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Sie entscheiden, hier und jetzt

In einer Zeit des Loslassens kommen wir unweigerlich einmal an den Punkt der Entwicklung uns zu entscheiden. Biege ich links oder rechts ab.

Links ab in Richtung natürliches Leben, gemeinschaftlich im Frieden und im Einklang mit der Natur, unseren Mitmenschen und allem was lebt.

Oder rechts ab in Richtung künstliches Leben, dominiert von künstlicher Intelligenz, das echte Leben simulierend.

Es gab viele Nachfragen bezüglich des Artikels über das CERN-Vorhaben und es scheint, als ob die aktuelle Situation, in welcher wir uns befinden, scheinbar einigen Mitmenschen noch nicht klar ist bzw. Ausführungen verständlich sind.

Wenn ich es einfach, leicht verständlich und in Form eines Bildes vor mich stelle, dann liest sich das wie folgt:

Seit geraumer Zeit leben wir zweigleisig. Wie, als wenn wir mit jeweils einem Fuß auf einem Gleis stehen würden. Diese beiden Gleise symbolisieren zwei Zeitlinien. Diese beiden Zeitlinien haben sich im Laufe der Jahrhunderte angenähert und begleiten sich so lange parallel verlaufend, bis der Moment der Entscheidung erreicht ist und sich diese beiden Zeitlinien wieder trennen.

Die linke Zeitlinie entspricht dem Natürlichen, dem Lebendigen und allem was es beinhaltet. Dazu gehört in einem System der Dualität (der Gegensätzlichkeit) alles was uns längst bekannt ist. Das Grobstoffliche, was wir anfassen, sehen und mit sekundären Wahrnehmungen erspüren können sowie das Gegenteilige. Nämlich das Geistige, welches wir durch unsere primären Wahrnehmungen erkennen.

Die inneren Sensoren bezeichne ich als Primärwahrnehmungsorgane, da wir in erster Linie geistige Wesen sind. Tasten, schmecken, riechen und all jene Sekundärwahrnehmungsorgane, die wir dafür haben, dienen uns als körperlichen Wesen zur Orientierung. Die Reihenfolge „primär/sekundär“ erfahren wir Tag täglich, wenn wir deutlich früher eine Information innerlich erspüren und wahrnehmen, bevor sie in unserer menschlichen Welt zutage tritt. Ein sehr gutes und alltägliches Beispiel ist die sich annähernde Person im Supermarkt, die wir lange und sehr deutlich spüren, bevor der Einkaufswagen von hinten in unsere Waden geschoben wird.

Das Gleichgewicht unseres geistigen und körperlichen Daseins wird geflutet und durchdrungen von natürlichem Bewusstsein. Und diese Art des Daseins ist aufgebaut mit der Kraft des Lebendigen.

Die zweite Zeitlinie näherte sich uns, als wir mehr und mehr mit Künstlichem konfrontiert wurden. Das Einfallstor zu dieser Künstlichkeit war und ist unser menschlicher Hang, natürliche Prozesse nachzuahmen und nachzubauen. Jede Form von sogenannter Technik orientierte sich bisher an bereits existierenden, lebendigen Vorgängen. Über Jahrtausende hinweg kopierten wir das Leben durch Technik.

Auch hier gilt das „Nachahmen“ von Vögeln als vorzügliches Beispiel, wie hilflos wir Menschen über viele Generationen hinweg gelebt haben, um aus grobstofflichen Materialien den natürlichen Vorgang „fliegen“ simulieren zu können.

In heutiger Zeit dient auch das Mobiltelefon als exzellentes Beispiel. Nicht nur „funkt“ dieses auf entgegen gesetzter Frequenz unserer inneren Zellen, es simuliert steril und künstlich den natürlichsten Vorgang auf dieser Welt: die Kommunikation zwischen Menschen.

Das Bestreben und verständliche Ziel jener zweiten, also rechten Zeitlinie ist das vollständige kopieren und ersetzen von allem Lebendigen durch künstliche Simulationen. Alle Voraussetzungen und Zutaten dafür sind bereits heute, 20. Oktober 2020 vorhanden. Software gesteuerte Nano-Partikel, künstliche Intelligenz, Organe aus dem Drucker, Genmanipulation, synthetische Medikamente und künstliche Nahrung.

Von diesem Wissensstandpunkt aus erkennen wir sofort, dass wir beide Zeitlinien gleichzeitig die letzten Jahrzehnte am eigenen Leib erfahren durften. Wir konnten beide Zeit- & Entwicklungslinien zeitgleich erleben.

Folglich gab es das „sowohl als auch“ die ganze Zeit über. Wir mussten uns nie entscheiden, entweder für das Lebendige oder für das Künstliche. Jetzt allerdings steht der Zeitpunkt der Entscheidung vor uns.

Die künstliche Zeitlinie initiiert einen Impuls, um eine Art „Raum“ für die eigene künstliche Lebensweise zu erschaffen. Wir erinnern uns an das Vorhaben in wenigen Tagen, vermutlich am Wochenende von CERN. Dort wird mit einer unvorstellbar hohen Energie ein Impuls ausgelöst.

Zeitgleich wird ein gleichwertiger Impuls aus der lebendigen Welt entfacht, um den gegenpoligen Raum für eine lebendige Zukunft zu erschaffen.

In einem System des Gegensätzlichen, also der Dualität, kann ein Extrem nur durch die Existenz des anderen Extrems überhaupt existieren. Ohne Nass, kein Trocken, ohne Heiß kein Kalt und ohne Lebendiges kein Künstliches.

Furcht vor diesem Ereignis muss niemand haben. Denn wir landen zu keinem Zeitpunkt wieder in Höhlen oder in der sogenannten Steinzeit. Jegliche Entwicklung und Erfindung, welche wir aus menschlichem Bewusstsein erschaffen haben, wird auch dann in der lebendigen zukünftigen Welt weiter existieren. Schließlich haben wir es aus unserem kollektiven Bewusstsein erschaffen.

Vermutlich werden wir ab nächster Woche noch einige Jahre Autos mit Benzin oder LPG Gas fahren. Sehr wahrscheinlich wird uns die aktuelle Form von Strom noch eine Weile unterstützen. Eben so lange bis wir aus unserem eigenen natürlichen Bewusstsein heraus, eine natürlichere Alternative entwickelt haben.

Auf die Frage hin, ob wir die Trennung dieser beiden Zeitlinien spüren werden, lautet meine Antwort: JA. Natürlich werden wir es spüren, aber nicht in jenem Ausmaß, wie uns das eventuell unser Hollywoodfilm-geprägtes Hirn ausmalen möchte.

Man kann es mit einem Erlebnis aus unserer frühen Kindheit vergleichen, als wir 4 oder 5 Jahre alt waren. Damals erlebten wir jede Sekunde leibhaftig, doch heute erinnern wir uns nur vage daran. Ähnlich wird die Trennung der beiden Zeitlinien sein. Was gestern noch enorm wichtig erschien, wird mehr und mehr verblassen. Manchen Menschen werden wir einfach nicht mehr begegnen und weil wir an jene Menschen dann nicht ständig denken, fällt uns dies immer weniger auf.

Gewisse Technik und künstliche Dominanz lassen wir durch unsere inneren Entscheidungen künftig nicht mehr zu. Der Effekt daraus ist, dass wir diese Künstlichkeit nicht mehr vermissen werden. Vielmehr richten wir unseren Fokus auf natürliche Alternativen und lieben diese von Mal zu Mal mehr.

  • Irgendwann werden wir eine Art von Fortbewegung genießen, welche nichts mehr mit dem alten benzin- oder elektrisch betriebenen Auto gemeinsam haben wird.
  • Irgendwann werden wir ganz natürlich und ohne Hilfsmittel miteinander direkt mental kommunizieren und diese Freiheit mit allen Sinnen genießen.
  • Irgendwann wird es für uns normal sein, dem Lebendigen tief verwurzelt zu vertrauen und können uns ein Leben ohne diesen Einklang kaum vorstellen.

Woran Sie erkennen, ob Sie links oder rechts abgebogen sind?

Nun … in der lebendigen Welt wird der natürliche Impuls als Erfolg wahrgenommen werden, jedoch der CERN Impuls als gescheitert bzw. vereitelt. Dagegen im neu erschaffenen Pendant, dem künstlichen Raum, wird der CERN Impuls erfolgreich erkannt und der natürliche Impuls für die natürliche Welt vermutlich gar nicht wahrgenommen werden.

Sie werden zweifelsfrei spüren, ob Sie links oder rechts abgebogen sind.


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