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Schande von Lehesten ?

Es ist Wahlkampf in Lehesten. Ein neuer Bürgermeister soll gewählt werden. Bereits die Anzahl der Bürgermeister Kandidaten vermittelt jedem Lehestener, wie wenig Interesse an Demokratie, geschweige denn an längst überfälligen Veränderungen vorhanden ist.

Vermutlich wird die Wahlbeteiligung wieder einmal jenseits der Wahrnehmungsgrenze liegen. Lieben es doch die Lehestener nach Jahrzehnten Sperrgebiets-Erfahrung den Kopf unten und die Fensterläden geschlossen zu halten.

Lehesten, ein zauberhaftes, ur-geschichtliches Klein-Od, inmitten des Thüringer-Schiefergebirges. Bereits vor über 1000 Jahren von Slawen besiedelt, also jenen Menschen aus dem fernen Osten, über welche heute der Deutsche mit Hohn, Spott und Geschichtsvergessenheit sich das Maul zerreisst.

Slawen sind dem Natur- und Ur-Recht gefolgt, rodeten nach beschwerlicher Reise über Stock und Stein ein Stück Wald, um auf diesem neu erschlossenen Stück Natur das neue eigene Zuhause aufzubauen. Weder Aldi, Lidl, geschweige denn eine Pharmaindustrie brauchten diese fleissigen Slawen für ihr eigenes Wohlbefinden und Gesundheit.

Nach mehr als 1000 Jahren sieht Lehesten noch immer urig und solide gewachsen aus, allerdings nur auf den ersten Blick.

Der Zahn der Zeit hatte viele Traumata erzeugt, ob die Horden der Könige und Kaiser, welche brandschatzend wieder und wieder durch Lehesten wüteten. Oder gar die schmarotzenden Klöster, Abteien und Glaubenssekten, welche sich stets den zehnten Teil ohne jegliche Rechtsgrundlage erpressten.

Schiefer, das schwarze Gold der Region war über viele Jahrhunderte der Antrieb, der Motor und das Rückgrat dieser Stadt. Nach zwei bestialischen, brutalen und unnötigen Weltkriegen fand der diktatorische Sozialismus Einzug in die Grenzregion und Grenzstadt Lehesten.

Den Mauerfall erlebte Lehesten nur am Rande, um Jahre später festzustellen, wie eiskalt, brutal und menschenverachtend Kapitalismus sein kann.

Jegliche Konzepte der damals führenden Bürgermeister schafften es nicht, der Stadt eine neue Identität für eine nachhaltige Zukunft zu ermöglichen. Weder der “sanfte Tourismus” oder gar ein importierter Turm ohne jeglichen Bezug zur Region halfen der Stadt Lehesten auf die Beine.

Lehestener durfte am eigenen Leib erfahren, wie ihre Stadt und Zukunft nur noch zwangsverwaltet und von einer “Betreuungs-Pflegestufe” in die Nächste schwappte.

Und nun steht erneut eine Bürgermeisterwahl an.

Wenn Sie sich fragen, wie es sein kann, dass 83 Millionen Menschen in einem Land wie Deutschland mit PCR Test Täuschungen dazu gebracht werden konnten, an einem mRNA-Gen-Experiment teilzunehmen, dann empfehle ich Ihnen in Ihrem Ort einmal ganz genau umzusehen.

Wie oben so unten, wie im Kleinen so im Großen … so verdeutlicht ein weiser Spruch, dass wir alle großen Vorgänge auch im Kleinen und umgekehrt wieder erkennen können.

Wenn Sie Hass, Wut und Gewalt suchen, dann zeigt Ihnen Lehesten, wie wenig echtes, herzliches, tolerantes Demokratie-Verständnis in unserem Land existiert.

Zwei (!!!) Kandidaten stehen sich gegenüber und Lehesten darf nun entscheiden, wem sie ihre Stimme und Vertrauen geben wird. Leider hat sich in Lehesten keine offene friedliche Streit- und Diskussionskultur entwickelt. Ebenso wenig werden Kandidaten-Duelle organisiert.

Auf der einen Seite steht ein AfD-Kandidat zur Wahl an, auf der anderen Seite eine offensichtlich Partei-freie Kandidatin. Irgendwo steht unbestätigten Quellen zufolge scheinbar noch eine dritte Person, welche übelste Machenschaften an den Tag legte.

Widerliche, schmierige Denunziations-Zettel werden in Briefkästen geworfen, um einen Kandidaten mit Dreck zu bewerfen. Solch ein Verhalten passt zwar in die aktuelle Gesundheitsdiktatur, bleibt aber eine unvergessliche Schande für Lehesten.

Wir haben die sensiblen Daten des Kandidaten geschwärzt, denn noch hat kein Gericht in diesem Land das Datenschutzgesetz außer Kraft gesetzt.

Schande von Lehesten ?
sowas kennt der Deutsche aus dem dritten Reich, nichts gelernt?

Nach mündlichen Aussagen soll es sogar ein Video einer Person geben, welche in offensichtlicher Blockwart- und Nazi-Manier die Denunzierungszettel in die Briefkästen warf.

Geschichtsvergessenheit

Kennen wir dieses Verhalten nicht irgendwoher?

Schande von Lehesten ?
U.S. National Archives and Records Administration, Gemeinfrei,
https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=16454145

Gegen wieviele Gesetze jene Person oder Personen verstoßen haben, können nur Rechtsanwälte und ein Gericht klären. Es sei zu hoffen, dass jene anti-demokratische und widerliche Aktivität mit voller Härte eines Gerichtes geahndet wird.

Gemeinsam konsensieren

Demokratie bedeutet der friedliche Austausch, die vielfältige Diskussion und die gewaltfreie Kommunikation. Gerade jetzt ist es dringends erforderlich in Lehesten den demokratischen Geist hoch zu halten und seinen Einwohnern, allen voran dem Stadtrat, das “Konsensieren” beizubringen.

Konsensieren ist das Sondieren des größten gemeinsamen Nenners, als auch die Argumente der Widerstände zu erfahren. Nur so kann der wahre und echte Volkswille erfragt und umgesetzt werden.

Systemisches Konsensieren ist ein Werkzeugkasten für tragfähige Entscheidungen in Teams, Gruppen und Gemeinschaften. Zusammen wird eine Entscheidungskultur geschaffen, die im privaten Leben wirkt wie auch in Beruf, Politik, Wirtschaft und Bildung.

https://www.sk-prinzip.eu/sk-prinzip/systemischeskonsensieren/

Zukunft und Aussichten

Bereits jetzt hat jeder der möglichen Bürgermeisterwahlgewinner ein schweres Los und denkbar schlechten Anfangsstand. Der tatsächliche Verlierer wird immer der Denunziant, Faschist und Blockwart bleiben.

  • Wie wird Lehesten dieser Schandtat begegnen?
  • Zeigt der Stadtrat Rückgrat und ahndet jene Strippenzieher?
  • Sind womöglich ein oder mehrere Stadträte beteiligt?
  • Überwindet Lehesten die alten diktatorischen Traumata und besinnt sich auf den Segen einer souveränen Demokratie?

Wir dürfen gespannt sein!


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Lehestener Kolumne