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Kinder der Familie entreissen?

Führt Sachsen wieder eine alte DDR-Tradition ein? Werden jetzt Kinder den Familien weg und in „Obhut“ genommen wegen Ungehorsam der Eltern?

In sozusagen alter Tradition droht man dort nun ungehorsamen Eltern mit „Inobhutnahme“ ihrer Kinder. Seit 18. Mai müssen Eltern von Kindern, die in Kitas oder Grundschulen gehen, täglich penibel Auskunft über den Gesundheitszustand aller im Haushalt lebenden Personen geben.

Auf einem dafür vorgesehen Formular, das das Kultusministerium zum Download zur Verfügung stellt, muss angegeben werden, ob ein Familienmitglied unter Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, erhöhter Temperatur, Durchfall oder Geruchs- und Geschmacksbeeinträchtigungen leide. Diese mit der Unterschrift der Erziehungsberechtigten bestätigte Auskunft muss jeden Tag erneuert vorgelegt werden. Wer das Formular nicht vorweisen kann darf in den ersten vier Grundschulklassen ab dem 25. Mai nicht am Unterricht teilnehmen. Das ist aber bei weitem nicht die einzige Konsequenz.

Bei Verstoß kommt das Ordnungsamt

Nicht nur die strikte Weigerung, sondern auch das bloße einmalige Vergessen der Bestätigung wird als Verstoß gegen die Coronaauflagen gewertet und kann zu einschneidenden Repressalien führen. Der Ausschluss des Kindes vom Schul- oder Kitabesuch ist dabei die niedrigste Stufe der Bestrafung. Sollten die Eltern nach so einem Vergehen nicht unverzüglich in der Schule zum Rapport antreten würde das Ordnungsamt eingeschaltet, heißt es. In weiterer Folge droht man den Erziehungsberechtigten an, ihnen die Kinder wegzunehmen.

Das es sich hierbei nicht um einen verspäteten Aprilscherz der Bürokratie handelt, zeigt das vorliegende Schreiben der August Moritz Böttcher Grundschule an die Eltern der Kinder. Das Dekret der Landesregierung und Behörden die Schulen und damit die Eltern erreicht.

Klagen und Widerstand ist die zwingende Folge.

Frau Merkel (!) stoppen sie diesen Wahnsinn (!)


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