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Gelöste Mikrofasern verschmutzen Umwelt

Es passiert in jeder Sekunde, weltweit, millionenfach.

Und doch geschieht es für viele Menschen im Verborgenen. „Bei jedem Waschgang verlieren Textilien Mikrofasern. Während sich aber Baumwolle als organisches Material nahezu vollständig abbaut, haben synthetische Fasern eine weitaus höhere Verweildauer in der Umwelt“, erklärt Dr. Michael von Pidoll, Geschäftsfeldleiter und in Deutschland bei TÜV Rheinland für Textilprüfungen verantwortlich.

Erst vor wenigen Tagen veröffentlichten Forscher des „National Oceanography Centre“ (NOC) in Großbritannien ihre aktuellen Messungen von Mikroplastik im Atlantik.

Die Experten gehen davon aus, dass sich allein in den oberen Wasserschichten der ersten 200 Meter schätzungsweise 12 bis 21 Millionen Tonnen des Abfalls befinden. Auch darin enthalten: der Abrieb von synthetisch hergestellten Fasern.

„Das Problem ist unter Experten längst erkannt. Die Mikrofasern im Abwasser werden von Kläranlagen nicht vollständig herausgefiltert und gelangen so in die Gewässer oder als Klärschlamm auf die Felder.“


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