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Lehesten: Willkommen DDR 2.0?

32 Jahre nach dem Fall der sozialistischen DDR-Diktatur dürfen Lehestener mit Sorge gebannt den Einzug der Polizei in das Rathaus beobachten.


Volkswille versus Realität

Von einer gewonnenen Wahl will Lehesten gar nicht sprechen, hinter vorgehaltener Hand wissen alle Lehestener, dass die Mehrheit weder den Kandidaten 1 noch Kandidatin 2 wählen wollten.

Die Wahlbeteiligung lag spürbar deutlich unter 50% und noch immer führt Deutschland weder eine neue Verfassung gemäß Artikel 146, geschweige denn eine Mindestwahlbeteiligung ein.

Nur in Diktaturen und Fassadendemokratien werden beharrlich und systemisch der Volkswille ignoriert und bekämpft. Wie passend muss dann in Lehesten festgestellt werden, das 540 Wählerstimmen den Volkswillen von über 1700 Lehestener wiederspiegelt.

“Sie hätten ja wählen gehen können” … so lautet gerne die hohle Phrase, gedroschen von wenig Demokratie bewanderten Polemikern. Nicht-wählen ist die einzige Möglichkeit in unserem Wahlsystem den eigenen Standpunkt zu verdeutlichen. Denn ein “Nein”-Feld zum ankreuzen gibt es nicht.

Die Realität ist für jeden mündigen und souveränen Bürger sehr einfach nachzurechnen.

Bei über 1700 Einwohnern stehen offiziell anerkannte 540 Wahlstimmen stolzen 1200 Nichtwählern gegenüber. Noch einmal zur Verdeutlichung. 2/3tel der Lehestener wollte weder A noch B oder volkstümlich ausgedrückt, zwei Drittel der Lehestener gingen nicht wählen oder gab eine ungültige Wahlstimme ab, weil das Angebot nicht passte.

Einen Vertretungsanspruch aus einem Drittel der Bürger abzuleiten lässt alle Alarmglocken läuten. Spätestens jetzt sollte jedem Deutschen klar sein: Demokratie sieht wahrhaftig anders aus. In einer souveränen, soliden, echten Demokratie werden alle Stimmen gehört. Auch jene Stimmen, die gegen etwas sind. Und wenn das Angebot nicht passt, dann muss man eben zuerst abstimmen, wen man tatsächlich als Vertreter einer ganzen Stadt möchte.

Dazu gehört in erster Linie der direkte Kontakt zum Bürger. Keiner der beiden Kandidaten kennt seine Bürger oder ging von Tür zu Tür und hörte wirklich zu. Keiner der Kandidaten schrieb sich die drei größten Sorgen eines Lehesteners auf. Keiner der Kandidaten legte ein realitätsnahes 6 Jahresprogramm vor. Keiner der beiden Kandidaten positionierte sich an der Seite der Menschen und gegen den verfassungswidrigen COVID-Terror.

Nie vergessen: Das schwachsinnige nichts-aussagende Ampel-System funktioniert nur, wenn Stadträte und Bürgermeister in den Kommunen eifrig, kadavergehorsam mitspielen.

Ein schwerer Bürgermeister-Gang

Ein großer Sieg sieht anders aus, wenn man bedenkt, wie er errungen wurde. Einen echten freudigen Sieger konnte es nach der Schande von Lehesten kaum geben. Wer möchte denn aufgrund einer schändlichen Denunzierungsaktion wirklich als strahlender Sieger hervor gehen? Jeder der beiden Kandidaten täte ein Gutes daran, diese Schandtat juristisch aufarbeiten zu lassen.

Eine Gratulation des Wahlsiegers wird vermutlich für die Mainstream-Presse hoch feierlich im Rathaus erfolgen. Ab jenem letzten Händedruck darf dann der neue Bürgermeister erfahren, wie langjährig eingespielt der Stadtrat seine Ziele verfolgen wird.

Die letzten Jahre haben sehr gut aufgezeigt, wie hilflos Bürgermeister in Lehesten ihrem Amt ausgesetzt scheinen. Denn das eiserne Ziel scheint bis heute die ruinöse Zwangsverwaltung zu sein. Bis heute wurden keine zukunftsfähigen und nachhaltigen Neuausrichtungen und Konzepte für die Stadt erstellt.

Keinerlei neue Identität für die Region, keine Anreize für Neuzugänge, nichts.

Zu DDR Zeiten hatten es Lehestener in dem Grenzgebiet ganz sicher nie leicht, vorallem nicht nur die tief-rote Sozialismus-Diktatur. Allerdings hatte Lehesten damals noch eine Identität durch den Schieferabbau. Der erzwungene Gehorsam durch Horch-&-Guck und harten Strafen war stets bekannt und spürbar gefühlt.

Mit der Exekutive im höchsten Amt gepaart mit einem augenscheinlich Great-Reset-vernaarten Landesherrscher und verfassungswidrigen Terror-Maßnahmen gegen die Bürger, darf man durchwegs glauben, dass die DDR wieder Einzug in Südthüringen gefunden hat.

Hat Lehesten eine bessere Zukunft verdient?


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