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Guttenbergs Draht zu Merkel

So hofierte das Kanzleramt Wirecard

Trotz zahlreicher Vorwürfe gegen Wirecard setzte sich Kanzlerin Merkel in China für das windige Milliarden-Unternehmen ein. Dem Kanzleramt waren die Vorwürfe bekannt, doch direktes Lobbying von Ex-Minister zu Guttenberg bei Merkel zeigte Wirkung. Das zeigen interne Dokumente, die wir veröffentlichen.

In ihrer Sommer-Pressekonferenz Ende August verteidigte Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Einsatz für das inzwischen insolvente Milliardenunternehmen Wirecard. Noch im September 2019 hatte Merkel in China für den Kauf von chinesischen Firmen durch Wirecard geworben. Unregelmäßigkeiten bei Wirecard seien damals noch nicht bekannt gewesen, sagte Merkel in der Pressekonferenz.

Interne Dokumente des Kanzleramts, die FragDenStaat und abgeordnetenwatch.de durch Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz erhalten haben, zeigen jedoch, dass dem Kanzleramt durchaus Probleme bei Wirecard bekannt waren. Dank des Lobbying von Ex-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg bei Kanzlerin Merkel setzte sie sich allerdings trotzdem für das Finanzunternehmen ein.

Vollständiger Artikel auf: https://fragdenstaat.de/blog/2020/10/09/wirecard-merkel-guttenberg-china-lobbyismus/