoistischen Neigungen immer weniger Raum gewährt. Schützen würde ebenfalls, wenn jeder seine Arbeit mit dem Bewusstsein ausführen würde, dass er stets für andere tätig ist. Denn die Fehlentwicklung unserer Zeit kann nur überwunden werden, wenn der Einzelne nach ethisch-moralischen Grundsätzen handelt. Dies gewährt ihm den größten Schutz vor einem weiteren Ungleichgewicht und damit auch vor Krankheiten. Diese Notwendigkeit fasst der Geistforscher Heinz Grill in folgendem Satz zusammen:

„Es muss eine neue Kultur entstehen, deren zentrale Pfeiler Spiritualität, eine gegenseitige Beziehung im Miteinander und eine mutige individuelle Standortbestimmung sind“ (2).

Wie kann der Einzelne konkret vorgehen?

Das wirksamste Mittel gegen Krankheit ist die bewusste Beschäftigung mit der Geisteswissenschaft und die Auseinandersetzung mit spirituellen Gedanken. Wer sich aktiv mit den Gesetzen und Wirkungen seiner Seele und der geistigen Welt auseinandersetzt, schützt sich damit in besonderem Maße vor der Ansteckung. Wer drüber hinaus auch noch seine Angst vor Krankheit abbaut, verstärkt diesen Schutz deutlich. Dies gelingt, sehr leicht, wenn man sich stets selbst mit der Gefährlichkeit einer Krankheit auseinandersetzt, statt den Mainstream-Medien alles zu glauben. Das macht zwar etwas Mühe, doch man verringert dadurch die Angst und somit auch deutlich die Ansteckungsgefahr.

Da viele Menschen heute tief dem Materialismus verhaftet sind, ist die geistige Welt stärker in den Hintergrund getreten. In der Folge nehmen wir nur materielle Gedanken mit in den Schlaf. Dann kreist unser Geist in der Nacht auch nur darum. Beschäftigen wir uns aber tagsüber auch noch mit seelischen und geistigen Zusammenhängen, dann nehmen wir auch solche Gedanken mit in den Schlaf. Diese können dann am nächsten Tag ihre Wirkung zeigen. Damit stärken wir nicht nur die physischen Aspekte unseres Seins, sondern auch die seelischen und geistigen.

Dies verbessert das Gleichgewicht zwischen diesen Daseinsebenen, wodurch wir besser vor Krankheiten geschützt sind. Diese Auseinandersetzung mit den seelisch-geistigen Zusammenhängen ist unabhängig von jeder Religion oder jedem Glaubensbekenntnis und sollte ganz nach den eigenen Bedürfnissen erfolgen. Denn niemand darf dem Menschen seine individuelle Entwicklung vorgeben.

Was sagen die Kritiker?

Auf die stärksten Einwände der Kritiker will ich eingehen:

Erster Einwand:

„Ihre Darstellung über Gleichgewicht, Seele und Geist kann ich nicht nachprüfen und damit ist sie für mich auch nicht wirklich glaubwürdig.“

Jeder Geistesforscher kann die Zusammenhänge über das Gleichgewicht zwischen Seele und Geist bestätigen. Um Geistesforscher zu werden, bedarf es einer Schulung, die jeder Mensch absolvieren kann. Nur weil man selbst diese Zusammenhänge nicht wahrnehmen kann, heißt das noch nicht, dass sie nicht existieren. Das ist vergleichbar mit einem Menschen, der nicht Klavier spielen kann und deshalb behauptet, mit zehn Fingern diese vielen Tasten zu betätigen, sei gar nicht möglich. Nimmt er dann Unterricht in Klavierspielen, kann er früher oder später selbst dieses Instrument spielen. Selbst Klavier spielen zu können, ist jedoch keine Voraussetzung, um das Spiel eines Profis zu genießen. Auch muss ich kein Geistesforscher sein, um mich mit den Ergebnissen der Geistesforschung zu beschäftigen. Diese sind für jeden verfügbar.

Zweiter Einwand:

„Die Beschäftigung mit Spiritualität und Geisteswissenschaft ist viel zu aufwendig und bringt mir viel zu wenig.“

Es stimmt: Sich mit Spiritualität und Geisteswissenschaft zu beschäftigen, erfordert einen gewissen Aufwand. Das ist nicht anders als bei jeder anderen Tätigkeit. Wer sich allerdings ernsthaft mit diesen Themen beschäftigt, kann nicht verhindern, dass sich sein Bewusstsein weitet. Gleichzeitig erkennt er tiefere Zusammenhänge über das Leben selbst und kann mit diesem Wissen seine Beziehungen zu seinen Mitmenschen und zu seiner Tätigkeit verbessern.
Darüber hinaus wird er ein besseres Gleichgewicht zwischen Körper und Seele herstellen und damit auch die Gefahr einer Ansteckung deutlich verringern. Wird sich der Einzelne aber immer mehr seiner Seele bewusst, dann wächst sein Wahrheitsempfinden. So wird er häufiger Lüge, Suggestion und Manipulation erkennen und diese auch zurückweisen können, was ihn weiter deutlich vor Ansteckung schützt. Wer herausfinden will, wie sehr die Auseinandersetzung mit diesen Themen sein Leben bereichert, sollte es eine gewisse Zeit versuchen. Er wird dann sicher zu einem eindeutigen Ergebnis kommen.

Dritter Einwand:

„Ich vertraue doch lieber auf die Pharma-Industrie und nehme bei Ansteckung ein Antibiotikum oder ein entsprechendes Medikament. Das geht schneller und ist wirkungsvoller.“

Selbstverständlich kann man bei einer Krankheit auch schnell auf die entsprechenden Medikamente zurückgreifen. Der Sinn eines solchen Vorgehens soll nicht im Geringsten in Frage gestellt werden. Doch wenn ich eine Krankheit nur auf der physischen Ebene mit einem Medikament bekämpfe, werden zwar die Symptome beseitigt, aber die Ursache könnte weiter bestehen bleiben. Wer jedoch versucht, auf der seelischen Ebene die Ursache abzustellen, durchlebt zwar auf physischer Ebene die Krankheit, doch erhöht damit die Chance, dass das Immunsystem gleichzeitig die entsprechenden Abwehrkräfte gegen die Krankheit bildet. Dies soll jedoch keine generelle Empfehlung für den Umgang mit Krankheiten sein, denn diese Entscheidung muss jeder Einzelne im Rahmen seiner Selbstverantwortung treffen.
Kritikern, bei denen diese Einwände schon zu fest gefügten Vorurteilen geworden sind, kann man kaum etwas entgegensetzen. Dann wird der Kritiker jeden Gedanken verwerfen, der diesem Vorurteil widerspricht. Denn sonst müsste er sich eingestehen, dass er über eine längere Zeit einem Irrtum erlegen war.

Welche der oben genannten Sichtweisen dem Einzelnen mehr oder weniger zusagt, ist ganz ihm selbst überlassen.

An welche Geistforscher kann man sich wenden?

Wer sich auf die Suche nach spirituellen Lehrern begeben möchte, kann im deutschsprachigen Raum beispielsweise Goethe und Schiller lesen. Aber auch viele spirituelle Menschen anderer Kulturen kommen in Frage wie Mahatma Gandhi oder Paramahansa Yogananda. Als Geistesforscher seien besonders Rudolf Steiner, Sri Aurobindo oder Heinz Grill genannt. Hier ist jeder selbst aufgefordert, sich an die für ihn passende Literatur oder an die für ihn geeignete spirituelle Quelle zu wenden. Wer sich also vor Ansteckung besser schützen will, hat durchaus Alternativen.


Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.


(Anmerkung Kolumne: Die Aussagen und Inhalte von verschiedenen Autoren muss sich nicht immer die Sichtweise und Meinung der “Lehestener Kolumne” decken … Empfehlungen für Transhumanismus oder Rudolf Steiner sind nicht im Sinne der Kolumne! Die nähere Beschäftigung mit dem Geistigen und der eigenen Sichtweise auf die Welt und Vorgänge ist empfehlenswerter denn je. Jeder Mensch wird seinen Zugang finden.)


TOP AKTUELL:
Do NOT follow this link or you will be banned from the site!