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Klinikverbund lernt aus Fehlern nicht

Professor Dr. Klaus-Dieter Zastrow, Leiter vom Hygiene-Institut des Regiomed Klinikverbunds, zu dem auch das Krankenhaus in Sonneberg gehört. Die Sonneberger Klinik, in der sich 20 Mitarbeiter mit dem Coronavirus angesteckt haben. In einem Interview mit der Südthüringer Lokalzeitung „Freies Wort“ hat der Hygienemediziner die Mitarbeiter in der Sonneberger Klinik als „dumm“ beschimpft und dem Gesundheitsamt die Leviten gelesen.

Zastrow im O-Ton: „“Ja, leider handelt es sich hier um besonders dumme Mitarbeiter, die sich nicht an die Regeln gehalten haben. Ich sage ganz bewusst dumm, denn diese Mitarbeiter sind nun auch selbst an Corona erkrankt. Seit Anfang März haben alle Mitarbeiter ganztägig einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Damit ist eine Übertragung im Krankenhaus ausgeschlossen. Da die Mitarbeiter 16 Stunden des Tages außerhalb des Krankenhauses verbringen, bleibt die Quelle unklar. Sie sehen ja , wie die Menschen im Freien mit dem Mund-Nasen-Schutz umgehen.“

Zum Gesundheitsamt äußerte er sich, dass die Mitarbeiter dort nicht verstehen würden, dass sich Menschen mit dem Coronavirus schon Tage vor einem positiven Test angesteckt haben müssen. Die meisten Patienten hätten sich eben nicht im Krankenhaus, sondern irgendwo außerhalb mit dem Virus infiziert. Zastrow forderte die Mitarbeiter im Gesundheitsamt auf, „besser und gezielter zu ermitteln.

Regiomed hat daraufhin angekündigt, dass eine Expertenkommission die internen Abläufe im Sonneberger Krankenhaus untersuchen soll. Nach Aussage von Hauptgeschäftsführer Alexander Schmidtke sind in Sonneberg Dinge passiert, die man hätte besser machen können. Wichtig sei es, daraus zu lernen und eventuelle Fehler zu beheben.

Infektionen und Krankenhauskeime sind keine neue Erfindung seit „Corona“. Laut RKI, dem Institut dem Bundeskanzlerin Angela Merkel blind vertraut, schreibt dazu:

Jedes Jahr kommt es in Deutschland zu geschätzten 400.000 bis 600.000 nosokomialen Infektionen und etwa 10.000 bis 20.000 Todesfällen dadurch. Die Zahlen beruhen auf einer Berechnung, die das Robert Koch-Institut gemeinsam mit dem Europäischen Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) und der Berliner Charité (NRZ für Surveillance von nosokomialen Infektionen) im Jahr 2019 veröffentlicht hat.

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Krankenhausinfektionen-und-Antibiotikaresistenz/FAQ_Liste.html

Alleine an MRE (Multi resistente Erreger/Keime) erkranken in Deutschland 54.500 Menschen.

Obgleich ein großer Unterschied zwischen Keimen und Viren existiert, wird weder in den meisten deutschen Kliniken, noch im Regiomed-Klinikverbund auf die tatsächlichen Ursachen der MRE Entwicklungen eingegangen. Multi resistente Keime kommen nicht von irgendwo her und erst Recht nicht alleine durch Übermedikamentierung mit Antibiotika.

Die Faktenlage bezüglich Corona, der Gefahr für Risikopatienten und für den Rest der Bevölkerung ist hinreichend offen gelegt und bewiesen. Ebenso die Nicht-Gefährlichkeit für alle Nicht-Risikopatienten.

Angesichts der aktuell verfügbaren Studien der Nutzlosigkeit von Masken zur Verhinderung von Virenübertragungen, lassen die Worte von Professor Zastrow starke Bedenken aufkommen.

Das Personal und die Kämpfer in erster Reihe zu beschimpfen und in Drosten-Manier glänzen zu wollen, spricht Bände über die desaströsen Zustände im Regiomed-Management. Nach glänzenden Jahren bis 2018, scheint der Stern dieses Verbundes untergegangen zu sein.

Aus Fehlern lernt man, wenn man den Fakten ins Auge blickt, dazu gehören Corona Fakten, Viren Fakten und MRE Fakten. Regierungs- und Drosten-Narrative helfen in der Realität niemandem.