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Masken -> messbarer Schaden

Deutsches Ärzteblatt: Masken führen zu messbaren Veränderungen der Blutgase

Atemnot, Kopfschmerzen, Hitzegefühl oder Schwindel können ebenfalls auftreten.

Das Tragen von Masken führt zu einer messbaren Veränderung der Blutgase und beeinträchtigt vor allem untrainierte Menschen zusätzlich körperlich. Zu diesem Ergebnis gelangt eine jetzt im Deutschen Ärzteblatt vorgestellte Studie.

«Ein kritisches Mass für eine klinisch bedeutsame Hyperkapnie/Hypoxie ist interindividuell sehr verschieden, vom jeweiligen Ausgangswert abhängig und in aktuellen Leitlinien nicht klar definiert», schreibt das Fachportal. Eine Hyperkapnie ist ein erhöhter Kohlenstoffdioxidgehalt im Blut, eine Hypoxie bezeichnet eine Mangelversorgung des Blutes mit Sauerstoff.

Weiter zitiert das Ärzteblatt, dass generell Bewusstseinsveränderungen bei Gesunden erst ab einem sogenannten Kohlendioxidpartialdruck größer 60 mmHg zu erwarten seien, wobei bereits geringere Anstiege dieses Wertes über das ins Gehirn strömende, belastete Blut Kopfschmerzen verursachen können.

So erscheine es «für Personen mit chronischen Atemwegserkrankungen sinnvoll, FFP2-Masken mit Vorsicht zu verwenden, da bei diesen unter Maskeneinwirkung klinisch bedeutsame Veränderungen» der Kohlenstoffdioxidwerte beschrieben sind.

Insbesondere weniger trainierte Personen scheinen dem Ärzteblatt zufolge unter allen Maskentypen, «vor allem unter der FFP2-Maske, mitunter bereits bei geringerer Belastung, Symptome wie Dyspnoe (Atemnot, Red.), Kopfschmerzen, Hitzegefühl oder Schwindel zu verspüren».

Anhand des aufgezeigten Zusammenhanges zwischen dem Belastungsempfinden und der Dichtigkeit einer Maske sei daher nicht auszuschließen, dass der gemessene Anstieg der kritischen Werte «unter der FFP2-Maske ursächlich für die hohe gefühlte Belastung und subjektive Beschwerden ist, wobei unklar bleibt, inwiefern somatische oder psychische Faktoren eine Rolle spielen».

Quelle:

Ärzteblatt: Einfluss gängiger Gesichtsmasken auf physiologische Parameter und Belastungsempfinden unter arbeitstypischer körperlicher Anstrengung


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