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Schleiz: Polizeiübung Fazit

Landespolizeiinspektion Saalfeld / Schleiz (ots)

Am 11.11.2020 trainierten ca. 30 Polizeibeamte der LPI Saalfeld, gemeinsam mit Rettungskräften, das Vorgehen gegen einen bewaffneten Straftäter. Diese sahen sich hier einem lebensbedrohlichen Szenario ausgesetzt, welches in der Form nicht auszuschließen ist.

In einem leerstehenden Gebäude simulierten besonders geschulte Polizeibeamte, unter Anleitung spezieller Polizeieinsatztrainer eine Situation, in die hoffentlich nur die wenigsten Polizisten in deren Berufsleben geraten werden.

Ein bewaffneter Mann dringt unter Anwendung von Gewalt in ein Gebäude des Arbeitsamtes/Jobcenters ein, schießt mit einer Handfeuerwaffe um sich und verletzt hier anwesende Personen. Im Team und unter gegenseitiger Sicherung mussten die Einsatzkräfte, vornehmlich Streifenbeamte, schnell, entschlossen und konsequent handeln.

Diese sind in der Regel auch die ersten Interventionskräfte, die an einem solchen Ereignisort eintreffen. Weiterhin war allen Beteiligten wichtig, auch das Zusammenspiel mit den Rettungskräften bzw. zwischen Schutz- und Kriminalpolizei zu üben.

Gerade die Nahtstellen innerhalb der Polizei, als auch zu den involvierten „externen“ Behörden und Einrichtungen sind bei einer derartigen Ausnahmesituation immer wieder ein sensibler Bereich. An der Übung waren weiterhin polizeieigene Beobachter, Schiedsrichter, Funktionspersonal, sowie Vertreter des Landratsamtes beteiligt. Wie im Vorfeld prognostiziert und geplant, waren keine größeren Beeinträchtigungen der Öffentlichkeit zu verzeichnen.

Der Einsatzleiter und Leiter der Landespolizeiinspektion, Herr Polizeidirektor Matthias Zacher, zog u. a. folgendes Fazit: „Solche lebensbedrohlichen Einsatzlagen gehören mit zu den größten Herausforderungen, die wir uns als Polizisten vorstellen können.

Die beteiligten Kolleginnen und Kollegen haben heute gezeigt, dass sie in der Lage sind, professionell mit den Herausforderungen umzugehen und derartige Situation souverän zu meistern.

Das Ergebnis der Übung wird mit in die regelmäßige Aus- und Fortbildung einfließen, um so u. a. die entsprechenden Handlungsabläufe und Bewältigungsstrategien zu trainieren und zu verinnerlichen.“

Rückfragen bitte an:

Thüringer Polizei
Landespolizeiinspektion Saalfeld
Pressestelle
Telefon: 03671 56 1503
E-Mail: presse.lpi.saalfeld@polizei.thueringen.de
http://www.thueringen.de/th3/polizei/index.aspx

Original-Content von: Landespolizeiinspektion Saalfeld


Foto: Symbolbild Pixabay.com

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