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Kinos: Rückgang 51,7%

2018 arbeiteten noch fast 25 000 Menschen in Filmtheatern


Filmtheater verzeichneten im 1. Halbjahr 2020 einen Publikumsrückgang von 51,7 %.

Das Bundesamt für Statistik berichtet:

Wenn die Temperaturen sinken und die Tage kürzer werden, bedeutet das normalerweise ein gutes Geschäft für die Kinos in Deutschland. Aufgrund der beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind die Kinosäle seit November jedoch leer und deren Leinwände bleiben unbespielt. Kinobetreiberinnen und -betreiber und deren Beschäftigte befinden sich erneut im Wartemodus. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren 2018 fast 25 000 Personen in Filmtheatern tätig, 1 000 davon als Inhaberin oder Inhaber.

Sowohl kleine Programmkinos – gut ein Drittel der Kinos beschäftigt weniger als zehn Personen – als auch große Multiplex-Kinos trifft die Schließung. Denn sie müssen weiterhin für Miete, Versicherungen und andere laufende Kosten aufkommen, auch wenn die Zuschauerinnen und Zuschauer ausbleiben. Im Jahr 2018 erwirtschafteten 887 Kinobetriebe mit 1 191 Niederlassungen einen Umsatz von fast 1,5 Milliarden Euro. 84,4 % des Gesamtumsatzes der Lichtspielhäuser wurde in Personal und Material investiert. Das waren 1,2 Milliarden Euro. Mehr als Dreiviertel davon waren Aufwendungen für Dienstleistungen und Waren, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie sonstige betriebliche Aufwendungen; 23,6 % waren Personalkosten.


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