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Papa Ramelows Erziehungsauftrag?

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow will keine neue Corona-Verordnung erlassen.

Der allgemeine Lockdown soll mit Auslaufen der aktuellen Verordnung zum 6. Juni aufgehoben werden. Wie Ramelow im Antenne Thüringen-Interview sagte, hätten die Thüringer in den vergangenen Wochen gelernt, mit dem Virus umzugehen.

Die ungebetenen Erziehungsmaßnahmen von „Landesfürst Ramelow“ zogen eine Spur von unsäglichem Leid, Panik und vermutlich auch Suiziden nach sich.

Die Nagelprobe für Herrn Ramelow war Christi Himmelfahrt. Ramelow räumte ein, dass er Sorge hatte, dass die Menschen die Abstandsregeln am Herrentag vergessen. Das sei aber nicht passiert, denn die freien Bürger haben sich gegen die Bevormundung, Gängelung und Erziehungsversuche gewehrt.

Die verzerrte Wahrnehmung Ramelows zeigte sich an der Zwei-Klassen-Gehabe von Ramelow. Das Volk erziehen und mit harten, rigorosen Strafen verfolgen wollen, aber selbst alle Abstandsregeln und Maskenzwänge ignorieren.

Die Thüringer haben gelernt, allerdings dieser Regierung nicht mehr trauen zu können, denn die politischen und behördlichen Masken sind gefallen.

Statt starrer Regeln, soll es ab dem 6. Juni nur noch Empfehlungen geben. Auch die Maskenpflicht oder die Abstandsregeln könnten dann abgelöst werden. Schulen und Kindergärten könnten die nächsten Schritte Richtung Normalbetrieb gehen.

Ramelow droht jedoch unverhohlen – dort wo die Infektionszahlen wieder steigen, soll dann sofort gegengesteuert werden. Mit gesenkten Werten von 35 Neu-Infektionen je 100.000 Bürger würde der Grenzwert deutich strenger ausgelegt sein, als die bundesweite Norm von 50 je 100.000 Bürgern. Straffere Zügel, leichtere Gängelung.

Für die Thüringer Bürger ist die Causa Ramelow und Sars Cov 2 Gesetze noch nicht beendet. Denn sämtliche Gesetze wegen der Pandemie müssen wieder rückgängig gemacht werden und im Idealfall besinnen sich die Thüringer auf Artike 146 GG.