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Polizei jetzt mit Gesichtserkennung

Polizei setzt jetzt Gesichtserkennung im Regelbetrieb ein.

Still und heimlich wurde in Österreich mit 1. August die Gesichtserkennungsanalyse bei der Polizei eingeführt.

Das Bundeskriminalamt setzt seit knapp einem Monat die erworbene Gesichtserkennungssoftware ein. Das geht aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung hervor, die der Nationalratsabgeordnete Niki Scherak (NEOS) an Innenminister Karl Nehammer gestellt hatte (Link). Die Software sei in die „EDV-Umgebung des Bundesministeriums für Inneres integriert“ worden und führe jetzt Abgleiche mit dem Gesichtserkennungssystem durch, heißt es.

Das bedeutet: Wenn jemand eine schwere Straftat begangen hat, beispielsweise einen Bank- oder Tankstellenraub, kann die Polizei aus den Bildern der Überwachungskameras Fotos generieren lassen. Die Zentralsoftware gleicht dann bestimmte Merkmale aus dem Gesichtsfeld ab und vergleicht das Bild mit der Referenzdatenbank der Polizei.

Vollständiger Artikel: Barbara Wimmer auf Futurezone.at

Dazu passt:

Polizei nutzt Gesichtserkennung für Demonstrationen

Der polizeiliche Lichtbildvergleich in Österreich und Deutschland stammt von der Firma Cognitech aus Dresden. In beiden Ländern wurde die Technik in Ermittlungen nach politischen Versammlungen genutzt. Die EU will Abfragen von Gesichtsbildern zukünftig in allen Mitgliedstaaten ermöglichen.

Vollständiger Artikel: Matthias Monroy auf Netzpolitik.org