Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Genetisch vernetzt

Bereits 2020 wurde das Internet der Körper auf Gen-Ebene vorgestellt — heute koordiniert die WHO die DNA-Manipulation aller Menschen.

von Jens Bernert

Der menschliche Körper soll der neue Router werden. So das Vorhaben des Weltwirtschaftsforums und der Digital- und Gesundheitsindustrie, die mit ihrer „Internet der Körper“-Initiative genau diese Entwicklung vorantreibt. Es genügt den Datenkraken nicht mehr, dass die Menschen nur in einer Mensch-Maschinen-Interaktion Big Data füttern. Die Krake möchte mit ihren Tentakeln unter unsere Haut und die Daten unseres Körpers, unsere Gene abgreifen.

Die naturwissenschaftliche Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlichte im Juni 2020 einen Beitrag, der den elektronischen Anschluss auf Gen-Ebene an das „Internet der Körper“ (IOB) beinhaltet. Das IOB wird vom Weltwirtschaftsforum – zusammen mit dem Great Reset – und der Gesundheitsindustrie forciert und ist verzahnt mit ID2020, GAVI sowie mit der von der WHO im Juli 2021 vorgestellten Manipulation aller Menschen auf Erbgut-Ebene zu „Gesundheitszwecken“ und „Pandemiebekämpfung.

Bild

Im Begleittext zu dem wissenschaftlichen Beitrag mit dem Titel „Internet der Körper (IoB) — Verwendung von CRISPR zur elektrischen Verbindung mit dem Genom und zur Kontrolle desselben“ — hier auf Deutsch — unter nature.com heißt es (1):

„Genau wie das Internet der Dinge (IoT) bezieht sich IoB auf den Zugang und die Kontrolle des menschlichen Körpers über das Internet. Hier wird detailliert beschrieben, wie CRISPR verwendet werden kann, um eine elektrische Verbindung mit dem Genom herzustellen und die Kontrolle über transkriptionelle Informationsnetzwerke in E. coli und Salmonella zu demonstrieren. (…)

Längerfristig ist zu erwarten, dass — ähnlich wie DNA-basierte Impfstoffe zur Bekämpfung von Covid-19 in den menschlichen Körper eingeschleust werden — elektrogenetische Promotorschaltungen in menschliche Zellen eingebracht werden, um eine neue Modalität der bioelektronischen Signalübertragung zu eröffnen.“

Dass in dem Nature-Artikel nicht von mRNA-„Impfungen“ wie den aktuellen Produkten von Biontech und Co. die Rede ist, sondern von DNA-basierten „Impfstoffen“, wird möglicherweise diejenigen verwundern, die nicht damit vertraut sind, dass die WHO im Juli 2021 die jahrelang vorbereitete Vor-Kampagne zur weltweiten Erbgut-Manipulation des Menschen startete. Auf ihrer Website titelt die WHO, die Medienberichten zufolge am Tropf der Gates-Foundation hängt (2, 3):

„WHO gibt neue Empfehlungen zum Human Genome Editing zur Förderung der öffentlichen Gesundheit heraus.“

Weiter heißt es dort zur — bei Pflanzen und Tieren verpönten — Genmanipulation, die offenbar jeweils weltweit gleichzeitig erfolgen soll:

„‚Die Editierung des menschlichen Erbgutes hat das Potenzial, unsere Fähigkeit zur Behandlung und Heilung von Krankheiten zu verbessern, aber die volle Wirkung wird sich nur entfalten, wenn wir es zum Wohle aller Menschen einsetzen, anstatt die gesundheitliche Ungleichheit zwischen und innerhalb von Ländern zu verstärken‘, sagte Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus, WHO-Generaldirektor. (…)

Die Empfehlungen konzentrieren sich auf Verbesserungen auf Systemebene, die zum Aufbau von Kapazitäten in allen Ländern erforderlich sind, um sicherzustellen, dass die Bearbeitung des menschlichen Genoms sicher, effektiv und ethisch einwandfrei verwendet wird.“

Mit im Boot bei der WHO-koordinierten DNA-Manipulation ist für Deutschland auf Vorschlag des Gesundheitsministeriums seit September 2019 die in der Coronakrise hochaktive Ethikratvorsitzende Alena Buyx, wie die Ludwig-Maximilians-Universität München freudig berichtete (4).

Das Internet der Körper wird zusammen mit dem Great Reset vom Weltwirtschaftsforum (WEF) vorangetrieben (5, 6). Seit Juni 2020 heißt es auf der Website des WEF (7, 8):

„Wir treten in die Ära des ‚Internet der Körper‘ ein: Wir sammeln unsere physischen Daten über eine Reihe von Geräten, die implantiert, verschluckt oder getragen werden können. Das Ergebnis ist eine riesige Menge an gesundheitsbezogenen Daten, die das Wohlbefinden der Menschen auf der ganzen Welt verbessern und sich als entscheidend für die Bekämpfung der COVID-19-Pandemie erweisen könnten.“

Unter der Zwischenüberschrift „Connecting our bodies“ — „Unsere Körper verbinden“ — schreibt das WEF:

„Für Gesundheitsexperten öffnet das Internet der Körper das Tor zu einer neuen Ära der effektiven Überwachung und Behandlung. 2017 genehmigte die US Federal Drug Administration die erste Verwendung digitaler Pillen in den Vereinigten Staaten. Digitale Pillen enthalten winzige, einnehmbare Sensoren sowie ein Medikament. Nach dem Verschlucken wird der Sensor im Magen des Patienten aktiviert und überträgt Daten an sein Smartphone oder andere Geräte. (…)

Gleichzeitig können die Daten aus dem Internet der Körper genutzt werden, um Vorhersagen und Rückschlüsse zu treffen, die den Zugang einer Person oder Gruppe zu Ressourcen wie Gesundheitsversorgung, Versicherung und Beschäftigung beeinflussen können.“

In der hier gezeichneten, nach Eugenik und Transhumanismus riechenden Gemengelage findet sich neben COVID-Pass-Apps auch die von der Bill & Melinda Gates Foundation, der WHO und Co finanzierte Impfallianz GAVI wieder. Diese hat wiederum ein offenbar dringendes Bedürfnis, neben anderen Gründungsmitgliedern wie Microsoft und Rockefeller Foundation die weltweite Kontroll- und Überwachungsinitiative ID2020 zu finanzieren (9 bis 13). Norbert Häring schreibt zu ID2020, das zunächst noch ohne Anschluss auf Gen-Ebene an das Internet der Körper vorgestellt wurde (14):

„Unter dem Namen ID2020 wollen die US-Konzerne, die die digitale Welt dominieren, die nationalen Regierungen als Instanz zur Ausgabe von Identitätsbescheinigungen weitgehend ablösen. ‚Globale Weltbürgerschaft‘ heißt das im Titel des Aufsatzes einer leitenden Weltbank-Managerin. Identität ist dabei aber weit über ein übliches Ausweisdokument hinausgehend zu verstehen, als alles was es an Interessantem über eine Person, ihre Aktivitäten und ihre Vorlieben zu wissen gibt.

Wichtiger Bestandteil des Konzepts ist, dass die Nutzer sich grundsätzlich biometrisch, also mit Fingerabdruck, Gesichtserkennung oder Stimmerkennung bei ihrem Smartphone oder Computer anmelden, damit sie verlässlich ihrem Gerät und der damit ausgeführten Aktivität zugeordnet werden können.“


Quellen und Anmerkungen:

(1) https://bioengineeringcommunity.nature.com/posts/using-crispr-to-electrically-connect-with-and-control-the-genome
(2) https://www.fr.de/wirtschaft/privatisierung-weltrettung-11077940.html
(3) https://www.who.int/news/item/12-07-2021-who-issues-new-recommendations-on-human-genome-editing-for-the-advancement-of-public-health
(4) https://blog.fdik.org/2021-06/s1622673700.html
(5) https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/grosser-neustart/
(6) http://blauerbote.com/2020/10/21/der-great-reset/
(7) http://blauerbote.com/2020/12/28/das-internet-der-koerper/
(8) https://www.weforum.org/agenda/2020/06/internet-of-bodies-covid19-recovery-governance-health-data/
(9) https://blog.fdik.org/2021-11/s1637738399
(10) https://blog.fdik.org/2021-03/s1614724194
(11) https://www.gavi.org/our-alliance
(12) https://blog.fdik.org/2021-06/s1622673700.html
(13) https://id2020.org/
(14) https://norberthaering.de/die-regenten-der-welt/id2020-ktdi-apple-google/

Jens Bernert, Jahrgang 1974, ist studierter Geograph und Politikwissenschaftler mit Abschluss der Universität Mannheim und arbeitet seit zehn Jahren als Software-Entwickler im Java-Umfeld. In seiner Freizeit bloggt er unter anderem in seinem Weblog „Blauer Bote Magazin“ meist zu aktuellen politischen und zeitgeschichtlichen Themen. Außerdem macht er als DJ Underpop — in leider immer größeren Abständen — Mannheim und Heidelberg unsicher.

Dieses Werk ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen dürfen Sie es verbreiten und vervielfältigen.

TOP AKTUELL:
Lehestener Kolumne