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Gewalttäter in Uniform

In Dortmund reagierten Polizisten mit äußerster Brutalität auf Bagatellverstöße gegen die Corona-Regeln.

Ein Artikel von Roland Rottenfußer

Es klingt alles so harmlos. Etwas ist „verboten“. Es werden „Vorschriften erlassen“, man muss sich „an Regeln halten“. Solange man tut, was die Obrigkeit verlangt, gleicht man einem Hund, der — an langer Leine gehalten — meint, dass er frei sei, weil er die Grenzen des ihm von „oben“ zugestandenen Bewegungsspielraums nie austestet. Aber wehe, er versucht, darüber hinaus zu gehen! Dann spürt er den würgenden Schmerz an seinem Hals. So ist es zwei Frauen in der Dortmunder Fußgängerzone ergangen. Sie missachteten wohl das Abstandsgebot, meinten irrtümlich, sie könnten mit den ermahnenden Polizisten diskutieren. Was dann geschah, ist ein besonders abstoßendes Beispiel für staatliches „Demokratieverständnis“ in Corona-Zeiten. Wie human ein Staatswesen ist, erkennt man vor allem daran, wie es mit Menschen umgeht, die für sich eine andere Entscheidung treffen, als von der Verwaltung vorgegeben wurde. Daran gemessen leben wir längst in einem zutiefst autoritaristischen Polizeistaat. Um des Rechthabens willen wird hier ungeniert der Kern des Grundgesetzes, das Menschenwürdegebot, außer Kraft gesetzt. Was muss denn noch passieren, damit die Verantwortlichen merken, dass sie in ihrer von Angst und Machtverlangen getriebenen Regulierungswut zu weit gegangen sind?

Das Phänomen ist nicht neu: Wo das Verhalten von Ordnungshütern ethisch und verfassungsrechtlich nicht ausreichend legitimiert ist, kompensieren sie dies durch Arroganz und notfalls durch Brutalität. Haben sich Polizisten erst einmal darauf versteift, „hart durchzugreifen“, wird es für sie zu einer Frage des Prinzips, nicht nachzugeben. Dann brechen sie Widerstand mit buchstäblich allen Mitteln. Sie wollen sich „Respekt“ verschaffen, obwohl sie längst nur noch Angst und Abscheu ernten.

Hier ein besonders drastisches Beispiel aus der Dortmunder Fußgängerzone. Es ist anfangs nicht einmal klar zu sehen, worin das Problem überhaupt besteht — vermutlich an mangelndem Abstand von zwei Frauen zueinander. Die Polizei glaubt sich dadurch zu schweren Menschenrechtsverletzungen berechtigt und ignoriert die immerhin verbal recht wackeren Proteste der Umstehenden.

Das Beispiel zeigt deutlich, was in Corona- und Sicherheitsdeutschland mittlerweile wieder möglich ist, wie weit es die Politiker mit ihrem Kontrollwahn getrieben haben. Und es zeigt eine Polizei, bei der sich einige ihrer Vertreter für buchstäblich alles hergeben.

Bitte das Video zu Ende schauen und weiterverbreiten!

Es ist ein Schulbeispiel in Sachen Gesundheitsdiktatur 2020


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