Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

“Testen, testen, testen” – Medizin oder Mantra?

Ein Artikel von Oliver Märtens auf peds-ansichten.de

Mehr noch: Wurde diese globale Testorgie in betrügerischer Absicht kreiert?

Um diese Fragen beantworten zu können, müssen wir uns natürlich zuvor im Klaren sein, was genau die derzeit verwendeten Tests im Sinne einer Erkennung von SARS-CoV-2 — dem “neuartigen Coronavirus” — zu leisten imstande sind. Außerdem ist zu hinterfragen, was die von diesen gelieferten Ergebnisse überhaupt aussagen, und nicht zuletzt wie diese interpretiert werden. So uns dies alles klar ist, kommt unweigerlich der Verdacht auf, das mit dem Unwissen und den Ängsten der Leute gespielt wird, um — und zwar von Beginn an und wohlgeplant — ein riesiges Geschäft für den Pharmasektor zu ermöglichen. Ein Geschäft mit Tests, die — medizinisch und im Sinne einer Pandemiebekämpfung — schlicht für die Tonne sind. Oliver Märtens hat die verschiedenen derzeit eingesetzten Testverfahren einer kompakten, kritischen Betrachtung unterzogen.

Testen war die Botschaft von Tedros Adhanom Ghebreyesus, dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die er am 16. März 2020 an alle Staaten rund um den Erdball richtete (1). Tedros war von 2005 bis 2012 Gesundheitsminister in seinem Heimatland Äthiopien. Berichten zufolge soll während dieser Amtszeit die Informationsarbeit von Journalisten über Cholera-Ausbrüche in Äthiopien unterdrückt worden sein (2).

Cholera-Erkrankungen sind primär ein Problem der Trinkwasserqualität und nicht etwa des Medizinapparates eines Landes. Doch eine unzureichende Wasserqualität, mit daraus resultierenden Krankheitsausbrüchen macht sich nun einmal nicht gut im Lebenslauf eines Gesundheitsministers. Vielleicht deshalb rühmt die von WHO veröffentlichte Vita seine Verdienste um die Verbesserung der medizinischen Infrastruktur in Äthiopien (3). Diese Einrichtungen sind jedoch tendenziell rückwärts gewandt, reaktiv und symptomorientiert, da sie in der Regel erst zum Einsatz kommen, wenn Menschen bereits erkrankt sind.

Eine vorwärts gerichtete, präventive und ursachengerechte Gesundheitspolitik würde jedoch Faktoren wie Ernährung, Schadstoffbelastung von Mensch und Umwelt sowie eben auch die Trinkwasserqualität in den Mittelpunkt stellen. Keine Frage also, dass für Tedros Erfolgsbilanz die Cholera-Ausbrüche ungelegen kamen.

So wie Tedros drei Mal hintereinander das Wort ‘Testen’ aussprach, stehen bei COVID-19 nach herrschender Meinung auch drei Testvarianten zum Nachweis des Virus SARS-CoV-2 zur Verfügung: Zwei davon sind sogenannte Direkttests, da sie anstreben, das Virus selbst im menschlichen Körper zu erkennen — PCR-Tests und Antigen-Tests. Die dritte Variante arbeitet serologisch, in dem hier versucht wird, aus dem Nachweis von Antikörpern im Blut der untersuchten Personen indirekt auf die Existenz eines Virus zu schließen.

Implizit bauen alle diese Tests auf der Annahme auf, dass die sogenannten Kochschen Postulate hinsichtlich des Virus SARS-CoV-2 auch zweifelsfrei erfüllt sind. Robert Koch — nach dem auch die kontrovers diskutierte und inzwischen sogar gerichtlich belangte obere Bundesbehörde (4,5), die direkt dem Bundesgesundheitsministerium von Jens Spahn unterstellt ist, benannt ist — formulierte sinngemäß diese drei Voraussetzungen:

  1. Der Erreger muss in allen erkrankten Personen nachweisbar sein.
  2. Der Erreger muss isolierbar und nachzüchtbar sein.
  3. An dem nachgezüchteten Erreger muss eine zuvor gesunde Person dann wiederum erkranken können.

Spätere Modifikationen der Postulate haben zusätzliche Voraussetzungen mit sich gebracht:

  • In gesunden Personen darf der Erreger nicht auftreten.
  • Aus einer Erregernachzucht erkrankten Personen muss der Erreger wiederum isolierbar und identisch mit dem ursprünglich identifizierten Erreger (also dem vor dessen Nachzucht) sein.

Auch wenn nach modernem Verständnis des menschlichen Immunsystems einige dieser Postulate erneut zu überdenken wären, zum Beispiel vor dem Hintergrund,

  • dass eine Erkrankung auch eine Frage des Verhältnisses von Erregermenge und Stärke des Immunsystems ist, was dazu führen kann, dass nur geringfügig mit dem Erreger belastete Personen gesund bleiben können, beziehungsweise
  • dass bei gesunden Personen ein “in Schach gehaltener” Erreger durchaus nachweisbar sein dürfte,

sind andere dieser Voraussetzungen unverzichtbar. Zu letzteren gehört jedenfalls die zweifelsreie Identifikation des Erregers, wie er sich beispielsweise im Kochschen Postulat der Isolierbarkeit und Nachzüchtbarkeit ausdrückt. 

Verblüffenderweise haben investigative Recherchen und präzise Nachfragen der Autoren Konstantin Demeter und Torsten Engelbrecht ergeben, dass dies beim COVID-19 – Erreger SARS-CoV-2 wohl niemals erreicht wurde — SARS-CoV-2 wurde anscheinend bis zum heutigen Tage nicht isoliert und damit noch nicht einmal seines Existenz als Virus bewiesen; vom Beweis seiner Nachzüchtbarkeit und Pathogenität einmal ganz abgesehen (6)!

An dieser Stelle wird bereits offenkundig, dass im Grunde jegliche Diskussion über COVID-19 – Tests obsolet ist, da sie von unbewiesenen Annahmen über ein mutmaßliches Virus, seine nur unterstellte Pathogenität und eine lediglich postuliert Kausalität zwischen dem ‘Virus’ und einem Symptom-Mischmasch von Erkältung und Grippe ausgehen müsste; dennoch:

Testen zum Ersten: der PCR-Test

Dessen ungeachtet sei als erster des Test-Triumvirates ein weiteres Mal der PCR-Test betrachtet. Zu diesem gibt es bereits zahlreiche fundiert Darstellungen. Statt vieler sei hier auf einen Beitrag von Johannes Kreis beim Rubikon verwiesen (7). An dieser Stelle, um langatmige Wiederholungen zu vermeiden, nur das Wichtigste im Schnelldurchlauf:

  • Der PCR-Test trifft eine Aussage über die bloße Existenz eines Teiles von Erbgut; einer Gensequenz. Weder wird das Erbgut vollständig nachgewiesen, noch wird geklärt, ob der Träger dieses Erbgutes ein Virus oder etwas anderes ist.
  • Es bleibt offen, ob der Träger des Erbgutes — das mutmaßliche Virus — intakt, aktiv oder sich vermehrend ist.
  • Es wird keine Aussage über die Gefährlichkeit (Pathogenität) und/oder die Übertragbarkeit des angenommenen Virus getroffen.
  • PCR-Tests sind in vielerlei Richtungen fehleranfällig und manipulierbar.

Beispielsweise kann die Person, die von mehreren Menschen Abstriche nimmt, unabsichtlich mit dem Abstrichmaterial einer vorher untersuchten Person folgende Individuen kontaminieren. Ein PCR-Test kann diese Kontamination nicht von einem originären Nachweis eines Erbgutausschnittes (Gensequenz) unterscheiden. Auch lassen sich PCR-Testergebenisse massiv manipulieren: Da die Wahrscheinlichkeit für ‘Fehlalarme’ (falschpositive Testergebnisse) je nach Testdesign und untersuchter Genregion zwischen unter einem Prozent und bis zu 40 Prozent liegen kann, lassen sich durch Weglassen von Testschritten, beziehungsweise durch das Ignorieren von Teilergebnissen, COVID-19 – Ausbrüche bei 33 bis 40% der untersuchten Personen vortäuschen. Es wurde auch bereits über schon vor Auslieferung kontaminierte Testkits berichtet, bei denen dann — sozusagen “ab Werk” — eine Garantie für praktisch 100% (falsch-)positive Ergebnisse besteht (8 bis 11). Doch gibt es da noch mehr:

  • Ein hoher Anteil positiv getesteter Personen weist keine beziehungsweise nur milde Symptome einer Atemwegsinfektion auf. Auch dies ist ein Hinweis darauf, dass der PCR-Test entweder “falsch” misst (zu hohe Empfindlichkeit) oder “das Falsche” misst (keine Kausalität zwischen dem Träger der Gensequenz und einer Pathogenität (12). Auch die Viruslast, die wichtig für die Unterscheidung zwischen einer Infektion ohne und einer Infektion mit Krankheitswert wäre, bleibt bei der PCR-Testung mit ihrem Ja-oder-Nein – Ergebnis außen vor.
  • Selbst bei niedrigster Quote von Fehlalarmen — circa einem Prozent — werden bei entsprechend hoher Testanzahl für den Laien beeindruckend viele positive Testresultate erzeugt: Verdoppelt man beispielsweise den wöchentlichen Testumfang von einer halben Million auf eine Million, erhält man bei einer gleichbleibenden durchschnittlichen Spezifität von 99% auch eine Verdoppelung der Falschpositiven von 5.000 auf 10.000.

Nicht nur sind diese absoluten Zahlen für sich genommen grob irreführend; auf ihrer Basis lassen sich auch weitere Indikatoren, wie zum Beispiel die überbewertete und häufig fehlinterpretierte Reproduktionszahl, nach politischem Gusto gestalten (13,14).

  • Selbstverständlich funktioniert die Manipulation auch in umgekehrter Richtung: Soll eine Person negativ getestet werden, also als ‘gesund’ oder ‘genesen’ dargestellt werden, kann man durch eine hohe Verdünnung der Atemwegsprobe und/oder eine niedrige Zahl von Verdoppelungsyklen im Zuge der PCR auch ein gewollt niedriges Ergebnis erreichten.

Von “garantiert negativ” über “geringes Infektionsgeschehen” bis hin zu “steigenden Neuinfektionen”,’Ausbrüchen’ und “garantiert positiv” gibt es also immer eine geeignete Teststrategie, die passenden Testkits und die gewünschte ergebnisorientierte Auswertungsmethode.

[Einschub von Peds Ansichten: Es sei auf einen weiteren Aspekt bei den PCR-Tests hingewiesen, der Manipulationen Tür und Tor öffnet. Nämlich, dass man bei ausreichend hoher Anzahl von Zyklen, genannt ct-Wert (threshold cycle) bei der Verdoppelung der DNA, in welche die RNA des Abstrichs transkribiert wurde, irgendwann mit hoher Wahrscheinlichkeit fündig auf die gesuchte Gensequenz wird. Dies ist in der Regel oberhalb von 30 Zyklen zu erwarten, und mit durchschnittlich 37 Zyklen arbeiten wohl die Labore in Deutschland. Das ist aber ohne Wert, weil nicht aussagekräftig in Hinblick auf einen Infektionsverdacht (15). Mit diesen fragwürdigen Testergebnissen wird aber — nicht nur in Deutschland — Politik gemacht und Ängste geschürt. Welchen ct-Wert genau man national und international verwendet, ist keinesfalls transparent (16).]

Testen zum Zweiten: Der Antigen-Test

Was ändert sich, wenn man von den PCR-Tests zu den Antigen-Tests wechselt? Nun, vor allem wird nichts besser, denn ein Antigen-Test hat von vornherein einen geringeren Anspruch als ein PCR-Test. Während eine PCR-Test zumindest noch vorgibt, nach einem Virus zu suchen, und dabei meist mehrere bei dem Virus vermutete Genregionen abprüft, beschränkt sich der  Antigen-Test per Design auf einen einzigen angenommenen Baustein des angenommenen Virus. Dies kann zum Beispiel ein ‘Zacken’ (‘Spike’) in seiner ‘Krone’ (der ‘Corona’) sein, wie er sich bei SARS-CoV-2 in dessen mutmaßlichem S-Protein ausdrückt (17,18).

Während also der PCR-Test das ‘Fahrzeugmodell’ noch mithilfe von Lackbeschaffenheit, Spurweite und Form des Außenspiegels zu bestimmen versucht, beschränkt sich der Antigen-Test allein, zum Beispiel auf den Außenspiegel. Und wenn nun dieser Außenspiegel nur zufällig am Fahrbahnrand lag, ohne Reifenspur und ohne Lackreste? Egal, der Nachweis des Außenspiegels gilt beim Antigen-Test als Existenzbeweis für das ganze Auto. 

Falls einem dieser schmalspurige Ansatz bereits irgendwie bekannt vorkommt: Er ist vom oben beschriebenen PCR-Test bekannt, wenn man diesen — entgegen seiner vorgesehenen Testkonzeption — auf den Nachweis lediglich einer einzigen Genregion hin deformiert.

Hinzu kommt, dass der Antigen-Test zwar suggeriert, ein Antigen nachzuweisen, tatsächlich jedoch auf eine Reaktion mit auf einem Teststreifen aufgebrachten Antikörpern abstellt. Es wird also nicht das Antigen selbst festgestellt, sondern aus der Reaktion von herstellerseitig bereitgestellten Antikörpern auf die Existenz des Antigens zurückgeschlossen.

Anders als PCR-Tests erfordern Antigen-Tests kein Labor, sondern können auch “vor Ort” beziehungsweise unter Umständen sogar von den betroffenen Menschen selbst angewandt und ausgewertet werden. Hierfür veranschlagen die Hersteller circa 15 bis 30 Minuten Reaktionszeit des jeweiligen Tests. Inzwischen geben Testproduzenten auch deutlich höhere Erkennungswahrscheinlichkeiten bei Personen an, die das gesuchte Antigen in sich tragen. So soll bei einem Hersteller die sogenannte Sensitivität nicht mehr nur bei circa 60%, sondern bei über 96% liegen (19). Transparente Quellen und Informationen, die diese Qualität bestätigen könnten, liegen allerdings nicht vor.

Auch die Erkennungswahrscheinlichkeit für Antigen-negative Personen (Spezifität) soll nach Unternehmensangaben hoch und im Bereich der besten PCR-Tests liegen, nämlich bei gut 99,6%. Doch auch für diese Angabe gilt: Weder ist diese unabhängig bestätigt worden, noch ist das Protokoll zur Ermittlung der Angaben einsehbar.

Auch behauptet dieser Hersteller, es sei wichtig, im kommenden Winterhalbjahr zwischen  Grippeinfektionen und COVID-19 – Infektionen unterscheiden zu können, was bei den möglichen schweren Verlaufsformen auch bei der Influenza und angesichts eines mindestens zehnfach höheren Umlaufs an Influenzaviren während der vergangenen Grippewelle laut virologischer Überwachung des Robert Koch-Instituts als eine wenig sinnvolle Zielsetzung erscheinen muss (20).

Der Hersteller Roche erklärt zu seinem  Antigen-Test schließlich in verblüffender Offenherzigkeit, dass dieser der (rein qualitativen) Erkennung eines bestimmten Antigens diene, das einen Bestandteil von SARS-CoV-2 darstelle.

Von einer expliziten, allein auf diesem Test beruhenden Möglichkeit zur Krankheitsdiagnose, oder gar der Fähigkeit zur Differentialdiagnose, bei der zugleich andere Krankheitsursachen weitgehend ausgeschlossen würden, ist dort, trotz diverser sprachlicher Suggestionen und Assoziationen mitnichten die Rede.

Womit man wieder bei der begrenzten Aussagekraft derartiger Tests, diesmal auf ein Antigen angekommen ist:

  • Ein Antigen ist eine Substanz, auf die der menschliche Körper mit der Bildung von Antikörpern reagiert. Eine Kausalität in Bezug auf Atemwegsinfektionen wird durch Antikörperbildung jedoch nicht bewiesen, sondern lediglich, dass der menschliche Körper eine Substanz als ‘fremd’ einstuft und daher bekämpft. Die Kausalität müsste mithilfe der mehr oder weniger modifizierten Kochschen Postulate (siehe weiter oben) erfolgen, die wiederum die Isolierung und Nachzüchtung eines vermeintlichen Virus voraussetzen. Im Falle von SARS-CoV-2 ist dies, wie bereits ausgeführt, jedoch nie erfolgt.
  • Der Hersteller sagt aus, dass sein Antigen-Test qualitativ sei, also nur ein Ja/Nein-Ergebnis erzeuge: Antigen vorhanden beziehungsweise Antigen nicht vorhanden. Zur Pathogenität (Gefährlichkeit) des Erregers im Allgemeinen — von dem das Antigen ja nur eine Teilmenge darstellt, wobei die Pathogenität wiederum von der Gefährlichkeit eines mutmaßlichen Erregers abhängt, sowie von seiner Menge und seinen Vermehrungsbedingungen — sagt der Test nichts aus. Dies wäre eine Frage der Viruslast, ihrer quantitativen Bestimmung und der Entwicklung der Erregermenge im Zeitverlauf.
  • Der Test sagt nichts aus über die Vollständigkeit des mutmaßlichen Erregers — schließlich ist das Antigen nur ein Bestandteildes vermuteten Pathogens —, und auch nicht über dessen Aktivität beziehungsweise Inaktivität sowie seine Vermehrung.

Im Zusammenhang mit der Vollständigkeit sei auch auf die derzeit unter höchstem Zeitdruck und unter Außerachtlassung bisheriger medizinischer Standards sowie mit Haftungsbefreiung der Hersteller entwickelten mRNA-Injektionen aufmerksam gemacht. Das hierbei in Menschen zu injizierende  fremde Erbgut (mRNA = Messanger-RNA) soll menschliche Zellen dahingehend ‘umprogrammieren’, dass diese Bestandteile von SARS-CoV-2 selbst produzieren. Diese Virenbestandteile sollen dann als Antigene wirken, die eine Immunreaktion in Form von Antikörperbildung hervorrufen — was dann wiederum als Immunisierung, also als ‘Impfeffekt’ zu betrachten sei.

Abgesehen von der absolut inakzeptablen Zweckentfremdung und genetischen Manipulation menschlicher Organismen für die Produktion der eigentlichen Impfstoffe — der Antigene — fällt hier auf, dass sowohl der Antigen-Test als auch die genmanipulierende Spritze auf Antigene abzielen.

Ein frisch „geimpfter“, in Wahrheit aber genmanipulierter Mensch, dessen Zellen aktuell Virusbestandteile produzieren, könnte unter Umständen genau diejenigen Bauteile erzeugen, auf die der Antigen-Test anspricht. Achtung:

In diesem Zusammenhang würde der Antigen-Test nicht einfach Virenteile als mutmaßliche Infektionsanzeichen aufzeigen, sondern vielmehr prüfen, ob der getestete Mensch gerade als Brutkammer für Antigene nach seiner mRNA-Injektion im Einsatz ist. Dieser Test könnte also – bei geschickter Auswahl des ins Visier zu nehmenden Antigens – getestete Personengruppen nach mRNA-Geimpften und (noch) -Ungeimpften unterscheiden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …

  • Auch beim Antigen-Test sind Kontaminationen wie beim PCR-Test möglich, da auch hier der Ausgangspunkt ein Abstrich aus dem Nasen-/Rachenraum ist. Eine Kontamination der Utensilien kann zu einer solchen auch der Probe führen.
  • Fehlalarme, also falschpositive Ergebnisse sind auch hier in erheblichem Umfang möglich. Selbst bei der herstellereigenen Angabe der Spezifität von 99,6% bleiben noch 0,4% Spielraum für Fehlalarme, was bei entsprechend hohen Testzahlen wiederum zu Tausenden oder sogar Zehntausenden von Fehlalarmen führen kann – pro Woche! Zum Vergleich: Für PCR-Tests in der Bundesrepublik werden über die Testumfänge von mehreren Hunderttausend Stück pro Woche Fehlalarm-Wahrscheinlichkeiten von 0,6% bis 1,4% plausibel dargelegt (8i).

Da Antigen-Tests wesentlich preiswerter und nicht laborgebunden sind, können hier leicht Testumfänge realisiert werden, die ähnliche und sogar noch größere absolute Zahlen für Fehlalarme mit sich bringen als die PCR-Tests.

  • Nur am Rande sei noch angemerkt, dass die Hersteller auch dieser Antigen-Tests gelegentlich eine durchaus zweifelhafte Leistungsbilanz in Bezug auf den Umgang mit Interessenkonflikten wie auch in Bezug auf Studien, welche die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit ihrer Produkte nachweisen sollten, aufweisen. In diesem Zusammenhang sei nur beispielhaft auf den Skandal um das Medikament Tamiflu (Vogelgrippe/Roche) verwiesen (21).

Testen zum Dritten: Der Antikörper-Test

Wechselt man von den direkten Tests (PCR und Antigen) zu den indirekten Tests, dann wird nicht mehr nach dem Erreger, sondern nach der vermeintlichen Immunreaktion der mutmaßlich „Infizierten“ gesucht. Als mechanistische Gegenspieler des auslösenden Antigens gelten die reaktiv von Menschen gebildeten Antikörper. Formal betrachtet wird hier mit einem Surrogat (22) gearbeitet, also lediglich noch mit dem Ersatz oder einem Indikator für die eigentlich gesuchte Substanz. Es wird also nicht nach dem Dieb gesucht, der einer Person die Gesundheit geraubt hat, sondern nach den Spuren des Kampfes am Tatort, nachdem der Dieb bereits die Flucht ergriffen hat.

Allerdings lassen sich Diebe auf verschiedene Weisen vertreiben und Konfrontation ist bei echten Kriminellen nicht empfehlenswert. Auch dem menschlichen Immunsystem stehen eine Mehrzahl miteinander verzahnter und komplexer Abwehrmöglichkeiten zur Verfügung. Mehr als die klassischen Antikörpertests, welche nach Antikörpern des sogenannten Immunglobulin M und G (IgM, IgG) suchen, überhaupt aufspüren sollen. IgM gilt als Merkmal akuter Infektionen und ist nach Abklingen dieser nur noch für wenige Wochen nachweisbar. IgG wird bei entsprechendem Infektionsverlauf erst mit Zeitverzögerung gebildet, bleibt aber über mehrere Monate im Körper erkennbar. Es gilt als Merkmal einer bereits überstandenen Infektion beziehungsweise einer erfolgreichen Impfung.

Doch Antikörper sind als Surrogatgrößen in beiden Betrachtungsrichtungen unsichere Kandidaten:

Weder können bestehende Antikörper Immunität garantieren, noch bedeutet die fehlende Nachweisbarkeit von IgM und IgG, dass eine Person nicht dennoch über eine starke Immunabwehr verfügen kann. So steht beispielsweise mit dem Immunglobulin A (IgA) ein weiterer Antikörpertyp zur Verfügung, der bereits bei Eintritt von Erregern in den Rachenraum den Abwehrkampf aufnimmt. Antikörper-Tests versuchen in der Regel gar nicht erst, IgA überhaupt nachzuweisen.

Auch T-Lymphozyten im Zusammenwirken ihrer unterschiedlichen Ausprägungen kümmern sich um Erregerbefall, indem sie infizierte Zellen absterben lassen. Die Vermehrung der Viren in den befallenen Zellen wird dadurch unterbunden. Antikörper werden dabei nicht zwingend produziert (23).

B-Lymphozyten wiederum gelten schlicht als die Voraussetzung für die Antikörper-Produktion, leisten aber tatsächlich in der Immunabwehr sehr viel mehr: Dadurch dass sie die sogenannten Makrophagen, einen Bestandteil der angeborenen Immunität, stimulieren und letztere wiederum den Virenbefall von Zellen erschweren, stellen auch B-Zellen einen wichtigen Baustein der Immunabwehr dar (24). Auch bei dieser Abwehrlinie ist herauszustellen, dass sie komplett ohne die Bildung von Antikörpern auskommen kann – dies bedeutet gute Immunität ohne die Chance auf einen Antikörper-Nachweis!

Auch die sogenannte Kreuzimmunität beruht mindestens in Teilen auf einem Training des angeborenen Teils des Immunsystems (25), von welchem der adaptive Teil, dem auch die Antikörper-Reaktion zuzuordnen ist, zu unterscheiden ist. Ein gut trainiertes Immunsystem, welches dann auch entsprechende Kreuzimmunität aufweist, kann mit Erregern fertig werden, bevor Antikörper gebildet werden können beziehungsweise gebildet werden müssten.

Dieses Abwehrmuster zeigt nicht nur wiederum Immunabwehr ohne Antikörper auf, sondern beweist gerade den Vorteil einer starken, weil vielseitig trainierten Immunreaktion. Es ist das bessere Immunsystem, das mit weniger Antikörpern auskommt (26).

Und so kann man auch mit Nutzen und Aussagekraft der Antikörper-Tests nicht zufrieden sein:

Mehr noch: Wurde diese globale Testorgie in betrügerischer Absicht kreiert?


Um diese Fragen beantworten zu können, müssen wir uns natürlich zuvor im Klaren sein, was genau die derzeit verwendeten Tests im Sinne einer Erkennung von SARS-CoV-2 — dem “neuartigen Coronavirus” — zu leisten imstande sind. Außerdem ist zu hinterfragen, was die von diesen gelieferten Ergebnisse überhaupt aussagen, und nicht zuletzt wie diese interpretiert werden. So uns dies alles klar ist, kommt unweigerlich der Verdacht auf, das mit dem Unwissen und den Ängsten der Leute gespielt wird, um — und zwar von Beginn an und wohlgeplant — ein riesiges Geschäft für den Pharmasektor zu ermöglichen. Ein Geschäft mit Tests, die — medizinisch und im Sinne einer Pandemiebekämpfung — schlicht für die Tonne sind. Oliver Märtens hat die verschiedenen derzeit eingesetzten Testverfahren einer kompakten, kritischen Betrachtung unterzogen.


Testen war die Botschaft von Tedros Adhanom Ghebreyesus, dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die er am 16. März 2020 an alle Staaten rund um den Erdball richtete (1). Tedros war von 2005 bis 2012 Gesundheitsminister in seinem Heimatland Äthiopien. Berichten zufolge soll während dieser Amtszeit die Informationsarbeit von Journalisten über Cholera-Ausbrüche in Äthiopien unterdrückt worden sein (2).

Cholera-Erkrankungen sind primär ein Problem der Trinkwasserqualität und nicht etwa des Medizinapparates eines Landes. Doch eine unzureichende Wasserqualität, mit daraus resultierenden Krankheitsausbrüchen macht sich nun einmal nicht gut im Lebenslauf eines Gesundheitsministers. Vielleicht deshalb rühmt die von WHO veröffentlichte Vita seine Verdienste um die Verbesserung der medizinischen Infrastruktur in Äthiopien (3). Diese Einrichtungen sind jedoch tendenziell rückwärts gewandt, reaktiv und symptomorientiert, da sie in der Regel erst zum Einsatz kommen, wenn Menschen bereits erkrankt sind.

Eine vorwärts gerichtete, präventive und ursachengerechte Gesundheitspolitik würde jedoch Faktoren wie Ernährung, Schadstoffbelastung von Mensch und Umwelt sowie eben auch die Trinkwasserqualität in den Mittelpunkt stellen. Keine Frage also, dass für Tedros Erfolgsbilanz die Cholera-Ausbrüche ungelegen kamen.

So wie Tedros drei Mal hintereinander das Wort ‘Testen’ aussprach, stehen bei COVID-19 nach herrschender Meinung auch drei Testvarianten zum Nachweis des Virus SARS-CoV-2 zur Verfügung: Zwei davon sind sogenannte Direkttests, da sie anstreben, das Virus selbst im menschlichen Körper zu erkennen — PCR-Tests und Antigen-Tests. Die dritte Variante arbeitet serologisch, in dem hier versucht wird, aus dem Nachweis von Antikörpern im Blut der untersuchten Personen indirekt auf die Existenz eines Virus zu schließen.

Implizit bauen alle diese Tests auf der Annahme auf, dass die sogenannten Kochschen Postulate hinsichtlich des Virus SARS-CoV-2 auch zweifelsfrei erfüllt sind. Robert Koch — nach dem auch die kontrovers diskutierte und inzwischen sogar gerichtlich belangte obere Bundesbehörde (4,5), die direkt dem Bundesgesundheitsministerium von Jens Spahn unterstellt ist, benannt ist — formulierte sinngemäß diese drei Voraussetzungen:

  1. Der Erreger muss in allen erkrankten Personen nachweisbar sein.
  2. Der Erreger muss isolierbar und nachzüchtbar sein.
  3. An dem nachgezüchteten Erreger muss eine zuvor gesunde Person dann wiederum erkranken können.

Spätere Modifikationen der Postulate haben zusätzliche Voraussetzungen mit sich gebracht:

  • In gesunden Personen darf der Erreger nicht auftreten.
  • Aus einer Erregernachzucht erkrankten Personen muss der Erreger wiederum isolierbar und identisch mit dem ursprünglich identifizierten Erreger (also dem vor dessen Nachzucht) sein.

Auch wenn nach modernem Verständnis des menschlichen Immunsystems einige dieser Postulate erneut zu überdenken wären, zum Beispiel vor dem Hintergrund,

  • dass eine Erkrankung auch eine Frage des Verhältnisses von Erregermenge und Stärke des Immunsystems ist, was dazu führen kann, dass nur geringfügig mit dem Erreger belastete Personen gesund bleiben können, beziehungsweise
  • dass bei gesunden Personen ein “in Schach gehaltener” Erreger durchaus nachweisbar sein dürfte,

sind andere dieser Voraussetzungen unverzichtbar. Zu letzteren gehört jedenfalls die zweifelsreie Identifikation des Erregers, wie er sich beispielsweise im Kochschen Postulat der Isolierbarkeit und Nachzüchtbarkeit ausdrückt. 

Verblüffenderweise haben investigative Recherchen und präzise Nachfragen der Autoren Konstantin Demeter und Torsten Engelbrecht ergeben, dass dies beim COVID-19 – Erreger SARS-CoV-2 wohl niemals erreicht wurde — SARS-CoV-2 wurde anscheinend bis zum heutigen Tage nicht isoliert und damit noch nicht einmal seines Existenz als Virus bewiesen; vom Beweis seiner Nachzüchtbarkeit und Pathogenität einmal ganz abgesehen (6)!

An dieser Stelle wird bereits offenkundig, dass im Grunde jegliche Diskussion über COVID-19 – Tests obsolet ist, da sie von unbewiesenen Annahmen über ein mutmaßliches Virus, seine nur unterstellte Pathogenität und eine lediglich postuliert Kausalität zwischen dem ‘Virus’ und einem Symptom-Mischmasch von Erkältung und Grippe ausgehen müsste; dennoch:

Testen zum Ersten: der PCR-Test

Dessen ungeachtet sei als erster des Test-Triumvirates ein weiteres Mal der PCR-Test betrachtet. Zu diesem gibt es bereits zahlreiche fundiert Darstellungen. Statt vieler sei hier auf einen Beitrag von Johannes Kreis beim Rubikon verwiesen (7). An dieser Stelle, um langatmige Wiederholungen zu vermeiden, nur das Wichtigste im Schnelldurchlauf:

  • Der PCR-Test trifft eine Aussage über die bloße Existenz eines Teiles von Erbgut; einer Gensequenz. Weder wird das Erbgut vollständig nachgewiesen, noch wird geklärt, ob der Träger dieses Erbgutes ein Virus oder etwas anderes ist.
  • Es bleibt offen, ob der Träger des Erbgutes — das mutmaßliche Virus — intakt, aktiv oder sich vermehrend ist.
  • Es wird keine Aussage über die Gefährlichkeit (Pathogenität) und/oder die Übertragbarkeit des angenommenen Virus getroffen.
  • PCR-Tests sind in vielerlei Richtungen fehleranfällig und manipulierbar.

Beispielsweise kann die Person, die von mehreren Menschen Abstriche nimmt, unabsichtlich mit dem Abstrichmaterial einer vorher untersuchten Person folgende Individuen kontaminieren. Ein PCR-Test kann diese Kontamination nicht von einem originären Nachweis eines Erbgutausschnittes (Gensequenz) unterscheiden. Auch lassen sich PCR-Testergebenisse massiv manipulieren: Da die Wahrscheinlichkeit für ‘Fehlalarme’ (falschpositive Testergebnisse) je nach Testdesign und untersuchter Genregion zwischen unter einem Prozent und bis zu 40 Prozent liegen kann, lassen sich durch Weglassen von Testschritten, beziehungsweise durch das Ignorieren von Teilergebnissen, COVID-19 – Ausbrüche bei 33 bis 40% der untersuchten Personen vortäuschen. Es wurde auch bereits über schon vor Auslieferung kontaminierte Testkits berichtet, bei denen dann — sozusagen “ab Werk” — eine Garantie für praktisch 100% (falsch-)positive Ergebnisse besteht (8 bis 11). Doch gibt es da noch mehr:

  • Ein hoher Anteil positiv getesteter Personen weist keine beziehungsweise nur milde Symptome einer Atemwegsinfektion auf. Auch dies ist ein Hinweis darauf, dass der PCR-Test entweder “falsch” misst (zu hohe Empfindlichkeit) oder “das Falsche” misst (keine Kausalität zwischen dem Träger der Gensequenz und einer Pathogenität (12). Auch die Viruslast, die wichtig für die Unterscheidung zwischen einer Infektion ohne und einer Infektion mit Krankheitswert wäre, bleibt bei der PCR-Testung mit ihrem Ja-oder-Nein – Ergebnis außen vor.
  • Selbst bei niedrigster Quote von Fehlalarmen — circa einem Prozent — werden bei entsprechend hoher Testanzahl für den Laien beeindruckend viele positive Testresultate erzeugt: Verdoppelt man beispielsweise den wöchentlichen Testumfang von einer halben Million auf eine Million, erhält man bei einer gleichbleibenden durchschnittlichen Spezifität von 99% auch eine Verdoppelung der Falschpositiven von 5.000 auf 10.000.

Nicht nur sind diese absoluten Zahlen für sich genommen grob irreführend; auf ihrer Basis lassen sich auch weitere Indikatoren, wie zum Beispiel die überbewertete und häufig fehlinterpretierte Reproduktionszahl, nach politischem Gusto gestalten (13,14).

  • Selbstverständlich funktioniert die Manipulation auch in umgekehrter Richtung: Soll eine Person negativ getestet werden, also als ‘gesund’ oder ‘genesen’ dargestellt werden, kann man durch eine hohe Verdünnung der Atemwegsprobe und/oder eine niedrige Zahl von Verdoppelungsyklen im Zuge der PCR auch ein gewollt niedriges Ergebnis erreichten.

Von “garantiert negativ” über “geringes Infektionsgeschehen” bis hin zu “steigenden Neuinfektionen”,’Ausbrüchen’ und “garantiert positiv” gibt es also immer eine geeignete Teststrategie, die passenden Testkits und die gewünschte ergebnisorientierte Auswertungsmethode.

[Einschub von Peds Ansichten: Es sei auf einen weiteren Aspekt bei den PCR-Tests hingewiesen, der Manipulationen Tür und Tor öffnet. Nämlich, dass man bei ausreichend hoher Anzahl von Zyklen, genannt ct-Wert (threshold cycle) bei der Verdoppelung der DNA, in welche die RNA des Abstrichs transkribiert wurde, irgendwann mit hoher Wahrscheinlichkeit fündig auf die gesuchte Gensequenz wird. Dies ist in der Regel oberhalb von 30 Zyklen zu erwarten, und mit durchschnittlich 37 Zyklen arbeiten wohl die Labore in Deutschland. Das ist aber ohne Wert, weil nicht aussagekräftig in Hinblick auf einen Infektionsverdacht (15). Mit diesen fragwürdigen Testergebnissen wird aber — nicht nur in Deutschland — Politik gemacht und Ängste geschürt. Welchen ct-Wert genau man national und international verwendet, ist keinesfalls transparent (16).]

Testen zum Zweiten: Der Antigen-Test

Was ändert sich, wenn man von den PCR-Tests zu den Antigen-Tests wechselt? Nun, vor allem wird nichts besser, denn ein Antigen-Test hat von vornherein einen geringeren Anspruch als ein PCR-Test. Während eine PCR-Test zumindest noch vorgibt, nach einem Virus zu suchen, und dabei meist mehrere bei dem Virus vermutete Genregionen abprüft, beschränkt sich der  Antigen-Test per Design auf einen einzigen angenommenen Baustein des angenommenen Virus. Dies kann zum Beispiel ein ‘Zacken’ (‘Spike’) in seiner ‘Krone’ (der ‘Corona’) sein, wie er sich bei SARS-CoV-2 in dessen mutmaßlichem S-Protein ausdrückt (17,18).

Während also der PCR-Test das ‘Fahrzeugmodell’ noch mithilfe von Lackbeschaffenheit, Spurweite und Form des Außenspiegels zu bestimmen versucht, beschränkt sich der Antigen-Test allein, zum Beispiel auf den Außenspiegel. Und wenn nun dieser Außenspiegel nur zufällig am Fahrbahnrand lag, ohne Reifenspur und ohne Lackreste? Egal, der Nachweis des Außenspiegels gilt beim Antigen-Test als Existenzbeweis für das ganze Auto. 

Falls einem dieser schmalspurige Ansatz bereits irgendwie bekannt vorkommt: Er ist vom oben beschriebenen PCR-Test bekannt, wenn man diesen — entgegen seiner vorgesehenen Testkonzeption — auf den Nachweis lediglich einer einzigen Genregion hin deformiert.

Hinzu kommt, dass der Antigen-Test zwar suggeriert, ein Antigen nachzuweisen, tatsächlich jedoch auf eine Reaktion mit auf einem Teststreifen aufgebrachten Antikörpern abstellt. Es wird also nicht das Antigen selbst festgestellt, sondern aus der Reaktion von herstellerseitig bereitgestellten Antikörpern auf die Existenz des Antigens zurückgeschlossen.

Anders als PCR-Tests erfordern Antigen-Tests kein Labor, sondern können auch “vor Ort” beziehungsweise unter Umständen sogar von den betroffenen Menschen selbst angewandt und ausgewertet werden. Hierfür veranschlagen die Hersteller circa 15 bis 30 Minuten Reaktionszeit des jeweiligen Tests. Inzwischen geben Testproduzenten auch deutlich höhere Erkennungswahrscheinlichkeiten bei Personen an, die das gesuchte Antigen in sich tragen. So soll bei einem Hersteller die sogenannte Sensitivität nicht mehr nur bei circa 60%, sondern bei über 96% liegen (19). Transparente Quellen und Informationen, die diese Qualität bestätigen könnten, liegen allerdings nicht vor.

Auch die Erkennungswahrscheinlichkeit für Antigen-negative Personen (Spezifität) soll nach Unternehmensangaben hoch und im Bereich der besten PCR-Tests liegen, nämlich bei gut 99,6%. Doch auch für diese Angabe gilt: Weder ist diese unabhängig bestätigt worden, noch ist das Protokoll zur Ermittlung der Angaben einsehbar.

Auch behauptet dieser Hersteller, es sei wichtig, im kommenden Winterhalbjahr zwischen  Grippeinfektionen und COVID-19 – Infektionen unterscheiden zu können, was bei den möglichen schweren Verlaufsformen auch bei der Influenza und angesichts eines mindestens zehnfach höheren Umlaufs an Influenzaviren während der vergangenen Grippewelle laut virologischer Überwachung des Robert Koch-Instituts als eine wenig sinnvolle Zielsetzung erscheinen muss (20).

Der Hersteller Roche erklärt zu seinem  Antigen-Test schließlich in verblüffender Offenherzigkeit, dass dieser der (rein qualitativen) Erkennung eines bestimmten Antigens diene, das einen Bestandteil von SARS-CoV-2 darstelle.

Von einer expliziten, allein auf diesem Test beruhenden Möglichkeit zur Krankheitsdiagnose, oder gar der Fähigkeit zur Differentialdiagnose, bei der zugleich andere Krankheitsursachen weitgehend ausgeschlossen würden, ist dort, trotz diverser sprachlicher Suggestionen und Assoziationen mitnichten die Rede.

Womit man wieder bei der begrenzten Aussagekraft derartiger Tests, diesmal auf ein Antigen angekommen ist:

  • Ein Antigen ist eine Substanz, auf die der menschliche Körper mit der Bildung von Antikörpern reagiert. Eine Kausalität in Bezug auf Atemwegsinfektionen wird durch Antikörperbildung jedoch nicht bewiesen, sondern lediglich, dass der menschliche Körper eine Substanz als ‘fremd’ einstuft und daher bekämpft. Die Kausalität müsste mithilfe der mehr oder weniger modifizierten Kochschen Postulate (siehe weiter oben) erfolgen, die wiederum die Isolierung und Nachzüchtung eines vermeintlichen Virus voraussetzen. Im Falle von SARS-CoV-2 ist dies, wie bereits ausgeführt, jedoch nie erfolgt.
  • Der Hersteller sagt aus, dass sein Antigen-Test qualitativ sei, also nur ein Ja/Nein-Ergebnis erzeuge: Antigen vorhanden beziehungsweise Antigen nicht vorhanden. Zur Pathogenität (Gefährlichkeit) des Erregers im Allgemeinen — von dem das Antigen ja nur eine Teilmenge darstellt, wobei die Pathogenität wiederum von der Gefährlichkeit eines mutmaßlichen Erregers abhängt, sowie von seiner Menge und seinen Vermehrungsbedingungen — sagt der Test nichts aus. Dies wäre eine Frage der Viruslast, ihrer quantitativen Bestimmung und der Entwicklung der Erregermenge im Zeitverlauf.
  • Der Test sagt nichts aus über die Vollständigkeit des mutmaßlichen Erregers — schließlich ist das Antigen nur ein Bestandteildes vermuteten Pathogens —, und auch nicht über dessen Aktivität beziehungsweise Inaktivität sowie seine Vermehrung.

Im Zusammenhang mit der Vollständigkeit sei auch auf die derzeit unter höchstem Zeitdruck und unter Außerachtlassung bisheriger medizinischer Standards sowie mit Haftungsbefreiung der Hersteller entwickelten mRNA-Injektionen aufmerksam gemacht. Das hierbei in Menschen zu injizierende  fremde Erbgut (mRNA = Messanger-RNA) soll menschliche Zellen dahingehend ‘umprogrammieren’, dass diese Bestandteile von SARS-CoV-2 selbst produzieren. Diese Virenbestandteile sollen dann als Antigene wirken, die eine Immunreaktion in Form von Antikörperbildung hervorrufen — was dann wiederum als Immunisierung, also als ‘Impfeffekt’ zu betrachten sei.

Abgesehen von der absolut inakzeptablen Zweckentfremdung und genetischen Manipulation menschlicher Organismen für die Produktion der eigentlichen Impfstoffe — der Antigene — fällt hier auf, dass sowohl der Antigen-Test als auch die genmanipulierende Spritze auf Antigene abzielen.

Ein frisch „geimpfter“, in Wahrheit aber genmanipulierter Mensch, dessen Zellen aktuell Virusbestandteile produzieren, könnte unter Umständen genau diejenigen Bauteile erzeugen, auf die der Antigen-Test anspricht. Achtung:

In diesem Zusammenhang würde der Antigen-Test nicht einfach Virenteile als mutmaßliche Infektionsanzeichen aufzeigen, sondern vielmehr prüfen, ob der getestete Mensch gerade als Brutkammer für Antigene nach seiner mRNA-Injektion im Einsatz ist. Dieser Test könnte also – bei geschickter Auswahl des ins Visier zu nehmenden Antigens – getestete Personengruppen nach mRNA-Geimpften und (noch) -Ungeimpften unterscheiden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …

  • Auch beim Antigen-Test sind Kontaminationen wie beim PCR-Test möglich, da auch hier der Ausgangspunkt ein Abstrich aus dem Nasen-/Rachenraum ist. Eine Kontamination der Utensilien kann zu einer solchen auch der Probe führen.
  • Fehlalarme, also falschpositive Ergebnisse sind auch hier in erheblichem Umfang möglich. Selbst bei der herstellereigenen Angabe der Spezifität von 99,6% bleiben noch 0,4% Spielraum für Fehlalarme, was bei entsprechend hohen Testzahlen wiederum zu Tausenden oder sogar Zehntausenden von Fehlalarmen führen kann – pro Woche! Zum Vergleich: Für PCR-Tests in der Bundesrepublik werden über die Testumfänge von mehreren Hunderttausend Stück pro Woche Fehlalarm-Wahrscheinlichkeiten von 0,6% bis 1,4% plausibel dargelegt (8i).

Da Antigen-Tests wesentlich preiswerter und nicht laborgebunden sind, können hier leicht Testumfänge realisiert werden, die ähnliche und sogar noch größere absolute Zahlen für Fehlalarme mit sich bringen als die PCR-Tests.

  • Nur am Rande sei noch angemerkt, dass die Hersteller auch dieser Antigen-Tests gelegentlich eine durchaus zweifelhafte Leistungsbilanz in Bezug auf den Umgang mit Interessenkonflikten wie auch in Bezug auf Studien, welche die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit ihrer Produkte nachweisen sollten, aufweisen. In diesem Zusammenhang sei nur beispielhaft auf den Skandal um das Medikament Tamiflu (Vogelgrippe/Roche) verwiesen (21).

Testen zum Dritten: Der Antikörper-Test

Wechselt man von den direkten Tests (PCR und Antigen) zu den indirekten Tests, dann wird nicht mehr nach dem Erreger, sondern nach der vermeintlichen Immunreaktion der mutmaßlich „Infizierten“ gesucht. Als mechanistische Gegenspieler des auslösenden Antigens gelten die reaktiv von Menschen gebildeten Antikörper. Formal betrachtet wird hier mit einem Surrogat (22) gearbeitet, also lediglich noch mit dem Ersatz oder einem Indikator für die eigentlich gesuchte Substanz. Es wird also nicht nach dem Dieb gesucht, der einer Person die Gesundheit geraubt hat, sondern nach den Spuren des Kampfes am Tatort, nachdem der Dieb bereits die Flucht ergriffen hat.

Allerdings lassen sich Diebe auf verschiedene Weisen vertreiben und Konfrontation ist bei echten Kriminellen nicht empfehlenswert. Auch dem menschlichen Immunsystem stehen eine Mehrzahl miteinander verzahnter und komplexer Abwehrmöglichkeiten zur Verfügung. Mehr als die klassischen Antikörpertests, welche nach Antikörpern des sogenannten Immunglobulin M und G (IgM, IgG) suchen, überhaupt aufspüren sollen. IgM gilt als Merkmal akuter Infektionen und ist nach Abklingen dieser nur noch für wenige Wochen nachweisbar. IgG wird bei entsprechendem Infektionsverlauf erst mit Zeitverzögerung gebildet, bleibt aber über mehrere Monate im Körper erkennbar. Es gilt als Merkmal einer bereits überstandenen Infektion beziehungsweise einer erfolgreichen Impfung.

Doch Antikörper sind als Surrogatgrößen in beiden Betrachtungsrichtungen unsichere Kandidaten:

Weder können bestehende Antikörper Immunität garantieren, noch bedeutet die fehlende Nachweisbarkeit von IgM und IgG, dass eine Person nicht dennoch über eine starke Immunabwehr verfügen kann. So steht beispielsweise mit dem Immunglobulin A (IgA) ein weiterer Antikörpertyp zur Verfügung, der bereits bei Eintritt von Erregern in den Rachenraum den Abwehrkampf aufnimmt. Antikörper-Tests versuchen in der Regel gar nicht erst, IgA überhaupt nachzuweisen.

Auch T-Lymphozyten im Zusammenwirken ihrer unterschiedlichen Ausprägungen kümmern sich um Erregerbefall, indem sie infizierte Zellen absterben lassen. Die Vermehrung der Viren in den befallenen Zellen wird dadurch unterbunden. Antikörper werden dabei nicht zwingend produziert (23).

B-Lymphozyten wiederum gelten schlicht als die Voraussetzung für die Antikörper-Produktion, leisten aber tatsächlich in der Immunabwehr sehr viel mehr: Dadurch dass sie die sogenannten Makrophagen, einen Bestandteil der angeborenen Immunität, stimulieren und letztere wiederum den Virenbefall von Zellen erschweren, stellen auch B-Zellen einen wichtigen Baustein der Immunabwehr dar (24). Auch bei dieser Abwehrlinie ist herauszustellen, dass sie komplett ohne die Bildung von Antikörpern auskommen kann – dies bedeutet gute Immunität ohne die Chance auf einen Antikörper-Nachweis!

Auch die sogenannte Kreuzimmunität beruht mindestens in Teilen auf einem Training des angeborenen Teils des Immunsystems (25), von welchem der adaptive Teil, dem auch die Antikörper-Reaktion zuzuordnen ist, zu unterscheiden ist. Ein gut trainiertes Immunsystem, welches dann auch entsprechende Kreuzimmunität aufweist, kann mit Erregern fertig werden, bevor Antikörper gebildet werden können beziehungsweise gebildet werden müssten.

Dieses Abwehrmuster zeigt nicht nur wiederum Immunabwehr ohne Antikörper auf, sondern beweist gerade den Vorteil einer starken, weil vielseitig trainierten Immunreaktion. Es ist das bessere Immunsystem, das mit weniger Antikörpern auskommt (26).

Und so kann man auch mit Nutzen und Aussagekraft der Antikörper-Tests nicht zufrieden sein:

  • Standard-Antikörper-Tests weisen weder Immunglobulin A noch T-Zellen noch Makrophagen als wesentliche Elemente der Immunabwehr nach.
  • Antikörper-Nachweis und Immunstärke korrelieren nicht nur schwach (positiv) miteinander; die Beziehung kann sogar negativ sein: Das stärkere Immunsystem kommt mit weniger oder sogar ohne Antikörper aus.
  • Antikörper braucht ein Immunsystem nicht langfristig vorzuhalten; sie können jederzeit bei Bedarf „nachproduziert“ werden. Der Rückgang des Antikörper-Spiegels beziehungsweise die Nichtnachweisbarkeit von Antikörpern ist für die Immunität irrelevant (27).
  • Hohe Antikörper-Spiegel weisen entweder auf entsprechend schwächere vorgelagerte Verteidigungslinien der Immunabwehr hin oder auf eine vorausgegangene Impfung, deren Nutzen-/Risiko-Verhältnis von der Pharmaindustrie regelmäßig verzerrt wird, beispielsweise durch systematisches Ausblenden vieler Nebenwirkungen, die nur in Bezug auf das Antigen ermittelt werden, jedoch nicht von den Zusatzstoffen der Impfdosen wie Konservierungsmitteln, Resten von Zellkulturen und Wirkungsverstärkern (28).

Gegen Coronaviren, zu denen auch SARS-CoV-2 – wenn seine Existenz jemals zweifelsfrei nachgewiesen würde – gehören würde, wurde für Menschen noch nie erfolgreich eine Impfung entwickelt – trotz diverser Versuche (29).

  • Die Antikörper-Prävalenz in der Bevölkerung unterschätzt erheblich die vorhandene Immunität der „Herde“ und überschätzt demzufolge massiv jegliches Epidemierisiko (30).
  • Eine „tunnelblicksartige“ Suche nach Antikörpern gegen SARS-CoV-2 verstellt den Blick auf eine breite, kreuzreagible Immunabwehr, die sich bereits anhand der anderen, alljährlich umlaufenden Coronaviren aufgebaut hat – den Spezies HCoV-229E, -OC43, -HKU1 und -NL63 – möglicherweise auch noch weiteren — verdankt die Bevölkerung der in jedem Herbst wieder beginnenden Immunitäts-Trainingslager.

Testen auf COVID-19: Medizin oder Mantra?

Diese Frage wurde oben gerade abschließend beantwortet. Ginge es um Medizin, hätten Bundes- und Landesregierungen, Bundestag sowie Bundesrat schon längst Folgendes bewerkstelligt. Nun sind die Gerichte dringend aufgefordert, sich diese Erkenntnisse anzueignen und daraus in ihren Beschlüssen die gebotenen Konsequenzen zu ziehen:

  • Aufklärung zur Bedeutung des Immunsystems und wie dieses erhalten und gestärkt werden kann: durch Ernährung, Bewegung, Sonnenlicht, seelisch-emotionales Gleichgewicht, Immun“training“ und so weiter,
  • Einordnung von Viren und Bakterien als das, was sie sind: ein Teil unseres Lebens, unserer Körper, etwas, das wir brauchen und mit dem wir in Balance zu leben haben,
  • Verzicht auf die Charakterisierung von Viren als „Gefährder“,
  • Verzicht auf absurde und wirklichkeitsferne Ziele wie die „Ausrottung“ eines Virus,
  • Bei vermeintlichen Epidemie-Ausbrüchen: Entsenden eines Spezialisten-Teams in die betroffene Region,
  • dort fortlaufendes Sammeln, Auswerten und Bewerten von epidemiologischer Evidenz,
  • Zuhause: Heranziehen der repräsentativen virologischen Surveillance des Robert Koch-Institutes (Arbeitsgemeinschaft Influenza/Nationales Referenzzentrum für Influenzaviren, 31),
  • Erkennen, dass diese Genesequenzen in der repräsentativen virologischen Überwachung der Bundesrepublik gerade einmal 13 Mal nachgewiesen wurden, in maximal 3,1% aller Proben einer Kalenderwoche (32),
  • Akzeptieren, dass das COVID-19-Geschehen zu jedem fraglichen Zeitpunkt nur einen Bruchteil des jeweiligen gesamten Atemwegs-Infektionsgeschehens ausgemacht hat (33),
  • Erkennen, dass bei COVID-19 unspezifische Symptombilder zusammengewürfelt wurden ohne wirklichen Erregernachweis,
  • Sich bewusst machen, dass ein PCR-Test „auf Basis von Social Media-Informationen“ erstellt und verbreitet wurde, ohne jegliches Vorliegen auch nur von Gensequenzen (34),
  • Kein Shutdown, kein „Social Distancing“, keine Maskenpflicht!

Etwas ist faul im Staate, und das nicht nur in Dänemark …


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Die Rechte des Autors Oliver Märtens bleiben davon unberührt.

(1) 16.03.2020; Reuters; Emma Farge, John Revill; ‘Test, test, test’: WHO Chief’s coronavirus message to world; https://www.reuters.com/article/us-healthcare-coronavirus-who-idUSKBN2132S4

(2) 28.04.2020; Der Standard; Bianca Blei; Tedros Adhanom Ghebreyesus, ein Afrikaner in globaler Mission; https://www.derstandard.at/story/2000117159120/tedros-adhanom-ghebreyesus-ein-afrikanischer-arzt-in-globaler-mission

(3) WHO; Biography Dr Tedros Adhanom Ghebreyesus; https://www.who.int/dg/biography; abgerufen: 06.09.2020

(4) 28.03.2020; multipolar; Paul Schreyer; Coronavirus: Irreführung bei den Fallzahlen nun belegt; https://multipolar-magazin.de/artikel/coronavirus-irrefuhrung-fallzahlen

(5) 28.08.2020; Bernard Korn & Partner, Rechtsanwälte und Fachanwälte; Verwaltungsrechtsstreit Daniela Prousa gegen Robert Koch-Institut, vertreten durch Jessica Hamed; https://www.ckb-anwaelte.de/download/Antrag_JH_DP_teilanonymVerfoeff.pdf

(6) 11.07.2020; Rubikon; Konstantin Demeter, Torsten Engelbrecht; Die Nonsens-Tests; https://www.rubikon.news/artikel/die-nonsens-tests

(7) 26.03.2020; Rubikon; Johannes Kreis; Der Fluch der PCR-Methode; https://www.rubikon.news/artikel/der-fluch-der-pcr-methode

(8,8i) 17.06.2020; Veerle Matheeussen, VictorM.Corman, Oliver Donoso Mantke und weitere; Eurosurveillance; International external quality assessment for SARS-CoV-2 molecular detection and survey on clinical laboratory preparedness during the COVID-19 pandemic, April/Mai 2020; https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.27.2001223#html_fulltext

(9) 26.03.2020; Express Healthcare; Usha Sharma; ICMR approves three #Covid19 test kits for commercial use; https://www.expresshealthcare.in/covid19-updates/icmr-approves-three-covid19-test-kits-for-commercial-use/417799/

(10) 23.06.2020; Oberhessen-live.de; Corona-Tests: Schon wieder falsche Ergebnisse im Vogelsberg; https://www.oberhessen-live.de/2020/06/23/corona-tests-schon-wieder-falsche-ergebnisse-im-vogelsberg/

(11) 30.03.2020; The Telegraph; Bill Gardner, Harry Yorke; Coronavirus testing effort hampered by kits contaminated with Covid-19; https://www.telegraph.co.uk/news/2020/03/30/uks-attempt-ramp-coronavirus-testing-hindered-key-components/

(12) 13.07.2020; CDC (Seuchenschutzbehörde der USA); CDC 2019-Novel Coronavirus (2019-nCoV) Real-Time RT-PCR Diagnostic Panel, Instructions for Use; https://www.fda.gov/media/134922/download

(13) 11.08.2020; multipolar; Paul Schreyer; Faktencheck: Bedeuten steigende Fallzahlen eine größere Gefährdung der Öffentlichkeit?; https://multipolar-magazin.de/artikel/faktencheck-fallzahlen

(14) 24.05.2020; multipolar; Klaus Pfaffelmoser; Warum die Pandemie nicht endet; https://multipolar-magazin.de/artikel/warum-die-pandemie-nicht-endet

(15) 15.07.2020; Bioscientia; Was bedeuten die Begriffe Dual-Target-PCR und ct-Wert?; https://www.bioscientia.de/home/aktuelles/2020/07/was-bedeuten-die-begriffe-dual-target-pcr-und-ct-wert

(16) 06.09.2020; ARD-Tagesschau; Markus Grill, Mara Leurs; Wie ansteckend sind die Patienten?; https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/gesundheitsaemter-corona-tests-101.html; Es sei auf die manipulative Aussage des Titels hingewiesen. Ein positiv auf eine RNA-Sequenz getesteter Mensch ist keinesfalls ein Patient. Wir erfahren nicht von einem Arzt, ob wir Patienten sind, sondern suchen einen Arzt auf, weil wir uns schlecht fühlen, und erst dadurch nehmen wir die Rolle eines (per se hilfebedürftigen) Patienten ein.

(17) 11.06.2020; ECDC (Seuchenschutzbehörde der EU); Diagnostic testing and screening for SARS-CoV-2; https://www.ecdc.europa.eu/en/covid-19/latest-evidence/diagnostic-testing

(18) SinoBiological; Spike Protein / S Protein; https://www.sinobiological.com/research/virus/hcov-spike-protein-overview; abgerufen: 06.09.2020; siehe auch (unter anderen): Sandrine Belouzard, et al. (2012) Mechanisms of Coronavirus Cell Entry Mediated by the Viral Spike Protein. Viruses. 4(6): 1011–1033; sowie: Taylor Heald-Sargent, et al. (2012) Ready, Set, Fuse! The Coronavirus Spike Protein and Acquisition of Fusion Competence. Viruses. 4(4): 557–580.

(19) 01.09.2020; Roche to launch SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test in countries accepting CE mark, allowing fast triage decisions at point of care; https://www.roche.com/de/media/releases/med-cor-2020-09-01b.htm

(20) 21.06.2020; mulitpolar; Oliver Märtens; Das Schweigen der Viren; https://multipolar-magazin.de/artikel/das-schweigen-der-viren

(21) Süddeutsche Zeitung; Der Tamiflu-Skandal, Artikelsammlung; https://www.sueddeutsche.de/thema/Der_Tamiflu-Skandal; abgerufen: 06.09.2020

(22) 31.05.2020; Rubikon; Gerd Reuther; Die Tröpfchen-Desinformation; https://www.rubikon.news/artikel/die-tropfchen-desinformation

(23) 29.06.2020; bioRxiv;  Takuya Sekine, André Perez-Potti, Olga Rivera-Ballesteros und weitere; Robust T cell immunity in convalescent individuals with asymptomatic or mild COVID-19; https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.06.29.174888v1

(24) 01.03.2020; ScienceDaily; Cell Press; Antibodies are not required for immunity against some viruses; https://www.sciencedaily.com/releases/2012/03/120301143426.htm

(25) 26.03.2015; PMC; SadiaSaeed, Jessica Quintin, Hindrik H.D. Kerstens und weitere; Epigenetic programming during monocyte to macrophage differentiation and trained innate immunity; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4242194/

(26) 01.07.2020; Héléne Banoun; Mondialisation.ca; Covid19: immunité croisée avec les autres coronavirus, phénomènes immunopathologiques; https://www.mondialisation.ca/covid19-immunite-croisee-avec-les-autres-coronavirus-phenomenes-immunopathologiques/5646998

(27) 22.07.2020; The New York Times; Apoorva Mandavilli; Can You Get Covid-19 Again? It’s Very Unlikely, Experts Say; https://www.nytimes.com/2020/07/22/health/covid-antibodies-herd-immunity.html

(28) 13.02.2008; Paul-Ehrlich-Institut; Fragen zur Klinischen Prüfung und zur Zulassung; https://web.archive.org/web/20081225090224/http://www.pei.de/cln_115/nn_992504/DE/infos/fachkreise/impf-fach/hpv/studien.html

(29) 29.07.2020; Merkur; Coronavirus-Ende durch Impfstoff? Virologe Streeck malt eine finsteres Szenario …; https://www.merkur.de/welt/coronavirus-impfstoff-hendrik-streeck-zweite-welle-impfstoff-virologe-massentest-infektion-warnung-drosten-zr-13834907.html

(30) 01.08.2020; meinbezirk.at; Peter F. Mayer; Deutsche Studie findet bei 81 Prozent Immunität gegen SARS-CoV-2 durch andere Coronaviren; https://www.meinbezirk.at/niederoesterreich/c-lokales/deutsche-studie-findet-bei-81-prozent-immunitaet-gegen-sars-cov-2-durch-andere-coronaviren_a4172766

Mehr noch: Wurde diese globale Testorgie in betrügerischer Absicht kreiert?


Um diese Fragen beantworten zu können, müssen wir uns natürlich zuvor im Klaren sein, was genau die derzeit verwendeten Tests im Sinne einer Erkennung von SARS-CoV-2 — dem “neuartigen Coronavirus” — zu leisten imstande sind. Außerdem ist zu hinterfragen, was die von diesen gelieferten Ergebnisse überhaupt aussagen, und nicht zuletzt wie diese interpretiert werden. So uns dies alles klar ist, kommt unweigerlich der Verdacht auf, das mit dem Unwissen und den Ängsten der Leute gespielt wird, um — und zwar von Beginn an und wohlgeplant — ein riesiges Geschäft für den Pharmasektor zu ermöglichen. Ein Geschäft mit Tests, die — medizinisch und im Sinne einer Pandemiebekämpfung — schlicht für die Tonne sind. Oliver Märtens hat die verschiedenen derzeit eingesetzten Testverfahren einer kompakten, kritischen Betrachtung unterzogen.


Testen war die Botschaft von Tedros Adhanom Ghebreyesus, dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die er am 16. März 2020 an alle Staaten rund um den Erdball richtete (1). Tedros war von 2005 bis 2012 Gesundheitsminister in seinem Heimatland Äthiopien. Berichten zufolge soll während dieser Amtszeit die Informationsarbeit von Journalisten über Cholera-Ausbrüche in Äthiopien unterdrückt worden sein (2).

Cholera-Erkrankungen sind primär ein Problem der Trinkwasserqualität und nicht etwa des Medizinapparates eines Landes. Doch eine unzureichende Wasserqualität, mit daraus resultierenden Krankheitsausbrüchen macht sich nun einmal nicht gut im Lebenslauf eines Gesundheitsministers. Vielleicht deshalb rühmt die von WHO veröffentlichte Vita seine Verdienste um die Verbesserung der medizinischen Infrastruktur in Äthiopien (3). Diese Einrichtungen sind jedoch tendenziell rückwärts gewandt, reaktiv und symptomorientiert, da sie in der Regel erst zum Einsatz kommen, wenn Menschen bereits erkrankt sind.

Eine vorwärts gerichtete, präventive und ursachengerechte Gesundheitspolitik würde jedoch Faktoren wie Ernährung, Schadstoffbelastung von Mensch und Umwelt sowie eben auch die Trinkwasserqualität in den Mittelpunkt stellen. Keine Frage also, dass für Tedros Erfolgsbilanz die Cholera-Ausbrüche ungelegen kamen.

So wie Tedros drei Mal hintereinander das Wort ‘Testen’ aussprach, stehen bei COVID-19 nach herrschender Meinung auch drei Testvarianten zum Nachweis des Virus SARS-CoV-2 zur Verfügung: Zwei davon sind sogenannte Direkttests, da sie anstreben, das Virus selbst im menschlichen Körper zu erkennen — PCR-Tests und Antigen-Tests. Die dritte Variante arbeitet serologisch, in dem hier versucht wird, aus dem Nachweis von Antikörpern im Blut der untersuchten Personen indirekt auf die Existenz eines Virus zu schließen.

Implizit bauen alle diese Tests auf der Annahme auf, dass die sogenannten Kochschen Postulate hinsichtlich des Virus SARS-CoV-2 auch zweifelsfrei erfüllt sind. Robert Koch — nach dem auch die kontrovers diskutierte und inzwischen sogar gerichtlich belangte obere Bundesbehörde (4,5), die direkt dem Bundesgesundheitsministerium von Jens Spahn unterstellt ist, benannt ist — formulierte sinngemäß diese drei Voraussetzungen:

  1. Der Erreger muss in allen erkrankten Personen nachweisbar sein.
  2. Der Erreger muss isolierbar und nachzüchtbar sein.
  3. An dem nachgezüchteten Erreger muss eine zuvor gesunde Person dann wiederum erkranken können.

Spätere Modifikationen der Postulate haben zusätzliche Voraussetzungen mit sich gebracht:

  • In gesunden Personen darf der Erreger nicht auftreten.
  • Aus einer Erregernachzucht erkrankten Personen muss der Erreger wiederum isolierbar und identisch mit dem ursprünglich identifizierten Erreger (also dem vor dessen Nachzucht) sein.

Auch wenn nach modernem Verständnis des menschlichen Immunsystems einige dieser Postulate erneut zu überdenken wären, zum Beispiel vor dem Hintergrund,

  • dass eine Erkrankung auch eine Frage des Verhältnisses von Erregermenge und Stärke des Immunsystems ist, was dazu führen kann, dass nur geringfügig mit dem Erreger belastete Personen gesund bleiben können, beziehungsweise
  • dass bei gesunden Personen ein “in Schach gehaltener” Erreger durchaus nachweisbar sein dürfte,

sind andere dieser Voraussetzungen unverzichtbar. Zu letzteren gehört jedenfalls die zweifelsreie Identifikation des Erregers, wie er sich beispielsweise im Kochschen Postulat der Isolierbarkeit und Nachzüchtbarkeit ausdrückt. 

Verblüffenderweise haben investigative Recherchen und präzise Nachfragen der Autoren Konstantin Demeter und Torsten Engelbrecht ergeben, dass dies beim COVID-19 – Erreger SARS-CoV-2 wohl niemals erreicht wurde — SARS-CoV-2 wurde anscheinend bis zum heutigen Tage nicht isoliert und damit noch nicht einmal seines Existenz als Virus bewiesen; vom Beweis seiner Nachzüchtbarkeit und Pathogenität einmal ganz abgesehen (6)!

An dieser Stelle wird bereits offenkundig, dass im Grunde jegliche Diskussion über COVID-19 – Tests obsolet ist, da sie von unbewiesenen Annahmen über ein mutmaßliches Virus, seine nur unterstellte Pathogenität und eine lediglich postuliert Kausalität zwischen dem ‘Virus’ und einem Symptom-Mischmasch von Erkältung und Grippe ausgehen müsste; dennoch:

Testen zum Ersten: der PCR-Test

Dessen ungeachtet sei als erster des Test-Triumvirates ein weiteres Mal der PCR-Test betrachtet. Zu diesem gibt es bereits zahlreiche fundiert Darstellungen. Statt vieler sei hier auf einen Beitrag von Johannes Kreis beim Rubikon verwiesen (7). An dieser Stelle, um langatmige Wiederholungen zu vermeiden, nur das Wichtigste im Schnelldurchlauf:

  • Der PCR-Test trifft eine Aussage über die bloße Existenz eines Teiles von Erbgut; einer Gensequenz. Weder wird das Erbgut vollständig nachgewiesen, noch wird geklärt, ob der Träger dieses Erbgutes ein Virus oder etwas anderes ist.
  • Es bleibt offen, ob der Träger des Erbgutes — das mutmaßliche Virus — intakt, aktiv oder sich vermehrend ist.
  • Es wird keine Aussage über die Gefährlichkeit (Pathogenität) und/oder die Übertragbarkeit des angenommenen Virus getroffen.
  • PCR-Tests sind in vielerlei Richtungen fehleranfällig und manipulierbar.

Beispielsweise kann die Person, die von mehreren Menschen Abstriche nimmt, unabsichtlich mit dem Abstrichmaterial einer vorher untersuchten Person folgende Individuen kontaminieren. Ein PCR-Test kann diese Kontamination nicht von einem originären Nachweis eines Erbgutausschnittes (Gensequenz) unterscheiden. Auch lassen sich PCR-Testergebenisse massiv manipulieren: Da die Wahrscheinlichkeit für ‘Fehlalarme’ (falschpositive Testergebnisse) je nach Testdesign und untersuchter Genregion zwischen unter einem Prozent und bis zu 40 Prozent liegen kann, lassen sich durch Weglassen von Testschritten, beziehungsweise durch das Ignorieren von Teilergebnissen, COVID-19 – Ausbrüche bei 33 bis 40% der untersuchten Personen vortäuschen. Es wurde auch bereits über schon vor Auslieferung kontaminierte Testkits berichtet, bei denen dann — sozusagen “ab Werk” — eine Garantie für praktisch 100% (falsch-)positive Ergebnisse besteht (8 bis 11). Doch gibt es da noch mehr:

  • Ein hoher Anteil positiv getesteter Personen weist keine beziehungsweise nur milde Symptome einer Atemwegsinfektion auf. Auch dies ist ein Hinweis darauf, dass der PCR-Test entweder “falsch” misst (zu hohe Empfindlichkeit) oder “das Falsche” misst (keine Kausalität zwischen dem Träger der Gensequenz und einer Pathogenität (12). Auch die Viruslast, die wichtig für die Unterscheidung zwischen einer Infektion ohne und einer Infektion mit Krankheitswert wäre, bleibt bei der PCR-Testung mit ihrem Ja-oder-Nein – Ergebnis außen vor.
  • Selbst bei niedrigster Quote von Fehlalarmen — circa einem Prozent — werden bei entsprechend hoher Testanzahl für den Laien beeindruckend viele positive Testresultate erzeugt: Verdoppelt man beispielsweise den wöchentlichen Testumfang von einer halben Million auf eine Million, erhält man bei einer gleichbleibenden durchschnittlichen Spezifität von 99% auch eine Verdoppelung der Falschpositiven von 5.000 auf 10.000.

Nicht nur sind diese absoluten Zahlen für sich genommen grob irreführend; auf ihrer Basis lassen sich auch weitere Indikatoren, wie zum Beispiel die überbewertete und häufig fehlinterpretierte Reproduktionszahl, nach politischem Gusto gestalten (13,14).

  • Selbstverständlich funktioniert die Manipulation auch in umgekehrter Richtung: Soll eine Person negativ getestet werden, also als ‘gesund’ oder ‘genesen’ dargestellt werden, kann man durch eine hohe Verdünnung der Atemwegsprobe und/oder eine niedrige Zahl von Verdoppelungsyklen im Zuge der PCR auch ein gewollt niedriges Ergebnis erreichten.

Von “garantiert negativ” über “geringes Infektionsgeschehen” bis hin zu “steigenden Neuinfektionen”,’Ausbrüchen’ und “garantiert positiv” gibt es also immer eine geeignete Teststrategie, die passenden Testkits und die gewünschte ergebnisorientierte Auswertungsmethode.

[Einschub von Peds Ansichten: Es sei auf einen weiteren Aspekt bei den PCR-Tests hingewiesen, der Manipulationen Tür und Tor öffnet. Nämlich, dass man bei ausreichend hoher Anzahl von Zyklen, genannt ct-Wert (threshold cycle) bei der Verdoppelung der DNA, in welche die RNA des Abstrichs transkribiert wurde, irgendwann mit hoher Wahrscheinlichkeit fündig auf die gesuchte Gensequenz wird. Dies ist in der Regel oberhalb von 30 Zyklen zu erwarten, und mit durchschnittlich 37 Zyklen arbeiten wohl die Labore in Deutschland. Das ist aber ohne Wert, weil nicht aussagekräftig in Hinblick auf einen Infektionsverdacht (15). Mit diesen fragwürdigen Testergebnissen wird aber — nicht nur in Deutschland — Politik gemacht und Ängste geschürt. Welchen ct-Wert genau man national und international verwendet, ist keinesfalls transparent (16).]

Testen zum Zweiten: Der Antigen-Test

Was ändert sich, wenn man von den PCR-Tests zu den Antigen-Tests wechselt? Nun, vor allem wird nichts besser, denn ein Antigen-Test hat von vornherein einen geringeren Anspruch als ein PCR-Test. Während eine PCR-Test zumindest noch vorgibt, nach einem Virus zu suchen, und dabei meist mehrere bei dem Virus vermutete Genregionen abprüft, beschränkt sich der  Antigen-Test per Design auf einen einzigen angenommenen Baustein des angenommenen Virus. Dies kann zum Beispiel ein ‘Zacken’ (‘Spike’) in seiner ‘Krone’ (der ‘Corona’) sein, wie er sich bei SARS-CoV-2 in dessen mutmaßlichem S-Protein ausdrückt (17,18).

Während also der PCR-Test das ‘Fahrzeugmodell’ noch mithilfe von Lackbeschaffenheit, Spurweite und Form des Außenspiegels zu bestimmen versucht, beschränkt sich der Antigen-Test allein, zum Beispiel auf den Außenspiegel. Und wenn nun dieser Außenspiegel nur zufällig am Fahrbahnrand lag, ohne Reifenspur und ohne Lackreste? Egal, der Nachweis des Außenspiegels gilt beim Antigen-Test als Existenzbeweis für das ganze Auto. 

Falls einem dieser schmalspurige Ansatz bereits irgendwie bekannt vorkommt: Er ist vom oben beschriebenen PCR-Test bekannt, wenn man diesen — entgegen seiner vorgesehenen Testkonzeption — auf den Nachweis lediglich einer einzigen Genregion hin deformiert.

Hinzu kommt, dass der Antigen-Test zwar suggeriert, ein Antigen nachzuweisen, tatsächlich jedoch auf eine Reaktion mit auf einem Teststreifen aufgebrachten Antikörpern abstellt. Es wird also nicht das Antigen selbst festgestellt, sondern aus der Reaktion von herstellerseitig bereitgestellten Antikörpern auf die Existenz des Antigens zurückgeschlossen.

Anders als PCR-Tests erfordern Antigen-Tests kein Labor, sondern können auch “vor Ort” beziehungsweise unter Umständen sogar von den betroffenen Menschen selbst angewandt und ausgewertet werden. Hierfür veranschlagen die Hersteller circa 15 bis 30 Minuten Reaktionszeit des jeweiligen Tests. Inzwischen geben Testproduzenten auch deutlich höhere Erkennungswahrscheinlichkeiten bei Personen an, die das gesuchte Antigen in sich tragen. So soll bei einem Hersteller die sogenannte Sensitivität nicht mehr nur bei circa 60%, sondern bei über 96% liegen (19). Transparente Quellen und Informationen, die diese Qualität bestätigen könnten, liegen allerdings nicht vor.

Auch die Erkennungswahrscheinlichkeit für Antigen-negative Personen (Spezifität) soll nach Unternehmensangaben hoch und im Bereich der besten PCR-Tests liegen, nämlich bei gut 99,6%. Doch auch für diese Angabe gilt: Weder ist diese unabhängig bestätigt worden, noch ist das Protokoll zur Ermittlung der Angaben einsehbar.

Auch behauptet dieser Hersteller, es sei wichtig, im kommenden Winterhalbjahr zwischen  Grippeinfektionen und COVID-19 – Infektionen unterscheiden zu können, was bei den möglichen schweren Verlaufsformen auch bei der Influenza und angesichts eines mindestens zehnfach höheren Umlaufs an Influenzaviren während der vergangenen Grippewelle laut virologischer Überwachung des Robert Koch-Instituts als eine wenig sinnvolle Zielsetzung erscheinen muss (20).

Der Hersteller Roche erklärt zu seinem  Antigen-Test schließlich in verblüffender Offenherzigkeit, dass dieser der (rein qualitativen) Erkennung eines bestimmten Antigens diene, das einen Bestandteil von SARS-CoV-2 darstelle.

Von einer expliziten, allein auf diesem Test beruhenden Möglichkeit zur Krankheitsdiagnose, oder gar der Fähigkeit zur Differentialdiagnose, bei der zugleich andere Krankheitsursachen weitgehend ausgeschlossen würden, ist dort, trotz diverser sprachlicher Suggestionen und Assoziationen mitnichten die Rede.

Womit man wieder bei der begrenzten Aussagekraft derartiger Tests, diesmal auf ein Antigen angekommen ist:

  • Ein Antigen ist eine Substanz, auf die der menschliche Körper mit der Bildung von Antikörpern reagiert. Eine Kausalität in Bezug auf Atemwegsinfektionen wird durch Antikörperbildung jedoch nicht bewiesen, sondern lediglich, dass der menschliche Körper eine Substanz als ‘fremd’ einstuft und daher bekämpft. Die Kausalität müsste mithilfe der mehr oder weniger modifizierten Kochschen Postulate (siehe weiter oben) erfolgen, die wiederum die Isolierung und Nachzüchtung eines vermeintlichen Virus voraussetzen. Im Falle von SARS-CoV-2 ist dies, wie bereits ausgeführt, jedoch nie erfolgt.
  • Der Hersteller sagt aus, dass sein Antigen-Test qualitativ sei, also nur ein Ja/Nein-Ergebnis erzeuge: Antigen vorhanden beziehungsweise Antigen nicht vorhanden. Zur Pathogenität (Gefährlichkeit) des Erregers im Allgemeinen — von dem das Antigen ja nur eine Teilmenge darstellt, wobei die Pathogenität wiederum von der Gefährlichkeit eines mutmaßlichen Erregers abhängt, sowie von seiner Menge und seinen Vermehrungsbedingungen — sagt der Test nichts aus. Dies wäre eine Frage der Viruslast, ihrer quantitativen Bestimmung und der Entwicklung der Erregermenge im Zeitverlauf.
  • Der Test sagt nichts aus über die Vollständigkeit des mutmaßlichen Erregers — schließlich ist das Antigen nur ein Bestandteildes vermuteten Pathogens —, und auch nicht über dessen Aktivität beziehungsweise Inaktivität sowie seine Vermehrung.

Im Zusammenhang mit der Vollständigkeit sei auch auf die derzeit unter höchstem Zeitdruck und unter Außerachtlassung bisheriger medizinischer Standards sowie mit Haftungsbefreiung der Hersteller entwickelten mRNA-Injektionen aufmerksam gemacht. Das hierbei in Menschen zu injizierende  fremde Erbgut (mRNA = Messanger-RNA) soll menschliche Zellen dahingehend ‘umprogrammieren’, dass diese Bestandteile von SARS-CoV-2 selbst produzieren. Diese Virenbestandteile sollen dann als Antigene wirken, die eine Immunreaktion in Form von Antikörperbildung hervorrufen — was dann wiederum als Immunisierung, also als ‘Impfeffekt’ zu betrachten sei.

Abgesehen von der absolut inakzeptablen Zweckentfremdung und genetischen Manipulation menschlicher Organismen für die Produktion der eigentlichen Impfstoffe — der Antigene — fällt hier auf, dass sowohl der Antigen-Test als auch die genmanipulierende Spritze auf Antigene abzielen.

Ein frisch „geimpfter“, in Wahrheit aber genmanipulierter Mensch, dessen Zellen aktuell Virusbestandteile produzieren, könnte unter Umständen genau diejenigen Bauteile erzeugen, auf die der Antigen-Test anspricht. Achtung:

In diesem Zusammenhang würde der Antigen-Test nicht einfach Virenteile als mutmaßliche Infektionsanzeichen aufzeigen, sondern vielmehr prüfen, ob der getestete Mensch gerade als Brutkammer für Antigene nach seiner mRNA-Injektion im Einsatz ist. Dieser Test könnte also – bei geschickter Auswahl des ins Visier zu nehmenden Antigens – getestete Personengruppen nach mRNA-Geimpften und (noch) -Ungeimpften unterscheiden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …

  • Auch beim Antigen-Test sind Kontaminationen wie beim PCR-Test möglich, da auch hier der Ausgangspunkt ein Abstrich aus dem Nasen-/Rachenraum ist. Eine Kontamination der Utensilien kann zu einer solchen auch der Probe führen.
  • Fehlalarme, also falschpositive Ergebnisse sind auch hier in erheblichem Umfang möglich. Selbst bei der herstellereigenen Angabe der Spezifität von 99,6% bleiben noch 0,4% Spielraum für Fehlalarme, was bei entsprechend hohen Testzahlen wiederum zu Tausenden oder sogar Zehntausenden von Fehlalarmen führen kann – pro Woche! Zum Vergleich: Für PCR-Tests in der Bundesrepublik werden über die Testumfänge von mehreren Hunderttausend Stück pro Woche Fehlalarm-Wahrscheinlichkeiten von 0,6% bis 1,4% plausibel dargelegt (8i).

Da Antigen-Tests wesentlich preiswerter und nicht laborgebunden sind, können hier leicht Testumfänge realisiert werden, die ähnliche und sogar noch größere absolute Zahlen für Fehlalarme mit sich bringen als die PCR-Tests.

  • Nur am Rande sei noch angemerkt, dass die Hersteller auch dieser Antigen-Tests gelegentlich eine durchaus zweifelhafte Leistungsbilanz in Bezug auf den Umgang mit Interessenkonflikten wie auch in Bezug auf Studien, welche die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit ihrer Produkte nachweisen sollten, aufweisen. In diesem Zusammenhang sei nur beispielhaft auf den Skandal um das Medikament Tamiflu (Vogelgrippe/Roche) verwiesen (21).

Testen zum Dritten: Der Antikörper-Test

Wechselt man von den direkten Tests (PCR und Antigen) zu den indirekten Tests, dann wird nicht mehr nach dem Erreger, sondern nach der vermeintlichen Immunreaktion der mutmaßlich „Infizierten“ gesucht. Als mechanistische Gegenspieler des auslösenden Antigens gelten die reaktiv von Menschen gebildeten Antikörper. Formal betrachtet wird hier mit einem Surrogat (22) gearbeitet, also lediglich noch mit dem Ersatz oder einem Indikator für die eigentlich gesuchte Substanz. Es wird also nicht nach dem Dieb gesucht, der einer Person die Gesundheit geraubt hat, sondern nach den Spuren des Kampfes am Tatort, nachdem der Dieb bereits die Flucht ergriffen hat.

Allerdings lassen sich Diebe auf verschiedene Weisen vertreiben und Konfrontation ist bei echten Kriminellen nicht empfehlenswert. Auch dem menschlichen Immunsystem stehen eine Mehrzahl miteinander verzahnter und komplexer Abwehrmöglichkeiten zur Verfügung. Mehr als die klassischen Antikörpertests, welche nach Antikörpern des sogenannten Immunglobulin M und G (IgM, IgG) suchen, überhaupt aufspüren sollen. IgM gilt als Merkmal akuter Infektionen und ist nach Abklingen dieser nur noch für wenige Wochen nachweisbar. IgG wird bei entsprechendem Infektionsverlauf erst mit Zeitverzögerung gebildet, bleibt aber über mehrere Monate im Körper erkennbar. Es gilt als Merkmal einer bereits überstandenen Infektion beziehungsweise einer erfolgreichen Impfung.

Doch Antikörper sind als Surrogatgrößen in beiden Betrachtungsrichtungen unsichere Kandidaten:

Weder können bestehende Antikörper Immunität garantieren, noch bedeutet die fehlende Nachweisbarkeit von IgM und IgG, dass eine Person nicht dennoch über eine starke Immunabwehr verfügen kann. So steht beispielsweise mit dem Immunglobulin A (IgA) ein weiterer Antikörpertyp zur Verfügung, der bereits bei Eintritt von Erregern in den Rachenraum den Abwehrkampf aufnimmt. Antikörper-Tests versuchen in der Regel gar nicht erst, IgA überhaupt nachzuweisen.

Auch T-Lymphozyten im Zusammenwirken ihrer unterschiedlichen Ausprägungen kümmern sich um Erregerbefall, indem sie infizierte Zellen absterben lassen. Die Vermehrung der Viren in den befallenen Zellen wird dadurch unterbunden. Antikörper werden dabei nicht zwingend produziert (23).

B-Lymphozyten wiederum gelten schlicht als die Voraussetzung für die Antikörper-Produktion, leisten aber tatsächlich in der Immunabwehr sehr viel mehr: Dadurch dass sie die sogenannten Makrophagen, einen Bestandteil der angeborenen Immunität, stimulieren und letztere wiederum den Virenbefall von Zellen erschweren, stellen auch B-Zellen einen wichtigen Baustein der Immunabwehr dar (24). Auch bei dieser Abwehrlinie ist herauszustellen, dass sie komplett ohne die Bildung von Antikörpern auskommen kann – dies bedeutet gute Immunität ohne die Chance auf einen Antikörper-Nachweis!

Auch die sogenannte Kreuzimmunität beruht mindestens in Teilen auf einem Training des angeborenen Teils des Immunsystems (25), von welchem der adaptive Teil, dem auch die Antikörper-Reaktion zuzuordnen ist, zu unterscheiden ist. Ein gut trainiertes Immunsystem, welches dann auch entsprechende Kreuzimmunität aufweist, kann mit Erregern fertig werden, bevor Antikörper gebildet werden können beziehungsweise gebildet werden müssten.

Dieses Abwehrmuster zeigt nicht nur wiederum Immunabwehr ohne Antikörper auf, sondern beweist gerade den Vorteil einer starken, weil vielseitig trainierten Immunreaktion. Es ist das bessere Immunsystem, das mit weniger Antikörpern auskommt (26).

Und so kann man auch mit Nutzen und Aussagekraft der Antikörper-Tests nicht zufrieden sein:

  • Standard-Antikörper-Tests weisen weder Immunglobulin A noch T-Zellen noch Makrophagen als wesentliche Elemente der Immunabwehr nach.
  • Antikörper-Nachweis und Immunstärke korrelieren nicht nur schwach (positiv) miteinander; die Beziehung kann sogar negativ sein: Das stärkere Immunsystem kommt mit weniger oder sogar ohne Antikörper aus.
  • Antikörper braucht ein Immunsystem nicht langfristig vorzuhalten; sie können jederzeit bei Bedarf „nachproduziert“ werden. Der Rückgang des Antikörper-Spiegels beziehungsweise die Nichtnachweisbarkeit von Antikörpern ist für die Immunität irrelevant (27).
  • Hohe Antikörper-Spiegel weisen entweder auf entsprechend schwächere vorgelagerte Verteidigungslinien der Immunabwehr hin oder auf eine vorausgegangene Impfung, deren Nutzen-/Risiko-Verhältnis von der Pharmaindustrie regelmäßig verzerrt wird, beispielsweise durch systematisches Ausblenden vieler Nebenwirkungen, die nur in Bezug auf das Antigen ermittelt werden, jedoch nicht von den Zusatzstoffen der Impfdosen wie Konservierungsmitteln, Resten von Zellkulturen und Wirkungsverstärkern (28).

Gegen Coronaviren, zu denen auch SARS-CoV-2 – wenn seine Existenz jemals zweifelsfrei nachgewiesen würde – gehören würde, wurde für Menschen noch nie erfolgreich eine Impfung entwickelt – trotz diverser Versuche (29).

  • Die Antikörper-Prävalenz in der Bevölkerung unterschätzt erheblich die vorhandene Immunität der „Herde“ und überschätzt demzufolge massiv jegliches Epidemierisiko (30).
  • Eine „tunnelblicksartige“ Suche nach Antikörpern gegen SARS-CoV-2 verstellt den Blick auf eine breite, kreuzreagible Immunabwehr, die sich bereits anhand der anderen, alljährlich umlaufenden Coronaviren aufgebaut hat – den Spezies HCoV-229E, -OC43, -HKU1 und -NL63 – möglicherweise auch noch weiteren — verdankt die Bevölkerung der in jedem Herbst wieder beginnenden Immunitäts-Trainingslager.

Testen auf COVID-19: Medizin oder Mantra?

Diese Frage wurde oben gerade abschließend beantwortet. Ginge es um Medizin, hätten Bundes- und Landesregierungen, Bundestag sowie Bundesrat schon längst Folgendes bewerkstelligt. Nun sind die Gerichte dringend aufgefordert, sich diese Erkenntnisse anzueignen und daraus in ihren Beschlüssen die gebotenen Konsequenzen zu ziehen:

  • Aufklärung zur Bedeutung des Immunsystems und wie dieses erhalten und gestärkt werden kann: durch Ernährung, Bewegung, Sonnenlicht, seelisch-emotionales Gleichgewicht, Immun“training“ und so weiter,
  • Einordnung von Viren und Bakterien als das, was sie sind: ein Teil unseres Lebens, unserer Körper, etwas, das wir brauchen und mit dem wir in Balance zu leben haben,
  • Verzicht auf die Charakterisierung von Viren als „Gefährder“,
  • Verzicht auf absurde und wirklichkeitsferne Ziele wie die „Ausrottung“ eines Virus,
  • Bei vermeintlichen Epidemie-Ausbrüchen: Entsenden eines Spezialisten-Teams in die betroffene Region,
  • dort fortlaufendes Sammeln, Auswerten und Bewerten von epidemiologischer Evidenz,
  • Zuhause: Heranziehen der repräsentativen virologischen Surveillance des Robert Koch-Institutes (Arbeitsgemeinschaft Influenza/Nationales Referenzzentrum für Influenzaviren, 31),
  • Erkennen, dass diese Genesequenzen in der repräsentativen virologischen Überwachung der Bundesrepublik gerade einmal 13 Mal nachgewiesen wurden, in maximal 3,1% aller Proben einer Kalenderwoche (32),
  • Akzeptieren, dass das COVID-19-Geschehen zu jedem fraglichen Zeitpunkt nur einen Bruchteil des jeweiligen gesamten Atemwegs-Infektionsgeschehens ausgemacht hat (33),
  • Erkennen, dass bei COVID-19 unspezifische Symptombilder zusammengewürfelt wurden ohne wirklichen Erregernachweis,
  • Sich bewusst machen, dass ein PCR-Test „auf Basis von Social Media-Informationen“ erstellt und verbreitet wurde, ohne jegliches Vorliegen auch nur von Gensequenzen (34),
  • Kein Shutdown, kein „Social Distancing“, keine Maskenpflicht!

Etwas ist faul im Staate, und das nicht nur in Dänemark …


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Die Rechte des Autors Oliver Märtens bleiben davon unberührt.

(1) 16.03.2020; Reuters; Emma Farge, John Revill; ‘Test, test, test’: WHO Chief’s coronavirus message to world; https://www.reuters.com/article/us-healthcare-coronavirus-who-idUSKBN2132S4

(2) 28.04.2020; Der Standard; Bianca Blei; Tedros Adhanom Ghebreyesus, ein Afrikaner in globaler Mission; https://www.derstandard.at/story/2000117159120/tedros-adhanom-ghebreyesus-ein-afrikanischer-arzt-in-globaler-mission

(3) WHO; Biography Dr Tedros Adhanom Ghebreyesus; https://www.who.int/dg/biography; abgerufen: 06.09.2020

(4) 28.03.2020; multipolar; Paul Schreyer; Coronavirus: Irreführung bei den Fallzahlen nun belegt; https://multipolar-magazin.de/artikel/coronavirus-irrefuhrung-fallzahlen

(5) 28.08.2020; Bernard Korn & Partner, Rechtsanwälte und Fachanwälte; Verwaltungsrechtsstreit Daniela Prousa gegen Robert Koch-Institut, vertreten durch Jessica Hamed; https://www.ckb-anwaelte.de/download/Antrag_JH_DP_teilanonymVerfoeff.pdf

(6) 11.07.2020; Rubikon; Konstantin Demeter, Torsten Engelbrecht; Die Nonsens-Tests; https://www.rubikon.news/artikel/die-nonsens-tests

(7) 26.03.2020; Rubikon; Johannes Kreis; Der Fluch der PCR-Methode; https://www.rubikon.news/artikel/der-fluch-der-pcr-methode

(8,8i) 17.06.2020; Veerle Matheeussen, VictorM.Corman, Oliver Donoso Mantke und weitere; Eurosurveillance; International external quality assessment for SARS-CoV-2 molecular detection and survey on clinical laboratory preparedness during the COVID-19 pandemic, April/Mai 2020; https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.27.2001223#html_fulltext

(9) 26.03.2020; Express Healthcare; Usha Sharma; ICMR approves three #Covid19 test kits for commercial use; https://www.expresshealthcare.in/covid19-updates/icmr-approves-three-covid19-test-kits-for-commercial-use/417799/

(10) 23.06.2020; Oberhessen-live.de; Corona-Tests: Schon wieder falsche Ergebnisse im Vogelsberg; https://www.oberhessen-live.de/2020/06/23/corona-tests-schon-wieder-falsche-ergebnisse-im-vogelsberg/

(11) 30.03.2020; The Telegraph; Bill Gardner, Harry Yorke; Coronavirus testing effort hampered by kits contaminated with Covid-19; https://www.telegraph.co.uk/news/2020/03/30/uks-attempt-ramp-coronavirus-testing-hindered-key-components/

(12) 13.07.2020; CDC (Seuchenschutzbehörde der USA); CDC 2019-Novel Coronavirus (2019-nCoV) Real-Time RT-PCR Diagnostic Panel, Instructions for Use; https://www.fda.gov/media/134922/download

(13) 11.08.2020; multipolar; Paul Schreyer; Faktencheck: Bedeuten steigende Fallzahlen eine größere Gefährdung der Öffentlichkeit?; https://multipolar-magazin.de/artikel/faktencheck-fallzahlen

(14) 24.05.2020; multipolar; Klaus Pfaffelmoser; Warum die Pandemie nicht endet; https://multipolar-magazin.de/artikel/warum-die-pandemie-nicht-endet

(15) 15.07.2020; Bioscientia; Was bedeuten die Begriffe Dual-Target-PCR und ct-Wert?; https://www.bioscientia.de/home/aktuelles/2020/07/was-bedeuten-die-begriffe-dual-target-pcr-und-ct-wert

(16) 06.09.2020; ARD-Tagesschau; Markus Grill, Mara Leurs; Wie ansteckend sind die Patienten?; https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/gesundheitsaemter-corona-tests-101.html; Es sei auf die manipulative Aussage des Titels hingewiesen. Ein positiv auf eine RNA-Sequenz getesteter Mensch ist keinesfalls ein Patient. Wir erfahren nicht von einem Arzt, ob wir Patienten sind, sondern suchen einen Arzt auf, weil wir uns schlecht fühlen, und erst dadurch nehmen wir die Rolle eines (per se hilfebedürftigen) Patienten ein.

(17) 11.06.2020; ECDC (Seuchenschutzbehörde der EU); Diagnostic testing and screening for SARS-CoV-2; https://www.ecdc.europa.eu/en/covid-19/latest-evidence/diagnostic-testing

(18) SinoBiological; Spike Protein / S Protein; https://www.sinobiological.com/research/virus/hcov-spike-protein-overview; abgerufen: 06.09.2020; siehe auch (unter anderen): Sandrine Belouzard, et al. (2012) Mechanisms of Coronavirus Cell Entry Mediated by the Viral Spike Protein. Viruses. 4(6): 1011–1033; sowie: Taylor Heald-Sargent, et al. (2012) Ready, Set, Fuse! The Coronavirus Spike Protein and Acquisition of Fusion Competence. Viruses. 4(4): 557–580.

(19) 01.09.2020; Roche to launch SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test in countries accepting CE mark, allowing fast triage decisions at point of care; https://www.roche.com/de/media/releases/med-cor-2020-09-01b.htm

(20) 21.06.2020; mulitpolar; Oliver Märtens; Das Schweigen der Viren; https://multipolar-magazin.de/artikel/das-schweigen-der-viren

(21) Süddeutsche Zeitung; Der Tamiflu-Skandal, Artikelsammlung; https://www.sueddeutsche.de/thema/Der_Tamiflu-Skandal; abgerufen: 06.09.2020

(22) 31.05.2020; Rubikon; Gerd Reuther; Die Tröpfchen-Desinformation; https://www.rubikon.news/artikel/die-tropfchen-desinformation

(23) 29.06.2020; bioRxiv;  Takuya Sekine, André Perez-Potti, Olga Rivera-Ballesteros und weitere; Robust T cell immunity in convalescent individuals with asymptomatic or mild COVID-19; https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.06.29.174888v1

(24) 01.03.2020; ScienceDaily; Cell Press; Antibodies are not required for immunity against some viruses; https://www.sciencedaily.com/releases/2012/03/120301143426.htm

(25) 26.03.2015; PMC; SadiaSaeed, Jessica Quintin, Hindrik H.D. Kerstens und weitere; Epigenetic programming during monocyte to macrophage differentiation and trained innate immunity; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4242194/

(26) 01.07.2020; Héléne Banoun; Mondialisation.ca; Covid19: immunité croisée avec les autres coronavirus, phénomènes immunopathologiques; https://www.mondialisation.ca/covid19-immunite-croisee-avec-les-autres-coronavirus-phenomenes-immunopathologiques/5646998

(27) 22.07.2020; The New York Times; Apoorva Mandavilli; Can You Get Covid-19 Again? It’s Very Unlikely, Experts Say; https://www.nytimes.com/2020/07/22/health/covid-antibodies-herd-immunity.html

(28) 13.02.2008; Paul-Ehrlich-Institut; Fragen zur Klinischen Prüfung und zur Zulassung; https://web.archive.org/web/20081225090224/http://www.pei.de/cln_115/nn_992504/DE/infos/fachkreise/impf-fach/hpv/studien.html

(29) 29.07.2020; Merkur; Coronavirus-Ende durch Impfstoff? Virologe Streeck malt eine finsteres Szenario …; https://www.merkur.de/welt/coronavirus-impfstoff-hendrik-streeck-zweite-welle-impfstoff-virologe-massentest-infektion-warnung-drosten-zr-13834907.html

(30) 01.08.2020; meinbezirk.at; Peter F. Mayer; Deutsche Studie findet bei 81 Prozent Immunität gegen SARS-CoV-2 durch andere Coronaviren; https://www.meinbezirk.at/niederoesterreich/c-lokales/deutsche-studie-findet-bei-81-prozent-immunitaet-gegen-sars-cov-2-durch-andere-coronaviren_a4172766

Mehr noch: Wurde diese globale Testorgie in betrügerischer Absicht kreiert?


Um diese Fragen beantworten zu können, müssen wir uns natürlich zuvor im Klaren sein, was genau die derzeit verwendeten Tests im Sinne einer Erkennung von SARS-CoV-2 — dem “neuartigen Coronavirus” — zu leisten imstande sind. Außerdem ist zu hinterfragen, was die von diesen gelieferten Ergebnisse überhaupt aussagen, und nicht zuletzt wie diese interpretiert werden. So uns dies alles klar ist, kommt unweigerlich der Verdacht auf, das mit dem Unwissen und den Ängsten der Leute gespielt wird, um — und zwar von Beginn an und wohlgeplant — ein riesiges Geschäft für den Pharmasektor zu ermöglichen. Ein Geschäft mit Tests, die — medizinisch und im Sinne einer Pandemiebekämpfung — schlicht für die Tonne sind. Oliver Märtens hat die verschiedenen derzeit eingesetzten Testverfahren einer kompakten, kritischen Betrachtung unterzogen.


Testen war die Botschaft von Tedros Adhanom Ghebreyesus, dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die er am 16. März 2020 an alle Staaten rund um den Erdball richtete (1). Tedros war von 2005 bis 2012 Gesundheitsminister in seinem Heimatland Äthiopien. Berichten zufolge soll während dieser Amtszeit die Informationsarbeit von Journalisten über Cholera-Ausbrüche in Äthiopien unterdrückt worden sein (2).

Cholera-Erkrankungen sind primär ein Problem der Trinkwasserqualität und nicht etwa des Medizinapparates eines Landes. Doch eine unzureichende Wasserqualität, mit daraus resultierenden Krankheitsausbrüchen macht sich nun einmal nicht gut im Lebenslauf eines Gesundheitsministers. Vielleicht deshalb rühmt die von WHO veröffentlichte Vita seine Verdienste um die Verbesserung der medizinischen Infrastruktur in Äthiopien (3). Diese Einrichtungen sind jedoch tendenziell rückwärts gewandt, reaktiv und symptomorientiert, da sie in der Regel erst zum Einsatz kommen, wenn Menschen bereits erkrankt sind.

Eine vorwärts gerichtete, präventive und ursachengerechte Gesundheitspolitik würde jedoch Faktoren wie Ernährung, Schadstoffbelastung von Mensch und Umwelt sowie eben auch die Trinkwasserqualität in den Mittelpunkt stellen. Keine Frage also, dass für Tedros Erfolgsbilanz die Cholera-Ausbrüche ungelegen kamen.

So wie Tedros drei Mal hintereinander das Wort ‘Testen’ aussprach, stehen bei COVID-19 nach herrschender Meinung auch drei Testvarianten zum Nachweis des Virus SARS-CoV-2 zur Verfügung: Zwei davon sind sogenannte Direkttests, da sie anstreben, das Virus selbst im menschlichen Körper zu erkennen — PCR-Tests und Antigen-Tests. Die dritte Variante arbeitet serologisch, in dem hier versucht wird, aus dem Nachweis von Antikörpern im Blut der untersuchten Personen indirekt auf die Existenz eines Virus zu schließen.

Implizit bauen alle diese Tests auf der Annahme auf, dass die sogenannten Kochschen Postulate hinsichtlich des Virus SARS-CoV-2 auch zweifelsfrei erfüllt sind. Robert Koch — nach dem auch die kontrovers diskutierte und inzwischen sogar gerichtlich belangte obere Bundesbehörde (4,5), die direkt dem Bundesgesundheitsministerium von Jens Spahn unterstellt ist, benannt ist — formulierte sinngemäß diese drei Voraussetzungen:

  1. Der Erreger muss in allen erkrankten Personen nachweisbar sein.
  2. Der Erreger muss isolierbar und nachzüchtbar sein.
  3. An dem nachgezüchteten Erreger muss eine zuvor gesunde Person dann wiederum erkranken können.

Spätere Modifikationen der Postulate haben zusätzliche Voraussetzungen mit sich gebracht:

  • In gesunden Personen darf der Erreger nicht auftreten.
  • Aus einer Erregernachzucht erkrankten Personen muss der Erreger wiederum isolierbar und identisch mit dem ursprünglich identifizierten Erreger (also dem vor dessen Nachzucht) sein.

Auch wenn nach modernem Verständnis des menschlichen Immunsystems einige dieser Postulate erneut zu überdenken wären, zum Beispiel vor dem Hintergrund,

  • dass eine Erkrankung auch eine Frage des Verhältnisses von Erregermenge und Stärke des Immunsystems ist, was dazu führen kann, dass nur geringfügig mit dem Erreger belastete Personen gesund bleiben können, beziehungsweise
  • dass bei gesunden Personen ein “in Schach gehaltener” Erreger durchaus nachweisbar sein dürfte,

sind andere dieser Voraussetzungen unverzichtbar. Zu letzteren gehört jedenfalls die zweifelsreie Identifikation des Erregers, wie er sich beispielsweise im Kochschen Postulat der Isolierbarkeit und Nachzüchtbarkeit ausdrückt. 

Verblüffenderweise haben investigative Recherchen und präzise Nachfragen der Autoren Konstantin Demeter und Torsten Engelbrecht ergeben, dass dies beim COVID-19 – Erreger SARS-CoV-2 wohl niemals erreicht wurde — SARS-CoV-2 wurde anscheinend bis zum heutigen Tage nicht isoliert und damit noch nicht einmal seines Existenz als Virus bewiesen; vom Beweis seiner Nachzüchtbarkeit und Pathogenität einmal ganz abgesehen (6)!

An dieser Stelle wird bereits offenkundig, dass im Grunde jegliche Diskussion über COVID-19 – Tests obsolet ist, da sie von unbewiesenen Annahmen über ein mutmaßliches Virus, seine nur unterstellte Pathogenität und eine lediglich postuliert Kausalität zwischen dem ‘Virus’ und einem Symptom-Mischmasch von Erkältung und Grippe ausgehen müsste; dennoch:

Testen zum Ersten: der PCR-Test

Dessen ungeachtet sei als erster des Test-Triumvirates ein weiteres Mal der PCR-Test betrachtet. Zu diesem gibt es bereits zahlreiche fundiert Darstellungen. Statt vieler sei hier auf einen Beitrag von Johannes Kreis beim Rubikon verwiesen (7). An dieser Stelle, um langatmige Wiederholungen zu vermeiden, nur das Wichtigste im Schnelldurchlauf:

  • Der PCR-Test trifft eine Aussage über die bloße Existenz eines Teiles von Erbgut; einer Gensequenz. Weder wird das Erbgut vollständig nachgewiesen, noch wird geklärt, ob der Träger dieses Erbgutes ein Virus oder etwas anderes ist.
  • Es bleibt offen, ob der Träger des Erbgutes — das mutmaßliche Virus — intakt, aktiv oder sich vermehrend ist.
  • Es wird keine Aussage über die Gefährlichkeit (Pathogenität) und/oder die Übertragbarkeit des angenommenen Virus getroffen.
  • PCR-Tests sind in vielerlei Richtungen fehleranfällig und manipulierbar.

Beispielsweise kann die Person, die von mehreren Menschen Abstriche nimmt, unabsichtlich mit dem Abstrichmaterial einer vorher untersuchten Person folgende Individuen kontaminieren. Ein PCR-Test kann diese Kontamination nicht von einem originären Nachweis eines Erbgutausschnittes (Gensequenz) unterscheiden. Auch lassen sich PCR-Testergebenisse massiv manipulieren: Da die Wahrscheinlichkeit für ‘Fehlalarme’ (falschpositive Testergebnisse) je nach Testdesign und untersuchter Genregion zwischen unter einem Prozent und bis zu 40 Prozent liegen kann, lassen sich durch Weglassen von Testschritten, beziehungsweise durch das Ignorieren von Teilergebnissen, COVID-19 – Ausbrüche bei 33 bis 40% der untersuchten Personen vortäuschen. Es wurde auch bereits über schon vor Auslieferung kontaminierte Testkits berichtet, bei denen dann — sozusagen “ab Werk” — eine Garantie für praktisch 100% (falsch-)positive Ergebnisse besteht (8 bis 11). Doch gibt es da noch mehr:

  • Ein hoher Anteil positiv getesteter Personen weist keine beziehungsweise nur milde Symptome einer Atemwegsinfektion auf. Auch dies ist ein Hinweis darauf, dass der PCR-Test entweder “falsch” misst (zu hohe Empfindlichkeit) oder “das Falsche” misst (keine Kausalität zwischen dem Träger der Gensequenz und einer Pathogenität (12). Auch die Viruslast, die wichtig für die Unterscheidung zwischen einer Infektion ohne und einer Infektion mit Krankheitswert wäre, bleibt bei der PCR-Testung mit ihrem Ja-oder-Nein – Ergebnis außen vor.
  • Selbst bei niedrigster Quote von Fehlalarmen — circa einem Prozent — werden bei entsprechend hoher Testanzahl für den Laien beeindruckend viele positive Testresultate erzeugt: Verdoppelt man beispielsweise den wöchentlichen Testumfang von einer halben Million auf eine Million, erhält man bei einer gleichbleibenden durchschnittlichen Spezifität von 99% auch eine Verdoppelung der Falschpositiven von 5.000 auf 10.000.

Nicht nur sind diese absoluten Zahlen für sich genommen grob irreführend; auf ihrer Basis lassen sich auch weitere Indikatoren, wie zum Beispiel die überbewertete und häufig fehlinterpretierte Reproduktionszahl, nach politischem Gusto gestalten (13,14).

  • Selbstverständlich funktioniert die Manipulation auch in umgekehrter Richtung: Soll eine Person negativ getestet werden, also als ‘gesund’ oder ‘genesen’ dargestellt werden, kann man durch eine hohe Verdünnung der Atemwegsprobe und/oder eine niedrige Zahl von Verdoppelungsyklen im Zuge der PCR auch ein gewollt niedriges Ergebnis erreichten.

Von “garantiert negativ” über “geringes Infektionsgeschehen” bis hin zu “steigenden Neuinfektionen”,’Ausbrüchen’ und “garantiert positiv” gibt es also immer eine geeignete Teststrategie, die passenden Testkits und die gewünschte ergebnisorientierte Auswertungsmethode.

[Einschub von Peds Ansichten: Es sei auf einen weiteren Aspekt bei den PCR-Tests hingewiesen, der Manipulationen Tür und Tor öffnet. Nämlich, dass man bei ausreichend hoher Anzahl von Zyklen, genannt ct-Wert (threshold cycle) bei der Verdoppelung der DNA, in welche die RNA des Abstrichs transkribiert wurde, irgendwann mit hoher Wahrscheinlichkeit fündig auf die gesuchte Gensequenz wird. Dies ist in der Regel oberhalb von 30 Zyklen zu erwarten, und mit durchschnittlich 37 Zyklen arbeiten wohl die Labore in Deutschland. Das ist aber ohne Wert, weil nicht aussagekräftig in Hinblick auf einen Infektionsverdacht (15). Mit diesen fragwürdigen Testergebnissen wird aber — nicht nur in Deutschland — Politik gemacht und Ängste geschürt. Welchen ct-Wert genau man national und international verwendet, ist keinesfalls transparent (16).]

Testen zum Zweiten: Der Antigen-Test

Was ändert sich, wenn man von den PCR-Tests zu den Antigen-Tests wechselt? Nun, vor allem wird nichts besser, denn ein Antigen-Test hat von vornherein einen geringeren Anspruch als ein PCR-Test. Während eine PCR-Test zumindest noch vorgibt, nach einem Virus zu suchen, und dabei meist mehrere bei dem Virus vermutete Genregionen abprüft, beschränkt sich der  Antigen-Test per Design auf einen einzigen angenommenen Baustein des angenommenen Virus. Dies kann zum Beispiel ein ‘Zacken’ (‘Spike’) in seiner ‘Krone’ (der ‘Corona’) sein, wie er sich bei SARS-CoV-2 in dessen mutmaßlichem S-Protein ausdrückt (17,18).

Während also der PCR-Test das ‘Fahrzeugmodell’ noch mithilfe von Lackbeschaffenheit, Spurweite und Form des Außenspiegels zu bestimmen versucht, beschränkt sich der Antigen-Test allein, zum Beispiel auf den Außenspiegel. Und wenn nun dieser Außenspiegel nur zufällig am Fahrbahnrand lag, ohne Reifenspur und ohne Lackreste? Egal, der Nachweis des Außenspiegels gilt beim Antigen-Test als Existenzbeweis für das ganze Auto. 

Falls einem dieser schmalspurige Ansatz bereits irgendwie bekannt vorkommt: Er ist vom oben beschriebenen PCR-Test bekannt, wenn man diesen — entgegen seiner vorgesehenen Testkonzeption — auf den Nachweis lediglich einer einzigen Genregion hin deformiert.

Hinzu kommt, dass der Antigen-Test zwar suggeriert, ein Antigen nachzuweisen, tatsächlich jedoch auf eine Reaktion mit auf einem Teststreifen aufgebrachten Antikörpern abstellt. Es wird also nicht das Antigen selbst festgestellt, sondern aus der Reaktion von herstellerseitig bereitgestellten Antikörpern auf die Existenz des Antigens zurückgeschlossen.

Anders als PCR-Tests erfordern Antigen-Tests kein Labor, sondern können auch “vor Ort” beziehungsweise unter Umständen sogar von den betroffenen Menschen selbst angewandt und ausgewertet werden. Hierfür veranschlagen die Hersteller circa 15 bis 30 Minuten Reaktionszeit des jeweiligen Tests. Inzwischen geben Testproduzenten auch deutlich höhere Erkennungswahrscheinlichkeiten bei Personen an, die das gesuchte Antigen in sich tragen. So soll bei einem Hersteller die sogenannte Sensitivität nicht mehr nur bei circa 60%, sondern bei über 96% liegen (19). Transparente Quellen und Informationen, die diese Qualität bestätigen könnten, liegen allerdings nicht vor.

Auch die Erkennungswahrscheinlichkeit für Antigen-negative Personen (Spezifität) soll nach Unternehmensangaben hoch und im Bereich der besten PCR-Tests liegen, nämlich bei gut 99,6%. Doch auch für diese Angabe gilt: Weder ist diese unabhängig bestätigt worden, noch ist das Protokoll zur Ermittlung der Angaben einsehbar.

Auch behauptet dieser Hersteller, es sei wichtig, im kommenden Winterhalbjahr zwischen  Grippeinfektionen und COVID-19 – Infektionen unterscheiden zu können, was bei den möglichen schweren Verlaufsformen auch bei der Influenza und angesichts eines mindestens zehnfach höheren Umlaufs an Influenzaviren während der vergangenen Grippewelle laut virologischer Überwachung des Robert Koch-Instituts als eine wenig sinnvolle Zielsetzung erscheinen muss (20).

Der Hersteller Roche erklärt zu seinem  Antigen-Test schließlich in verblüffender Offenherzigkeit, dass dieser der (rein qualitativen) Erkennung eines bestimmten Antigens diene, das einen Bestandteil von SARS-CoV-2 darstelle.

Von einer expliziten, allein auf diesem Test beruhenden Möglichkeit zur Krankheitsdiagnose, oder gar der Fähigkeit zur Differentialdiagnose, bei der zugleich andere Krankheitsursachen weitgehend ausgeschlossen würden, ist dort, trotz diverser sprachlicher Suggestionen und Assoziationen mitnichten die Rede.

Womit man wieder bei der begrenzten Aussagekraft derartiger Tests, diesmal auf ein Antigen angekommen ist:

  • Ein Antigen ist eine Substanz, auf die der menschliche Körper mit der Bildung von Antikörpern reagiert. Eine Kausalität in Bezug auf Atemwegsinfektionen wird durch Antikörperbildung jedoch nicht bewiesen, sondern lediglich, dass der menschliche Körper eine Substanz als ‘fremd’ einstuft und daher bekämpft. Die Kausalität müsste mithilfe der mehr oder weniger modifizierten Kochschen Postulate (siehe weiter oben) erfolgen, die wiederum die Isolierung und Nachzüchtung eines vermeintlichen Virus voraussetzen. Im Falle von SARS-CoV-2 ist dies, wie bereits ausgeführt, jedoch nie erfolgt.
  • Der Hersteller sagt aus, dass sein Antigen-Test qualitativ sei, also nur ein Ja/Nein-Ergebnis erzeuge: Antigen vorhanden beziehungsweise Antigen nicht vorhanden. Zur Pathogenität (Gefährlichkeit) des Erregers im Allgemeinen — von dem das Antigen ja nur eine Teilmenge darstellt, wobei die Pathogenität wiederum von der Gefährlichkeit eines mutmaßlichen Erregers abhängt, sowie von seiner Menge und seinen Vermehrungsbedingungen — sagt der Test nichts aus. Dies wäre eine Frage der Viruslast, ihrer quantitativen Bestimmung und der Entwicklung der Erregermenge im Zeitverlauf.
  • Der Test sagt nichts aus über die Vollständigkeit des mutmaßlichen Erregers — schließlich ist das Antigen nur ein Bestandteildes vermuteten Pathogens —, und auch nicht über dessen Aktivität beziehungsweise Inaktivität sowie seine Vermehrung.

Im Zusammenhang mit der Vollständigkeit sei auch auf die derzeit unter höchstem Zeitdruck und unter Außerachtlassung bisheriger medizinischer Standards sowie mit Haftungsbefreiung der Hersteller entwickelten mRNA-Injektionen aufmerksam gemacht. Das hierbei in Menschen zu injizierende  fremde Erbgut (mRNA = Messanger-RNA) soll menschliche Zellen dahingehend ‘umprogrammieren’, dass diese Bestandteile von SARS-CoV-2 selbst produzieren. Diese Virenbestandteile sollen dann als Antigene wirken, die eine Immunreaktion in Form von Antikörperbildung hervorrufen — was dann wiederum als Immunisierung, also als ‘Impfeffekt’ zu betrachten sei.

Abgesehen von der absolut inakzeptablen Zweckentfremdung und genetischen Manipulation menschlicher Organismen für die Produktion der eigentlichen Impfstoffe — der Antigene — fällt hier auf, dass sowohl der Antigen-Test als auch die genmanipulierende Spritze auf Antigene abzielen.

Ein frisch „geimpfter“, in Wahrheit aber genmanipulierter Mensch, dessen Zellen aktuell Virusbestandteile produzieren, könnte unter Umständen genau diejenigen Bauteile erzeugen, auf die der Antigen-Test anspricht. Achtung:

In diesem Zusammenhang würde der Antigen-Test nicht einfach Virenteile als mutmaßliche Infektionsanzeichen aufzeigen, sondern vielmehr prüfen, ob der getestete Mensch gerade als Brutkammer für Antigene nach seiner mRNA-Injektion im Einsatz ist. Dieser Test könnte also – bei geschickter Auswahl des ins Visier zu nehmenden Antigens – getestete Personengruppen nach mRNA-Geimpften und (noch) -Ungeimpften unterscheiden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …

  • Auch beim Antigen-Test sind Kontaminationen wie beim PCR-Test möglich, da auch hier der Ausgangspunkt ein Abstrich aus dem Nasen-/Rachenraum ist. Eine Kontamination der Utensilien kann zu einer solchen auch der Probe führen.
  • Fehlalarme, also falschpositive Ergebnisse sind auch hier in erheblichem Umfang möglich. Selbst bei der herstellereigenen Angabe der Spezifität von 99,6% bleiben noch 0,4% Spielraum für Fehlalarme, was bei entsprechend hohen Testzahlen wiederum zu Tausenden oder sogar Zehntausenden von Fehlalarmen führen kann – pro Woche! Zum Vergleich: Für PCR-Tests in der Bundesrepublik werden über die Testumfänge von mehreren Hunderttausend Stück pro Woche Fehlalarm-Wahrscheinlichkeiten von 0,6% bis 1,4% plausibel dargelegt (8i).

Da Antigen-Tests wesentlich preiswerter und nicht laborgebunden sind, können hier leicht Testumfänge realisiert werden, die ähnliche und sogar noch größere absolute Zahlen für Fehlalarme mit sich bringen als die PCR-Tests.

  • Nur am Rande sei noch angemerkt, dass die Hersteller auch dieser Antigen-Tests gelegentlich eine durchaus zweifelhafte Leistungsbilanz in Bezug auf den Umgang mit Interessenkonflikten wie auch in Bezug auf Studien, welche die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit ihrer Produkte nachweisen sollten, aufweisen. In diesem Zusammenhang sei nur beispielhaft auf den Skandal um das Medikament Tamiflu (Vogelgrippe/Roche) verwiesen (21).

Testen zum Dritten: Der Antikörper-Test

Wechselt man von den direkten Tests (PCR und Antigen) zu den indirekten Tests, dann wird nicht mehr nach dem Erreger, sondern nach der vermeintlichen Immunreaktion der mutmaßlich „Infizierten“ gesucht. Als mechanistische Gegenspieler des auslösenden Antigens gelten die reaktiv von Menschen gebildeten Antikörper. Formal betrachtet wird hier mit einem Surrogat (22) gearbeitet, also lediglich noch mit dem Ersatz oder einem Indikator für die eigentlich gesuchte Substanz. Es wird also nicht nach dem Dieb gesucht, der einer Person die Gesundheit geraubt hat, sondern nach den Spuren des Kampfes am Tatort, nachdem der Dieb bereits die Flucht ergriffen hat.

Allerdings lassen sich Diebe auf verschiedene Weisen vertreiben und Konfrontation ist bei echten Kriminellen nicht empfehlenswert. Auch dem menschlichen Immunsystem stehen eine Mehrzahl miteinander verzahnter und komplexer Abwehrmöglichkeiten zur Verfügung. Mehr als die klassischen Antikörpertests, welche nach Antikörpern des sogenannten Immunglobulin M und G (IgM, IgG) suchen, überhaupt aufspüren sollen. IgM gilt als Merkmal akuter Infektionen und ist nach Abklingen dieser nur noch für wenige Wochen nachweisbar. IgG wird bei entsprechendem Infektionsverlauf erst mit Zeitverzögerung gebildet, bleibt aber über mehrere Monate im Körper erkennbar. Es gilt als Merkmal einer bereits überstandenen Infektion beziehungsweise einer erfolgreichen Impfung.

Doch Antikörper sind als Surrogatgrößen in beiden Betrachtungsrichtungen unsichere Kandidaten:

Weder können bestehende Antikörper Immunität garantieren, noch bedeutet die fehlende Nachweisbarkeit von IgM und IgG, dass eine Person nicht dennoch über eine starke Immunabwehr verfügen kann. So steht beispielsweise mit dem Immunglobulin A (IgA) ein weiterer Antikörpertyp zur Verfügung, der bereits bei Eintritt von Erregern in den Rachenraum den Abwehrkampf aufnimmt. Antikörper-Tests versuchen in der Regel gar nicht erst, IgA überhaupt nachzuweisen.

Auch T-Lymphozyten im Zusammenwirken ihrer unterschiedlichen Ausprägungen kümmern sich um Erregerbefall, indem sie infizierte Zellen absterben lassen. Die Vermehrung der Viren in den befallenen Zellen wird dadurch unterbunden. Antikörper werden dabei nicht zwingend produziert (23).

B-Lymphozyten wiederum gelten schlicht als die Voraussetzung für die Antikörper-Produktion, leisten aber tatsächlich in der Immunabwehr sehr viel mehr: Dadurch dass sie die sogenannten Makrophagen, einen Bestandteil der angeborenen Immunität, stimulieren und letztere wiederum den Virenbefall von Zellen erschweren, stellen auch B-Zellen einen wichtigen Baustein der Immunabwehr dar (24). Auch bei dieser Abwehrlinie ist herauszustellen, dass sie komplett ohne die Bildung von Antikörpern auskommen kann – dies bedeutet gute Immunität ohne die Chance auf einen Antikörper-Nachweis!

Auch die sogenannte Kreuzimmunität beruht mindestens in Teilen auf einem Training des angeborenen Teils des Immunsystems (25), von welchem der adaptive Teil, dem auch die Antikörper-Reaktion zuzuordnen ist, zu unterscheiden ist. Ein gut trainiertes Immunsystem, welches dann auch entsprechende Kreuzimmunität aufweist, kann mit Erregern fertig werden, bevor Antikörper gebildet werden können beziehungsweise gebildet werden müssten.

Dieses Abwehrmuster zeigt nicht nur wiederum Immunabwehr ohne Antikörper auf, sondern beweist gerade den Vorteil einer starken, weil vielseitig trainierten Immunreaktion. Es ist das bessere Immunsystem, das mit weniger Antikörpern auskommt (26).

Und so kann man auch mit Nutzen und Aussagekraft der Antikörper-Tests nicht zufrieden sein:

  • Standard-Antikörper-Tests weisen weder Immunglobulin A noch T-Zellen noch Makrophagen als wesentliche Elemente der Immunabwehr nach.
  • Antikörper-Nachweis und Immunstärke korrelieren nicht nur schwach (positiv) miteinander; die Beziehung kann sogar negativ sein: Das stärkere Immunsystem kommt mit weniger oder sogar ohne Antikörper aus.
  • Antikörper braucht ein Immunsystem nicht langfristig vorzuhalten; sie können jederzeit bei Bedarf „nachproduziert“ werden. Der Rückgang des Antikörper-Spiegels beziehungsweise die Nichtnachweisbarkeit von Antikörpern ist für die Immunität irrelevant (27).
  • Hohe Antikörper-Spiegel weisen entweder auf entsprechend schwächere vorgelagerte Verteidigungslinien der Immunabwehr hin oder auf eine vorausgegangene Impfung, deren Nutzen-/Risiko-Verhältnis von der Pharmaindustrie regelmäßig verzerrt wird, beispielsweise durch systematisches Ausblenden vieler Nebenwirkungen, die nur in Bezug auf das Antigen ermittelt werden, jedoch nicht von den Zusatzstoffen der Impfdosen wie Konservierungsmitteln, Resten von Zellkulturen und Wirkungsverstärkern (28).

Gegen Coronaviren, zu denen auch SARS-CoV-2 – wenn seine Existenz jemals zweifelsfrei nachgewiesen würde – gehören würde, wurde für Menschen noch nie erfolgreich eine Impfung entwickelt – trotz diverser Versuche (29).

  • Die Antikörper-Prävalenz in der Bevölkerung unterschätzt erheblich die vorhandene Immunität der „Herde“ und überschätzt demzufolge massiv jegliches Epidemierisiko (30).
  • Eine „tunnelblicksartige“ Suche nach Antikörpern gegen SARS-CoV-2 verstellt den Blick auf eine breite, kreuzreagible Immunabwehr, die sich bereits anhand der anderen, alljährlich umlaufenden Coronaviren aufgebaut hat – den Spezies HCoV-229E, -OC43, -HKU1 und -NL63 – möglicherweise auch noch weiteren — verdankt die Bevölkerung der in jedem Herbst wieder beginnenden Immunitäts-Trainingslager.

Testen auf COVID-19: Medizin oder Mantra?

Diese Frage wurde oben gerade abschließend beantwortet. Ginge es um Medizin, hätten Bundes- und Landesregierungen, Bundestag sowie Bundesrat schon längst Folgendes bewerkstelligt. Nun sind die Gerichte dringend aufgefordert, sich diese Erkenntnisse anzueignen und daraus in ihren Beschlüssen die gebotenen Konsequenzen zu ziehen:

  • Aufklärung zur Bedeutung des Immunsystems und wie dieses erhalten und gestärkt werden kann: durch Ernährung, Bewegung, Sonnenlicht, seelisch-emotionales Gleichgewicht, Immun“training“ und so weiter,
  • Einordnung von Viren und Bakterien als das, was sie sind: ein Teil unseres Lebens, unserer Körper, etwas, das wir brauchen und mit dem wir in Balance zu leben haben,
  • Verzicht auf die Charakterisierung von Viren als „Gefährder“,
  • Verzicht auf absurde und wirklichkeitsferne Ziele wie die „Ausrottung“ eines Virus,
  • Bei vermeintlichen Epidemie-Ausbrüchen: Entsenden eines Spezialisten-Teams in die betroffene Region,
  • dort fortlaufendes Sammeln, Auswerten und Bewerten von epidemiologischer Evidenz,
  • Zuhause: Heranziehen der repräsentativen virologischen Surveillance des Robert Koch-Institutes (Arbeitsgemeinschaft Influenza/Nationales Referenzzentrum für Influenzaviren, 31),
  • Erkennen, dass diese Genesequenzen in der repräsentativen virologischen Überwachung der Bundesrepublik gerade einmal 13 Mal nachgewiesen wurden, in maximal 3,1% aller Proben einer Kalenderwoche (32),
  • Akzeptieren, dass das COVID-19-Geschehen zu jedem fraglichen Zeitpunkt nur einen Bruchteil des jeweiligen gesamten Atemwegs-Infektionsgeschehens ausgemacht hat (33),
  • Erkennen, dass bei COVID-19 unspezifische Symptombilder zusammengewürfelt wurden ohne wirklichen Erregernachweis,
  • Sich bewusst machen, dass ein PCR-Test „auf Basis von Social Media-Informationen“ erstellt und verbreitet wurde, ohne jegliches Vorliegen auch nur von Gensequenzen (34),
  • Kein Shutdown, kein „Social Distancing“, keine Maskenpflicht!

Etwas ist faul im Staate, und das nicht nur in Dänemark …


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Die Rechte des Autors Oliver Märtens bleiben davon unberührt.

(1) 16.03.2020; Reuters; Emma Farge, John Revill; ‘Test, test, test’: WHO Chief’s coronavirus message to world; https://www.reuters.com/article/us-healthcare-coronavirus-who-idUSKBN2132S4

(2) 28.04.2020; Der Standard; Bianca Blei; Tedros Adhanom Ghebreyesus, ein Afrikaner in globaler Mission; https://www.derstandard.at/story/2000117159120/tedros-adhanom-ghebreyesus-ein-afrikanischer-arzt-in-globaler-mission

(3) WHO; Biography Dr Tedros Adhanom Ghebreyesus; https://www.who.int/dg/biography; abgerufen: 06.09.2020

(4) 28.03.2020; multipolar; Paul Schreyer; Coronavirus: Irreführung bei den Fallzahlen nun belegt; https://multipolar-magazin.de/artikel/coronavirus-irrefuhrung-fallzahlen

(5) 28.08.2020; Bernard Korn & Partner, Rechtsanwälte und Fachanwälte; Verwaltungsrechtsstreit Daniela Prousa gegen Robert Koch-Institut, vertreten durch Jessica Hamed; https://www.ckb-anwaelte.de/download/Antrag_JH_DP_teilanonymVerfoeff.pdf

(6) 11.07.2020; Rubikon; Konstantin Demeter, Torsten Engelbrecht; Die Nonsens-Tests; https://www.rubikon.news/artikel/die-nonsens-tests

(7) 26.03.2020; Rubikon; Johannes Kreis; Der Fluch der PCR-Methode; https://www.rubikon.news/artikel/der-fluch-der-pcr-methode

(8,8i) 17.06.2020; Veerle Matheeussen, VictorM.Corman, Oliver Donoso Mantke und weitere; Eurosurveillance; International external quality assessment for SARS-CoV-2 molecular detection and survey on clinical laboratory preparedness during the COVID-19 pandemic, April/Mai 2020; https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.27.2001223#html_fulltext

(9) 26.03.2020; Express Healthcare; Usha Sharma; ICMR approves three #Covid19 test kits for commercial use; https://www.expresshealthcare.in/covid19-updates/icmr-approves-three-covid19-test-kits-for-commercial-use/417799/

(10) 23.06.2020; Oberhessen-live.de; Corona-Tests: Schon wieder falsche Ergebnisse im Vogelsberg; https://www.oberhessen-live.de/2020/06/23/corona-tests-schon-wieder-falsche-ergebnisse-im-vogelsberg/

(11) 30.03.2020; The Telegraph; Bill Gardner, Harry Yorke; Coronavirus testing effort hampered by kits contaminated with Covid-19; https://www.telegraph.co.uk/news/2020/03/30/uks-attempt-ramp-coronavirus-testing-hindered-key-components/

(12) 13.07.2020; CDC (Seuchenschutzbehörde der USA); CDC 2019-Novel Coronavirus (2019-nCoV) Real-Time RT-PCR Diagnostic Panel, Instructions for Use; https://www.fda.gov/media/134922/download

(13) 11.08.2020; multipolar; Paul Schreyer; Faktencheck: Bedeuten steigende Fallzahlen eine größere Gefährdung der Öffentlichkeit?; https://multipolar-magazin.de/artikel/faktencheck-fallzahlen

(14) 24.05.2020; multipolar; Klaus Pfaffelmoser; Warum die Pandemie nicht endet; https://multipolar-magazin.de/artikel/warum-die-pandemie-nicht-endet

(15) 15.07.2020; Bioscientia; Was bedeuten die Begriffe Dual-Target-PCR und ct-Wert?; https://www.bioscientia.de/home/aktuelles/2020/07/was-bedeuten-die-begriffe-dual-target-pcr-und-ct-wert

(16) 06.09.2020; ARD-Tagesschau; Markus Grill, Mara Leurs; Wie ansteckend sind die Patienten?; https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/gesundheitsaemter-corona-tests-101.html; Es sei auf die manipulative Aussage des Titels hingewiesen. Ein positiv auf eine RNA-Sequenz getesteter Mensch ist keinesfalls ein Patient. Wir erfahren nicht von einem Arzt, ob wir Patienten sind, sondern suchen einen Arzt auf, weil wir uns schlecht fühlen, und erst dadurch nehmen wir die Rolle eines (per se hilfebedürftigen) Patienten ein.

(17) 11.06.2020; ECDC (Seuchenschutzbehörde der EU); Diagnostic testing and screening for SARS-CoV-2; https://www.ecdc.europa.eu/en/covid-19/latest-evidence/diagnostic-testing

(18) SinoBiological; Spike Protein / S Protein; https://www.sinobiological.com/research/virus/hcov-spike-protein-overview; abgerufen: 06.09.2020; siehe auch (unter anderen): Sandrine Belouzard, et al. (2012) Mechanisms of Coronavirus Cell Entry Mediated by the Viral Spike Protein. Viruses. 4(6): 1011–1033; sowie: Taylor Heald-Sargent, et al. (2012) Ready, Set, Fuse! The Coronavirus Spike Protein and Acquisition of Fusion Competence. Viruses. 4(4): 557–580.

(19) 01.09.2020; Roche to launch SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test in countries accepting CE mark, allowing fast triage decisions at point of care; https://www.roche.com/de/media/releases/med-cor-2020-09-01b.htm

(20) 21.06.2020; mulitpolar; Oliver Märtens; Das Schweigen der Viren; https://multipolar-magazin.de/artikel/das-schweigen-der-viren

(21) Süddeutsche Zeitung; Der Tamiflu-Skandal, Artikelsammlung; https://www.sueddeutsche.de/thema/Der_Tamiflu-Skandal; abgerufen: 06.09.2020

(22) 31.05.2020; Rubikon; Gerd Reuther; Die Tröpfchen-Desinformation; https://www.rubikon.news/artikel/die-tropfchen-desinformation

(23) 29.06.2020; bioRxiv;  Takuya Sekine, André Perez-Potti, Olga Rivera-Ballesteros und weitere; Robust T cell immunity in convalescent individuals with asymptomatic or mild COVID-19; https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.06.29.174888v1

(24) 01.03.2020; ScienceDaily; Cell Press; Antibodies are not required for immunity against some viruses; https://www.sciencedaily.com/releases/2012/03/120301143426.htm

(25) 26.03.2015; PMC; SadiaSaeed, Jessica Quintin, Hindrik H.D. Kerstens und weitere; Epigenetic programming during monocyte to macrophage differentiation and trained innate immunity; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4242194/

(26) 01.07.2020; Héléne Banoun; Mondialisation.ca; Covid19: immunité croisée avec les autres coronavirus, phénomènes immunopathologiques; https://www.mondialisation.ca/covid19-immunite-croisee-avec-les-autres-coronavirus-phenomenes-immunopathologiques/5646998

(27) 22.07.2020; The New York Times; Apoorva Mandavilli; Can You Get Covid-19 Again? It’s Very Unlikely, Experts Say; https://www.nytimes.com/2020/07/22/health/covid-antibodies-herd-immunity.html

(28) 13.02.2008; Paul-Ehrlich-Institut; Fragen zur Klinischen Prüfung und zur Zulassung; https://web.archive.org/web/20081225090224/http://www.pei.de/cln_115/nn_992504/DE/infos/fachkreise/impf-fach/hpv/studien.html

(29) 29.07.2020; Merkur; Coronavirus-Ende durch Impfstoff? Virologe Streeck malt eine finsteres Szenario …; https://www.merkur.de/welt/coronavirus-impfstoff-hendrik-streeck-zweite-welle-impfstoff-virologe-massentest-infektion-warnung-drosten-zr-13834907.html

(30) 01.08.2020; meinbezirk.at; Peter F. Mayer; Deutsche Studie findet bei 81 Prozent Immunität gegen SARS-CoV-2 durch andere Coronaviren; https://www.meinbezirk.at/niederoesterreich/c-lokales/deutsche-studie-findet-bei-81-prozent-immunitaet-gegen-sars-cov-2-durch-andere-coronaviren_a4172766

Mehr noch: Wurde diese globale Testorgie in betrügerischer Absicht kreiert?


Um diese Fragen beantworten zu können, müssen wir uns natürlich zuvor im Klaren sein, was genau die derzeit verwendeten Tests im Sinne einer Erkennung von SARS-CoV-2 — dem “neuartigen Coronavirus” — zu leisten imstande sind. Außerdem ist zu hinterfragen, was die von diesen gelieferten Ergebnisse überhaupt aussagen, und nicht zuletzt wie diese interpretiert werden. So uns dies alles klar ist, kommt unweigerlich der Verdacht auf, das mit dem Unwissen und den Ängsten der Leute gespielt wird, um — und zwar von Beginn an und wohlgeplant — ein riesiges Geschäft für den Pharmasektor zu ermöglichen. Ein Geschäft mit Tests, die — medizinisch und im Sinne einer Pandemiebekämpfung — schlicht für die Tonne sind. Oliver Märtens hat die verschiedenen derzeit eingesetzten Testverfahren einer kompakten, kritischen Betrachtung unterzogen.


Testen war die Botschaft von Tedros Adhanom Ghebreyesus, dem Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die er am 16. März 2020 an alle Staaten rund um den Erdball richtete (1). Tedros war von 2005 bis 2012 Gesundheitsminister in seinem Heimatland Äthiopien. Berichten zufolge soll während dieser Amtszeit die Informationsarbeit von Journalisten über Cholera-Ausbrüche in Äthiopien unterdrückt worden sein (2).

Cholera-Erkrankungen sind primär ein Problem der Trinkwasserqualität und nicht etwa des Medizinapparates eines Landes. Doch eine unzureichende Wasserqualität, mit daraus resultierenden Krankheitsausbrüchen macht sich nun einmal nicht gut im Lebenslauf eines Gesundheitsministers. Vielleicht deshalb rühmt die von WHO veröffentlichte Vita seine Verdienste um die Verbesserung der medizinischen Infrastruktur in Äthiopien (3). Diese Einrichtungen sind jedoch tendenziell rückwärts gewandt, reaktiv und symptomorientiert, da sie in der Regel erst zum Einsatz kommen, wenn Menschen bereits erkrankt sind.

Eine vorwärts gerichtete, präventive und ursachengerechte Gesundheitspolitik würde jedoch Faktoren wie Ernährung, Schadstoffbelastung von Mensch und Umwelt sowie eben auch die Trinkwasserqualität in den Mittelpunkt stellen. Keine Frage also, dass für Tedros Erfolgsbilanz die Cholera-Ausbrüche ungelegen kamen.

So wie Tedros drei Mal hintereinander das Wort ‘Testen’ aussprach, stehen bei COVID-19 nach herrschender Meinung auch drei Testvarianten zum Nachweis des Virus SARS-CoV-2 zur Verfügung: Zwei davon sind sogenannte Direkttests, da sie anstreben, das Virus selbst im menschlichen Körper zu erkennen — PCR-Tests und Antigen-Tests. Die dritte Variante arbeitet serologisch, in dem hier versucht wird, aus dem Nachweis von Antikörpern im Blut der untersuchten Personen indirekt auf die Existenz eines Virus zu schließen.

Implizit bauen alle diese Tests auf der Annahme auf, dass die sogenannten Kochschen Postulate hinsichtlich des Virus SARS-CoV-2 auch zweifelsfrei erfüllt sind. Robert Koch — nach dem auch die kontrovers diskutierte und inzwischen sogar gerichtlich belangte obere Bundesbehörde (4,5), die direkt dem Bundesgesundheitsministerium von Jens Spahn unterstellt ist, benannt ist — formulierte sinngemäß diese drei Voraussetzungen:

  1. Der Erreger muss in allen erkrankten Personen nachweisbar sein.
  2. Der Erreger muss isolierbar und nachzüchtbar sein.
  3. An dem nachgezüchteten Erreger muss eine zuvor gesunde Person dann wiederum erkranken können.

Spätere Modifikationen der Postulate haben zusätzliche Voraussetzungen mit sich gebracht:

  • In gesunden Personen darf der Erreger nicht auftreten.
  • Aus einer Erregernachzucht erkrankten Personen muss der Erreger wiederum isolierbar und identisch mit dem ursprünglich identifizierten Erreger (also dem vor dessen Nachzucht) sein.

Auch wenn nach modernem Verständnis des menschlichen Immunsystems einige dieser Postulate erneut zu überdenken wären, zum Beispiel vor dem Hintergrund,

  • dass eine Erkrankung auch eine Frage des Verhältnisses von Erregermenge und Stärke des Immunsystems ist, was dazu führen kann, dass nur geringfügig mit dem Erreger belastete Personen gesund bleiben können, beziehungsweise
  • dass bei gesunden Personen ein “in Schach gehaltener” Erreger durchaus nachweisbar sein dürfte,

sind andere dieser Voraussetzungen unverzichtbar. Zu letzteren gehört jedenfalls die zweifelsreie Identifikation des Erregers, wie er sich beispielsweise im Kochschen Postulat der Isolierbarkeit und Nachzüchtbarkeit ausdrückt. 

Verblüffenderweise haben investigative Recherchen und präzise Nachfragen der Autoren Konstantin Demeter und Torsten Engelbrecht ergeben, dass dies beim COVID-19 – Erreger SARS-CoV-2 wohl niemals erreicht wurde — SARS-CoV-2 wurde anscheinend bis zum heutigen Tage nicht isoliert und damit noch nicht einmal seines Existenz als Virus bewiesen; vom Beweis seiner Nachzüchtbarkeit und Pathogenität einmal ganz abgesehen (6)!

An dieser Stelle wird bereits offenkundig, dass im Grunde jegliche Diskussion über COVID-19 – Tests obsolet ist, da sie von unbewiesenen Annahmen über ein mutmaßliches Virus, seine nur unterstellte Pathogenität und eine lediglich postuliert Kausalität zwischen dem ‘Virus’ und einem Symptom-Mischmasch von Erkältung und Grippe ausgehen müsste; dennoch:

Testen zum Ersten: der PCR-Test

Dessen ungeachtet sei als erster des Test-Triumvirates ein weiteres Mal der PCR-Test betrachtet. Zu diesem gibt es bereits zahlreiche fundiert Darstellungen. Statt vieler sei hier auf einen Beitrag von Johannes Kreis beim Rubikon verwiesen (7). An dieser Stelle, um langatmige Wiederholungen zu vermeiden, nur das Wichtigste im Schnelldurchlauf:

  • Der PCR-Test trifft eine Aussage über die bloße Existenz eines Teiles von Erbgut; einer Gensequenz. Weder wird das Erbgut vollständig nachgewiesen, noch wird geklärt, ob der Träger dieses Erbgutes ein Virus oder etwas anderes ist.
  • Es bleibt offen, ob der Träger des Erbgutes — das mutmaßliche Virus — intakt, aktiv oder sich vermehrend ist.
  • Es wird keine Aussage über die Gefährlichkeit (Pathogenität) und/oder die Übertragbarkeit des angenommenen Virus getroffen.
  • PCR-Tests sind in vielerlei Richtungen fehleranfällig und manipulierbar.

Beispielsweise kann die Person, die von mehreren Menschen Abstriche nimmt, unabsichtlich mit dem Abstrichmaterial einer vorher untersuchten Person folgende Individuen kontaminieren. Ein PCR-Test kann diese Kontamination nicht von einem originären Nachweis eines Erbgutausschnittes (Gensequenz) unterscheiden. Auch lassen sich PCR-Testergebenisse massiv manipulieren: Da die Wahrscheinlichkeit für ‘Fehlalarme’ (falschpositive Testergebnisse) je nach Testdesign und untersuchter Genregion zwischen unter einem Prozent und bis zu 40 Prozent liegen kann, lassen sich durch Weglassen von Testschritten, beziehungsweise durch das Ignorieren von Teilergebnissen, COVID-19 – Ausbrüche bei 33 bis 40% der untersuchten Personen vortäuschen. Es wurde auch bereits über schon vor Auslieferung kontaminierte Testkits berichtet, bei denen dann — sozusagen “ab Werk” — eine Garantie für praktisch 100% (falsch-)positive Ergebnisse besteht (8 bis 11). Doch gibt es da noch mehr:

  • Ein hoher Anteil positiv getesteter Personen weist keine beziehungsweise nur milde Symptome einer Atemwegsinfektion auf. Auch dies ist ein Hinweis darauf, dass der PCR-Test entweder “falsch” misst (zu hohe Empfindlichkeit) oder “das Falsche” misst (keine Kausalität zwischen dem Träger der Gensequenz und einer Pathogenität (12). Auch die Viruslast, die wichtig für die Unterscheidung zwischen einer Infektion ohne und einer Infektion mit Krankheitswert wäre, bleibt bei der PCR-Testung mit ihrem Ja-oder-Nein – Ergebnis außen vor.
  • Selbst bei niedrigster Quote von Fehlalarmen — circa einem Prozent — werden bei entsprechend hoher Testanzahl für den Laien beeindruckend viele positive Testresultate erzeugt: Verdoppelt man beispielsweise den wöchentlichen Testumfang von einer halben Million auf eine Million, erhält man bei einer gleichbleibenden durchschnittlichen Spezifität von 99% auch eine Verdoppelung der Falschpositiven von 5.000 auf 10.000.

Nicht nur sind diese absoluten Zahlen für sich genommen grob irreführend; auf ihrer Basis lassen sich auch weitere Indikatoren, wie zum Beispiel die überbewertete und häufig fehlinterpretierte Reproduktionszahl, nach politischem Gusto gestalten (13,14).

  • Selbstverständlich funktioniert die Manipulation auch in umgekehrter Richtung: Soll eine Person negativ getestet werden, also als ‘gesund’ oder ‘genesen’ dargestellt werden, kann man durch eine hohe Verdünnung der Atemwegsprobe und/oder eine niedrige Zahl von Verdoppelungsyklen im Zuge der PCR auch ein gewollt niedriges Ergebnis erreichten.

Von “garantiert negativ” über “geringes Infektionsgeschehen” bis hin zu “steigenden Neuinfektionen”,’Ausbrüchen’ und “garantiert positiv” gibt es also immer eine geeignete Teststrategie, die passenden Testkits und die gewünschte ergebnisorientierte Auswertungsmethode.

[Einschub von Peds Ansichten: Es sei auf einen weiteren Aspekt bei den PCR-Tests hingewiesen, der Manipulationen Tür und Tor öffnet. Nämlich, dass man bei ausreichend hoher Anzahl von Zyklen, genannt ct-Wert (threshold cycle) bei der Verdoppelung der DNA, in welche die RNA des Abstrichs transkribiert wurde, irgendwann mit hoher Wahrscheinlichkeit fündig auf die gesuchte Gensequenz wird. Dies ist in der Regel oberhalb von 30 Zyklen zu erwarten, und mit durchschnittlich 37 Zyklen arbeiten wohl die Labore in Deutschland. Das ist aber ohne Wert, weil nicht aussagekräftig in Hinblick auf einen Infektionsverdacht (15). Mit diesen fragwürdigen Testergebnissen wird aber — nicht nur in Deutschland — Politik gemacht und Ängste geschürt. Welchen ct-Wert genau man national und international verwendet, ist keinesfalls transparent (16).]

Testen zum Zweiten: Der Antigen-Test

Was ändert sich, wenn man von den PCR-Tests zu den Antigen-Tests wechselt? Nun, vor allem wird nichts besser, denn ein Antigen-Test hat von vornherein einen geringeren Anspruch als ein PCR-Test. Während eine PCR-Test zumindest noch vorgibt, nach einem Virus zu suchen, und dabei meist mehrere bei dem Virus vermutete Genregionen abprüft, beschränkt sich der  Antigen-Test per Design auf einen einzigen angenommenen Baustein des angenommenen Virus. Dies kann zum Beispiel ein ‘Zacken’ (‘Spike’) in seiner ‘Krone’ (der ‘Corona’) sein, wie er sich bei SARS-CoV-2 in dessen mutmaßlichem S-Protein ausdrückt (17,18).

Während also der PCR-Test das ‘Fahrzeugmodell’ noch mithilfe von Lackbeschaffenheit, Spurweite und Form des Außenspiegels zu bestimmen versucht, beschränkt sich der Antigen-Test allein, zum Beispiel auf den Außenspiegel. Und wenn nun dieser Außenspiegel nur zufällig am Fahrbahnrand lag, ohne Reifenspur und ohne Lackreste? Egal, der Nachweis des Außenspiegels gilt beim Antigen-Test als Existenzbeweis für das ganze Auto. 

Falls einem dieser schmalspurige Ansatz bereits irgendwie bekannt vorkommt: Er ist vom oben beschriebenen PCR-Test bekannt, wenn man diesen — entgegen seiner vorgesehenen Testkonzeption — auf den Nachweis lediglich einer einzigen Genregion hin deformiert.

Hinzu kommt, dass der Antigen-Test zwar suggeriert, ein Antigen nachzuweisen, tatsächlich jedoch auf eine Reaktion mit auf einem Teststreifen aufgebrachten Antikörpern abstellt. Es wird also nicht das Antigen selbst festgestellt, sondern aus der Reaktion von herstellerseitig bereitgestellten Antikörpern auf die Existenz des Antigens zurückgeschlossen.

Anders als PCR-Tests erfordern Antigen-Tests kein Labor, sondern können auch “vor Ort” beziehungsweise unter Umständen sogar von den betroffenen Menschen selbst angewandt und ausgewertet werden. Hierfür veranschlagen die Hersteller circa 15 bis 30 Minuten Reaktionszeit des jeweiligen Tests. Inzwischen geben Testproduzenten auch deutlich höhere Erkennungswahrscheinlichkeiten bei Personen an, die das gesuchte Antigen in sich tragen. So soll bei einem Hersteller die sogenannte Sensitivität nicht mehr nur bei circa 60%, sondern bei über 96% liegen (19). Transparente Quellen und Informationen, die diese Qualität bestätigen könnten, liegen allerdings nicht vor.

Auch die Erkennungswahrscheinlichkeit für Antigen-negative Personen (Spezifität) soll nach Unternehmensangaben hoch und im Bereich der besten PCR-Tests liegen, nämlich bei gut 99,6%. Doch auch für diese Angabe gilt: Weder ist diese unabhängig bestätigt worden, noch ist das Protokoll zur Ermittlung der Angaben einsehbar.

Auch behauptet dieser Hersteller, es sei wichtig, im kommenden Winterhalbjahr zwischen  Grippeinfektionen und COVID-19 – Infektionen unterscheiden zu können, was bei den möglichen schweren Verlaufsformen auch bei der Influenza und angesichts eines mindestens zehnfach höheren Umlaufs an Influenzaviren während der vergangenen Grippewelle laut virologischer Überwachung des Robert Koch-Instituts als eine wenig sinnvolle Zielsetzung erscheinen muss (20).

Der Hersteller Roche erklärt zu seinem  Antigen-Test schließlich in verblüffender Offenherzigkeit, dass dieser der (rein qualitativen) Erkennung eines bestimmten Antigens diene, das einen Bestandteil von SARS-CoV-2 darstelle.

Von einer expliziten, allein auf diesem Test beruhenden Möglichkeit zur Krankheitsdiagnose, oder gar der Fähigkeit zur Differentialdiagnose, bei der zugleich andere Krankheitsursachen weitgehend ausgeschlossen würden, ist dort, trotz diverser sprachlicher Suggestionen und Assoziationen mitnichten die Rede.

Womit man wieder bei der begrenzten Aussagekraft derartiger Tests, diesmal auf ein Antigen angekommen ist:

  • Ein Antigen ist eine Substanz, auf die der menschliche Körper mit der Bildung von Antikörpern reagiert. Eine Kausalität in Bezug auf Atemwegsinfektionen wird durch Antikörperbildung jedoch nicht bewiesen, sondern lediglich, dass der menschliche Körper eine Substanz als ‘fremd’ einstuft und daher bekämpft. Die Kausalität müsste mithilfe der mehr oder weniger modifizierten Kochschen Postulate (siehe weiter oben) erfolgen, die wiederum die Isolierung und Nachzüchtung eines vermeintlichen Virus voraussetzen. Im Falle von SARS-CoV-2 ist dies, wie bereits ausgeführt, jedoch nie erfolgt.
  • Der Hersteller sagt aus, dass sein Antigen-Test qualitativ sei, also nur ein Ja/Nein-Ergebnis erzeuge: Antigen vorhanden beziehungsweise Antigen nicht vorhanden. Zur Pathogenität (Gefährlichkeit) des Erregers im Allgemeinen — von dem das Antigen ja nur eine Teilmenge darstellt, wobei die Pathogenität wiederum von der Gefährlichkeit eines mutmaßlichen Erregers abhängt, sowie von seiner Menge und seinen Vermehrungsbedingungen — sagt der Test nichts aus. Dies wäre eine Frage der Viruslast, ihrer quantitativen Bestimmung und der Entwicklung der Erregermenge im Zeitverlauf.
  • Der Test sagt nichts aus über die Vollständigkeit des mutmaßlichen Erregers — schließlich ist das Antigen nur ein Bestandteildes vermuteten Pathogens —, und auch nicht über dessen Aktivität beziehungsweise Inaktivität sowie seine Vermehrung.

Im Zusammenhang mit der Vollständigkeit sei auch auf die derzeit unter höchstem Zeitdruck und unter Außerachtlassung bisheriger medizinischer Standards sowie mit Haftungsbefreiung der Hersteller entwickelten mRNA-Injektionen aufmerksam gemacht. Das hierbei in Menschen zu injizierende  fremde Erbgut (mRNA = Messanger-RNA) soll menschliche Zellen dahingehend ‘umprogrammieren’, dass diese Bestandteile von SARS-CoV-2 selbst produzieren. Diese Virenbestandteile sollen dann als Antigene wirken, die eine Immunreaktion in Form von Antikörperbildung hervorrufen — was dann wiederum als Immunisierung, also als ‘Impfeffekt’ zu betrachten sei.

Abgesehen von der absolut inakzeptablen Zweckentfremdung und genetischen Manipulation menschlicher Organismen für die Produktion der eigentlichen Impfstoffe — der Antigene — fällt hier auf, dass sowohl der Antigen-Test als auch die genmanipulierende Spritze auf Antigene abzielen.

Ein frisch „geimpfter“, in Wahrheit aber genmanipulierter Mensch, dessen Zellen aktuell Virusbestandteile produzieren, könnte unter Umständen genau diejenigen Bauteile erzeugen, auf die der Antigen-Test anspricht. Achtung:

In diesem Zusammenhang würde der Antigen-Test nicht einfach Virenteile als mutmaßliche Infektionsanzeichen aufzeigen, sondern vielmehr prüfen, ob der getestete Mensch gerade als Brutkammer für Antigene nach seiner mRNA-Injektion im Einsatz ist. Dieser Test könnte also – bei geschickter Auswahl des ins Visier zu nehmenden Antigens – getestete Personengruppen nach mRNA-Geimpften und (noch) -Ungeimpften unterscheiden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt …

  • Auch beim Antigen-Test sind Kontaminationen wie beim PCR-Test möglich, da auch hier der Ausgangspunkt ein Abstrich aus dem Nasen-/Rachenraum ist. Eine Kontamination der Utensilien kann zu einer solchen auch der Probe führen.
  • Fehlalarme, also falschpositive Ergebnisse sind auch hier in erheblichem Umfang möglich. Selbst bei der herstellereigenen Angabe der Spezifität von 99,6% bleiben noch 0,4% Spielraum für Fehlalarme, was bei entsprechend hohen Testzahlen wiederum zu Tausenden oder sogar Zehntausenden von Fehlalarmen führen kann – pro Woche! Zum Vergleich: Für PCR-Tests in der Bundesrepublik werden über die Testumfänge von mehreren Hunderttausend Stück pro Woche Fehlalarm-Wahrscheinlichkeiten von 0,6% bis 1,4% plausibel dargelegt (8i).

Da Antigen-Tests wesentlich preiswerter und nicht laborgebunden sind, können hier leicht Testumfänge realisiert werden, die ähnliche und sogar noch größere absolute Zahlen für Fehlalarme mit sich bringen als die PCR-Tests.

  • Nur am Rande sei noch angemerkt, dass die Hersteller auch dieser Antigen-Tests gelegentlich eine durchaus zweifelhafte Leistungsbilanz in Bezug auf den Umgang mit Interessenkonflikten wie auch in Bezug auf Studien, welche die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit ihrer Produkte nachweisen sollten, aufweisen. In diesem Zusammenhang sei nur beispielhaft auf den Skandal um das Medikament Tamiflu (Vogelgrippe/Roche) verwiesen (21).

Testen zum Dritten: Der Antikörper-Test

Wechselt man von den direkten Tests (PCR und Antigen) zu den indirekten Tests, dann wird nicht mehr nach dem Erreger, sondern nach der vermeintlichen Immunreaktion der mutmaßlich „Infizierten“ gesucht. Als mechanistische Gegenspieler des auslösenden Antigens gelten die reaktiv von Menschen gebildeten Antikörper. Formal betrachtet wird hier mit einem Surrogat (22) gearbeitet, also lediglich noch mit dem Ersatz oder einem Indikator für die eigentlich gesuchte Substanz. Es wird also nicht nach dem Dieb gesucht, der einer Person die Gesundheit geraubt hat, sondern nach den Spuren des Kampfes am Tatort, nachdem der Dieb bereits die Flucht ergriffen hat.

Allerdings lassen sich Diebe auf verschiedene Weisen vertreiben und Konfrontation ist bei echten Kriminellen nicht empfehlenswert. Auch dem menschlichen Immunsystem stehen eine Mehrzahl miteinander verzahnter und komplexer Abwehrmöglichkeiten zur Verfügung. Mehr als die klassischen Antikörpertests, welche nach Antikörpern des sogenannten Immunglobulin M und G (IgM, IgG) suchen, überhaupt aufspüren sollen. IgM gilt als Merkmal akuter Infektionen und ist nach Abklingen dieser nur noch für wenige Wochen nachweisbar. IgG wird bei entsprechendem Infektionsverlauf erst mit Zeitverzögerung gebildet, bleibt aber über mehrere Monate im Körper erkennbar. Es gilt als Merkmal einer bereits überstandenen Infektion beziehungsweise einer erfolgreichen Impfung.

Doch Antikörper sind als Surrogatgrößen in beiden Betrachtungsrichtungen unsichere Kandidaten:

Weder können bestehende Antikörper Immunität garantieren, noch bedeutet die fehlende Nachweisbarkeit von IgM und IgG, dass eine Person nicht dennoch über eine starke Immunabwehr verfügen kann. So steht beispielsweise mit dem Immunglobulin A (IgA) ein weiterer Antikörpertyp zur Verfügung, der bereits bei Eintritt von Erregern in den Rachenraum den Abwehrkampf aufnimmt. Antikörper-Tests versuchen in der Regel gar nicht erst, IgA überhaupt nachzuweisen.

Auch T-Lymphozyten im Zusammenwirken ihrer unterschiedlichen Ausprägungen kümmern sich um Erregerbefall, indem sie infizierte Zellen absterben lassen. Die Vermehrung der Viren in den befallenen Zellen wird dadurch unterbunden. Antikörper werden dabei nicht zwingend produziert (23).

B-Lymphozyten wiederum gelten schlicht als die Voraussetzung für die Antikörper-Produktion, leisten aber tatsächlich in der Immunabwehr sehr viel mehr: Dadurch dass sie die sogenannten Makrophagen, einen Bestandteil der angeborenen Immunität, stimulieren und letztere wiederum den Virenbefall von Zellen erschweren, stellen auch B-Zellen einen wichtigen Baustein der Immunabwehr dar (24). Auch bei dieser Abwehrlinie ist herauszustellen, dass sie komplett ohne die Bildung von Antikörpern auskommen kann – dies bedeutet gute Immunität ohne die Chance auf einen Antikörper-Nachweis!

Auch die sogenannte Kreuzimmunität beruht mindestens in Teilen auf einem Training des angeborenen Teils des Immunsystems (25), von welchem der adaptive Teil, dem auch die Antikörper-Reaktion zuzuordnen ist, zu unterscheiden ist. Ein gut trainiertes Immunsystem, welches dann auch entsprechende Kreuzimmunität aufweist, kann mit Erregern fertig werden, bevor Antikörper gebildet werden können beziehungsweise gebildet werden müssten.

Dieses Abwehrmuster zeigt nicht nur wiederum Immunabwehr ohne Antikörper auf, sondern beweist gerade den Vorteil einer starken, weil vielseitig trainierten Immunreaktion. Es ist das bessere Immunsystem, das mit weniger Antikörpern auskommt (26).

Und so kann man auch mit Nutzen und Aussagekraft der Antikörper-Tests nicht zufrieden sein:

  • Standard-Antikörper-Tests weisen weder Immunglobulin A noch T-Zellen noch Makrophagen als wesentliche Elemente der Immunabwehr nach.
  • Antikörper-Nachweis und Immunstärke korrelieren nicht nur schwach (positiv) miteinander; die Beziehung kann sogar negativ sein: Das stärkere Immunsystem kommt mit weniger oder sogar ohne Antikörper aus.
  • Antikörper braucht ein Immunsystem nicht langfristig vorzuhalten; sie können jederzeit bei Bedarf „nachproduziert“ werden. Der Rückgang des Antikörper-Spiegels beziehungsweise die Nichtnachweisbarkeit von Antikörpern ist für die Immunität irrelevant (27).
  • Hohe Antikörper-Spiegel weisen entweder auf entsprechend schwächere vorgelagerte Verteidigungslinien der Immunabwehr hin oder auf eine vorausgegangene Impfung, deren Nutzen-/Risiko-Verhältnis von der Pharmaindustrie regelmäßig verzerrt wird, beispielsweise durch systematisches Ausblenden vieler Nebenwirkungen, die nur in Bezug auf das Antigen ermittelt werden, jedoch nicht von den Zusatzstoffen der Impfdosen wie Konservierungsmitteln, Resten von Zellkulturen und Wirkungsverstärkern (28).

Gegen Coronaviren, zu denen auch SARS-CoV-2 – wenn seine Existenz jemals zweifelsfrei nachgewiesen würde – gehören würde, wurde für Menschen noch nie erfolgreich eine Impfung entwickelt – trotz diverser Versuche (29).

  • Die Antikörper-Prävalenz in der Bevölkerung unterschätzt erheblich die vorhandene Immunität der „Herde“ und überschätzt demzufolge massiv jegliches Epidemierisiko (30).
  • Eine „tunnelblicksartige“ Suche nach Antikörpern gegen SARS-CoV-2 verstellt den Blick auf eine breite, kreuzreagible Immunabwehr, die sich bereits anhand der anderen, alljährlich umlaufenden Coronaviren aufgebaut hat – den Spezies HCoV-229E, -OC43, -HKU1 und -NL63 – möglicherweise auch noch weiteren — verdankt die Bevölkerung der in jedem Herbst wieder beginnenden Immunitäts-Trainingslager.

Testen auf COVID-19: Medizin oder Mantra?

Diese Frage wurde oben gerade abschließend beantwortet. Ginge es um Medizin, hätten Bundes- und Landesregierungen, Bundestag sowie Bundesrat schon längst Folgendes bewerkstelligt. Nun sind die Gerichte dringend aufgefordert, sich diese Erkenntnisse anzueignen und daraus in ihren Beschlüssen die gebotenen Konsequenzen zu ziehen:

  • Aufklärung zur Bedeutung des Immunsystems und wie dieses erhalten und gestärkt werden kann: durch Ernährung, Bewegung, Sonnenlicht, seelisch-emotionales Gleichgewicht, Immun“training“ und so weiter,
  • Einordnung von Viren und Bakterien als das, was sie sind: ein Teil unseres Lebens, unserer Körper, etwas, das wir brauchen und mit dem wir in Balance zu leben haben,
  • Verzicht auf die Charakterisierung von Viren als „Gefährder“,
  • Verzicht auf absurde und wirklichkeitsferne Ziele wie die „Ausrottung“ eines Virus,
  • Bei vermeintlichen Epidemie-Ausbrüchen: Entsenden eines Spezialisten-Teams in die betroffene Region,
  • dort fortlaufendes Sammeln, Auswerten und Bewerten von epidemiologischer Evidenz,
  • Zuhause: Heranziehen der repräsentativen virologischen Surveillance des Robert Koch-Institutes (Arbeitsgemeinschaft Influenza/Nationales Referenzzentrum für Influenzaviren, 31),
  • Erkennen, dass diese Genesequenzen in der repräsentativen virologischen Überwachung der Bundesrepublik gerade einmal 13 Mal nachgewiesen wurden, in maximal 3,1% aller Proben einer Kalenderwoche (32),
  • Akzeptieren, dass das COVID-19-Geschehen zu jedem fraglichen Zeitpunkt nur einen Bruchteil des jeweiligen gesamten Atemwegs-Infektionsgeschehens ausgemacht hat (33),
  • Erkennen, dass bei COVID-19 unspezifische Symptombilder zusammengewürfelt wurden ohne wirklichen Erregernachweis,
  • Sich bewusst machen, dass ein PCR-Test „auf Basis von Social Media-Informationen“ erstellt und verbreitet wurde, ohne jegliches Vorliegen auch nur von Gensequenzen (34),
  • Kein Shutdown, kein „Social Distancing“, keine Maskenpflicht!

Etwas ist faul im Staate, und das nicht nur in Dänemark …


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Die Rechte des Autors Oliver Märtens bleiben davon unberührt.

(1) 16.03.2020; Reuters; Emma Farge, John Revill; ‘Test, test, test’: WHO Chief’s coronavirus message to world; https://www.reuters.com/article/us-healthcare-coronavirus-who-idUSKBN2132S4

(2) 28.04.2020; Der Standard; Bianca Blei; Tedros Adhanom Ghebreyesus, ein Afrikaner in globaler Mission; https://www.derstandard.at/story/2000117159120/tedros-adhanom-ghebreyesus-ein-afrikanischer-arzt-in-globaler-mission

(3) WHO; Biography Dr Tedros Adhanom Ghebreyesus; https://www.who.int/dg/biography; abgerufen: 06.09.2020

(4) 28.03.2020; multipolar; Paul Schreyer; Coronavirus: Irreführung bei den Fallzahlen nun belegt; https://multipolar-magazin.de/artikel/coronavirus-irrefuhrung-fallzahlen

(5) 28.08.2020; Bernard Korn & Partner, Rechtsanwälte und Fachanwälte; Verwaltungsrechtsstreit Daniela Prousa gegen Robert Koch-Institut, vertreten durch Jessica Hamed; https://www.ckb-anwaelte.de/download/Antrag_JH_DP_teilanonymVerfoeff.pdf

(6) 11.07.2020; Rubikon; Konstantin Demeter, Torsten Engelbrecht; Die Nonsens-Tests; https://www.rubikon.news/artikel/die-nonsens-tests

(7) 26.03.2020; Rubikon; Johannes Kreis; Der Fluch der PCR-Methode; https://www.rubikon.news/artikel/der-fluch-der-pcr-methode

(8,8i) 17.06.2020; Veerle Matheeussen, VictorM.Corman, Oliver Donoso Mantke und weitere; Eurosurveillance; International external quality assessment for SARS-CoV-2 molecular detection and survey on clinical laboratory preparedness during the COVID-19 pandemic, April/Mai 2020; https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.27.2001223#html_fulltext

(9) 26.03.2020; Express Healthcare; Usha Sharma; ICMR approves three #Covid19 test kits for commercial use; https://www.expresshealthcare.in/covid19-updates/icmr-approves-three-covid19-test-kits-for-commercial-use/417799/

(10) 23.06.2020; Oberhessen-live.de; Corona-Tests: Schon wieder falsche Ergebnisse im Vogelsberg; https://www.oberhessen-live.de/2020/06/23/corona-tests-schon-wieder-falsche-ergebnisse-im-vogelsberg/

(11) 30.03.2020; The Telegraph; Bill Gardner, Harry Yorke; Coronavirus testing effort hampered by kits contaminated with Covid-19; https://www.telegraph.co.uk/news/2020/03/30/uks-attempt-ramp-coronavirus-testing-hindered-key-components/

(12) 13.07.2020; CDC (Seuchenschutzbehörde der USA); CDC 2019-Novel Coronavirus (2019-nCoV) Real-Time RT-PCR Diagnostic Panel, Instructions for Use; https://www.fda.gov/media/134922/download

(13) 11.08.2020; multipolar; Paul Schreyer; Faktencheck: Bedeuten steigende Fallzahlen eine größere Gefährdung der Öffentlichkeit?; https://multipolar-magazin.de/artikel/faktencheck-fallzahlen

(14) 24.05.2020; multipolar; Klaus Pfaffelmoser; Warum die Pandemie nicht endet; https://multipolar-magazin.de/artikel/warum-die-pandemie-nicht-endet

(15) 15.07.2020; Bioscientia; Was bedeuten die Begriffe Dual-Target-PCR und ct-Wert?; https://www.bioscientia.de/home/aktuelles/2020/07/was-bedeuten-die-begriffe-dual-target-pcr-und-ct-wert

(16) 06.09.2020; ARD-Tagesschau; Markus Grill, Mara Leurs; Wie ansteckend sind die Patienten?; https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/gesundheitsaemter-corona-tests-101.html; Es sei auf die manipulative Aussage des Titels hingewiesen. Ein positiv auf eine RNA-Sequenz getesteter Mensch ist keinesfalls ein Patient. Wir erfahren nicht von einem Arzt, ob wir Patienten sind, sondern suchen einen Arzt auf, weil wir uns schlecht fühlen, und erst dadurch nehmen wir die Rolle eines (per se hilfebedürftigen) Patienten ein.

(17) 11.06.2020; ECDC (Seuchenschutzbehörde der EU); Diagnostic testing and screening for SARS-CoV-2; https://www.ecdc.europa.eu/en/covid-19/latest-evidence/diagnostic-testing

(18) SinoBiological; Spike Protein / S Protein; https://www.sinobiological.com/research/virus/hcov-spike-protein-overview; abgerufen: 06.09.2020; siehe auch (unter anderen): Sandrine Belouzard, et al. (2012) Mechanisms of Coronavirus Cell Entry Mediated by the Viral Spike Protein. Viruses. 4(6): 1011–1033; sowie: Taylor Heald-Sargent, et al. (2012) Ready, Set, Fuse! The Coronavirus Spike Protein and Acquisition of Fusion Competence. Viruses. 4(4): 557–580.

(19) 01.09.2020; Roche to launch SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test in countries accepting CE mark, allowing fast triage decisions at point of care; https://www.roche.com/de/media/releases/med-cor-2020-09-01b.htm

(20) 21.06.2020; mulitpolar; Oliver Märtens; Das Schweigen der Viren; https://multipolar-magazin.de/artikel/das-schweigen-der-viren

(21) Süddeutsche Zeitung; Der Tamiflu-Skandal, Artikelsammlung; https://www.sueddeutsche.de/thema/Der_Tamiflu-Skandal; abgerufen: 06.09.2020

(22) 31.05.2020; Rubikon; Gerd Reuther; Die Tröpfchen-Desinformation; https://www.rubikon.news/artikel/die-tropfchen-desinformation

(23) 29.06.2020; bioRxiv;  Takuya Sekine, André Perez-Potti, Olga Rivera-Ballesteros und weitere; Robust T cell immunity in convalescent individuals with asymptomatic or mild COVID-19; https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.06.29.174888v1

(24) 01.03.2020; ScienceDaily; Cell Press; Antibodies are not required for immunity against some viruses; https://www.sciencedaily.com/releases/2012/03/120301143426.htm

(25) 26.03.2015; PMC; SadiaSaeed, Jessica Quintin, Hindrik H.D. Kerstens und weitere; Epigenetic programming during monocyte to macrophage differentiation and trained innate immunity; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4242194/

(26) 01.07.2020; Héléne Banoun; Mondialisation.ca; Covid19: immunité croisée avec les autres coronavirus, phénomènes immunopathologiques; https://www.mondialisation.ca/covid19-immunite-croisee-avec-les-autres-coronavirus-phenomenes-immunopathologiques/5646998

(27) 22.07.2020; The New York Times; Apoorva Mandavilli; Can You Get Covid-19 Again? It’s Very Unlikely, Experts Say; https://www.nytimes.com/2020/07/22/health/covid-antibodies-herd-immunity.html

(28) 13.02.2008; Paul-Ehrlich-Institut; Fragen zur Klinischen Prüfung und zur Zulassung; https://web.archive.org/web/20081225090224/http://www.pei.de/cln_115/nn_992504/DE/infos/fachkreise/impf-fach/hpv/studien.html

(29) 29.07.2020; Merkur; Coronavirus-Ende durch Impfstoff? Virologe Streeck malt eine finsteres Szenario …; https://www.merkur.de/welt/coronavirus-impfstoff-hendrik-streeck-zweite-welle-impfstoff-virologe-massentest-infektion-warnung-drosten-zr-13834907.html

(30) 01.08.2020; meinbezirk.at; Peter F. Mayer; Deutsche Studie findet bei 81 Prozent Immunität gegen SARS-CoV-2 durch andere Coronaviren; https://www.meinbezirk.at/niederoesterreich/c-lokales/deutsche-studie-findet-bei-81-prozent-immunitaet-gegen-sars-cov-2-durch-andere-coronaviren_a4172766

(31) Robert Koch Institut; Nationales Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren; https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/NRZ/Influenza/influenza_node.html; abgerufen: 06.09.2020

(32) 24.4.2020; Robert Koch Institut; Influenza-Wochenbericht; https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2019_2020/2020-17.pdf

(33) 14.07.2020; multipolar; Oliver Märtens; Blindflug der Gerichte?; https://multipolar-magazin.de/artikel/blindflug-der-gerichte

(34) 22.01.2020; Eurosurveillance; Victor M. Corman, Olfert Landt, Marco Kaiser, Christian Drosten und weitere; Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR; https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.3.2000045#html_fulltext

(31) Robert Koch Institut; Nationales Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren; https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/NRZ/Influenza/influenza_node.html; abgerufen: 06.09.2020

(32) 24.4.2020; Robert Koch Institut; Influenza-Wochenbericht; https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2019_2020/2020-17.pdf

(33) 14.07.2020; multipolar; Oliver Märtens; Blindflug der Gerichte?; https://multipolar-magazin.de/artikel/blindflug-der-gerichte

(34) 22.01.2020; Eurosurveillance; Victor M. Corman, Olfert Landt, Marco Kaiser, Christian Drosten und weitere; Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR; https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.3.2000045#html_fulltext

(31) Robert Koch Institut; Nationales Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren; https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/NRZ/Influenza/influenza_node.html; abgerufen: 06.09.2020

(32) 24.4.2020; Robert Koch Institut; Influenza-Wochenbericht; https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2019_2020/2020-17.pdf

(33) 14.07.2020; multipolar; Oliver Märtens; Blindflug der Gerichte?; https://multipolar-magazin.de/artikel/blindflug-der-gerichte

(34) 22.01.2020; Eurosurveillance; Victor M. Corman, Olfert Landt, Marco Kaiser, Christian Drosten und weitere; Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR; https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.3.2000045#html_fulltext

(31) Robert Koch Institut; Nationales Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren; https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/NRZ/Influenza/influenza_node.html; abgerufen: 06.09.2020

(32) 24.4.2020; Robert Koch Institut; Influenza-Wochenbericht; https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2019_2020/2020-17.pdf

(33) 14.07.2020; multipolar; Oliver Märtens; Blindflug der Gerichte?; https://multipolar-magazin.de/artikel/blindflug-der-gerichte

(34) 22.01.2020; Eurosurveillance; Victor M. Corman, Olfert Landt, Marco Kaiser, Christian Drosten und weitere; Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR; https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.3.2000045#html_fulltext

  • Standard-Antikörper-Tests weisen weder Immunglobulin A noch T-Zellen noch Makrophagen als wesentliche Elemente der Immunabwehr nach.
  • Antikörper-Nachweis und Immunstärke korrelieren nicht nur schwach (positiv) miteinander; die Beziehung kann sogar negativ sein: Das stärkere Immunsystem kommt mit weniger oder sogar ohne Antikörper aus.
  • Antikörper braucht ein Immunsystem nicht langfristig vorzuhalten; sie können jederzeit bei Bedarf „nachproduziert“ werden. Der Rückgang des Antikörper-Spiegels beziehungsweise die Nichtnachweisbarkeit von Antikörpern ist für die Immunität irrelevant (27).
  • Hohe Antikörper-Spiegel weisen entweder auf entsprechend schwächere vorgelagerte Verteidigungslinien der Immunabwehr hin oder auf eine vorausgegangene Impfung, deren Nutzen-/Risiko-Verhältnis von der Pharmaindustrie regelmäßig verzerrt wird, beispielsweise durch systematisches Ausblenden vieler Nebenwirkungen, die nur in Bezug auf das Antigen ermittelt werden, jedoch nicht von den Zusatzstoffen der Impfdosen wie Konservierungsmitteln, Resten von Zellkulturen und Wirkungsverstärkern (28).

Gegen Coronaviren, zu denen auch SARS-CoV-2 – wenn seine Existenz jemals zweifelsfrei nachgewiesen würde – gehören würde, wurde für Menschen noch nie erfolgreich eine Impfung entwickelt – trotz diverser Versuche (29).

  • Die Antikörper-Prävalenz in der Bevölkerung unterschätzt erheblich die vorhandene Immunität der „Herde“ und überschätzt demzufolge massiv jegliches Epidemierisiko (30).
  • Eine „tunnelblicksartige“ Suche nach Antikörpern gegen SARS-CoV-2 verstellt den Blick auf eine breite, kreuzreagible Immunabwehr, die sich bereits anhand der anderen, alljährlich umlaufenden Coronaviren aufgebaut hat – den Spezies HCoV-229E, -OC43, -HKU1 und -NL63 – möglicherweise auch noch weiteren — verdankt die Bevölkerung der in jedem Herbst wieder beginnenden Immunitäts-Trainingslager.

Testen auf COVID-19: Medizin oder Mantra?

Diese Frage wurde oben gerade abschließend beantwortet. Ginge es um Medizin, hätten Bundes- und Landesregierungen, Bundestag sowie Bundesrat schon längst Folgendes bewerkstelligt. Nun sind die Gerichte dringend aufgefordert, sich diese Erkenntnisse anzueignen und daraus in ihren Beschlüssen die gebotenen Konsequenzen zu ziehen:

  • Aufklärung zur Bedeutung des Immunsystems und wie dieses erhalten und gestärkt werden kann: durch Ernährung, Bewegung, Sonnenlicht, seelisch-emotionales Gleichgewicht, Immun“training“ und so weiter,
  • Einordnung von Viren und Bakterien als das, was sie sind: ein Teil unseres Lebens, unserer Körper, etwas, das wir brauchen und mit dem wir in Balance zu leben haben,
  • Verzicht auf die Charakterisierung von Viren als „Gefährder“,
  • Verzicht auf absurde und wirklichkeitsferne Ziele wie die „Ausrottung“ eines Virus,
  • Bei vermeintlichen Epidemie-Ausbrüchen: Entsenden eines Spezialisten-Teams in die betroffene Region,
  • dort fortlaufendes Sammeln, Auswerten und Bewerten von epidemiologischer Evidenz,
  • Zuhause: Heranziehen der repräsentativen virologischen Surveillance des Robert Koch-Institutes (Arbeitsgemeinschaft Influenza/Nationales Referenzzentrum für Influenzaviren, 31),
  • Erkennen, dass diese Genesequenzen in der repräsentativen virologischen Überwachung der Bundesrepublik gerade einmal 13 Mal nachgewiesen wurden, in maximal 3,1% aller Proben einer Kalenderwoche (32),
  • Akzeptieren, dass das COVID-19-Geschehen zu jedem fraglichen Zeitpunkt nur einen Bruchteil des jeweiligen gesamten Atemwegs-Infektionsgeschehens ausgemacht hat (33),
  • Erkennen, dass bei COVID-19 unspezifische Symptombilder zusammengewürfelt wurden ohne wirklichen Erregernachweis,
  • Sich bewusst machen, dass ein PCR-Test „auf Basis von Social Media-Informationen“ erstellt und verbreitet wurde, ohne jegliches Vorliegen auch nur von Gensequenzen (34),
  • Kein Shutdown, kein „Social Distancing“, keine Maskenpflicht!

Etwas ist faul im Staate, und das nicht nur in Dänemark …


Anmerkungen und Quellen

(Allgemein) Dieser Artikel von Peds Ansichten ist unter einer Creative Commons-Lizenz (Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International) lizenziert. Unter Einhaltung der Lizenzbedingungen kann er gern weiterverbreitet und vervielfältigt werden. Bei Verlinkungen auf weitere Artikel von Peds Ansichten finden Sie dort auch die externen Quellen, mit denen die Aussagen im aktuellen Text belegt werden. Die Rechte des Autors Oliver Märtens bleiben davon unberührt.

(1) 16.03.2020; Reuters; Emma Farge, John Revill; ‘Test, test, test’: WHO Chief’s coronavirus message to world; https://www.reuters.com/article/us-healthcare-coronavirus-who-idUSKBN2132S4

(2) 28.04.2020; Der Standard; Bianca Blei; Tedros Adhanom Ghebreyesus, ein Afrikaner in globaler Mission; https://www.derstandard.at/story/2000117159120/tedros-adhanom-ghebreyesus-ein-afrikanischer-arzt-in-globaler-mission

(3) WHO; Biography Dr Tedros Adhanom Ghebreyesus; https://www.who.int/dg/biography; abgerufen: 06.09.2020

(4) 28.03.2020; multipolar; Paul Schreyer; Coronavirus: Irreführung bei den Fallzahlen nun belegt; https://multipolar-magazin.de/artikel/coronavirus-irrefuhrung-fallzahlen

(5) 28.08.2020; Bernard Korn & Partner, Rechtsanwälte und Fachanwälte; Verwaltungsrechtsstreit Daniela Prousa gegen Robert Koch-Institut, vertreten durch Jessica Hamed; https://www.ckb-anwaelte.de/download/Antrag_JH_DP_teilanonymVerfoeff.pdf

(6) 11.07.2020; Rubikon; Konstantin Demeter, Torsten Engelbrecht; Die Nonsens-Tests; https://www.rubikon.news/artikel/die-nonsens-tests

(7) 26.03.2020; Rubikon; Johannes Kreis; Der Fluch der PCR-Methode; https://www.rubikon.news/artikel/der-fluch-der-pcr-methode

(8,8i) 17.06.2020; Veerle Matheeussen, VictorM.Corman, Oliver Donoso Mantke und weitere; Eurosurveillance; International external quality assessment for SARS-CoV-2 molecular detection and survey on clinical laboratory preparedness during the COVID-19 pandemic, April/Mai 2020; https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.27.2001223#html_fulltext

(9) 26.03.2020; Express Healthcare; Usha Sharma; ICMR approves three #Covid19 test kits for commercial use; https://www.expresshealthcare.in/covid19-updates/icmr-approves-three-covid19-test-kits-for-commercial-use/417799/

(10) 23.06.2020; Oberhessen-live.de; Corona-Tests: Schon wieder falsche Ergebnisse im Vogelsberg; https://www.oberhessen-live.de/2020/06/23/corona-tests-schon-wieder-falsche-ergebnisse-im-vogelsberg/

(11) 30.03.2020; The Telegraph; Bill Gardner, Harry Yorke; Coronavirus testing effort hampered by kits contaminated with Covid-19; https://www.telegraph.co.uk/news/2020/03/30/uks-attempt-ramp-coronavirus-testing-hindered-key-components/

(12) 13.07.2020; CDC (Seuchenschutzbehörde der USA); CDC 2019-Novel Coronavirus (2019-nCoV) Real-Time RT-PCR Diagnostic Panel, Instructions for Use; https://www.fda.gov/media/134922/download

(13) 11.08.2020; multipolar; Paul Schreyer; Faktencheck: Bedeuten steigende Fallzahlen eine größere Gefährdung der Öffentlichkeit?; https://multipolar-magazin.de/artikel/faktencheck-fallzahlen

(14) 24.05.2020; multipolar; Klaus Pfaffelmoser; Warum die Pandemie nicht endet; https://multipolar-magazin.de/artikel/warum-die-pandemie-nicht-endet

(15) 15.07.2020; Bioscientia; Was bedeuten die Begriffe Dual-Target-PCR und ct-Wert?; https://www.bioscientia.de/home/aktuelles/2020/07/was-bedeuten-die-begriffe-dual-target-pcr-und-ct-wert

(16) 06.09.2020; ARD-Tagesschau; Markus Grill, Mara Leurs; Wie ansteckend sind die Patienten?; https://www.tagesschau.de/investigativ/ndr-wdr/gesundheitsaemter-corona-tests-101.html; Es sei auf die manipulative Aussage des Titels hingewiesen. Ein positiv auf eine RNA-Sequenz getesteter Mensch ist keinesfalls ein Patient. Wir erfahren nicht von einem Arzt, ob wir Patienten sind, sondern suchen einen Arzt auf, weil wir uns schlecht fühlen, und erst dadurch nehmen wir die Rolle eines (per se hilfebedürftigen) Patienten ein.

(17) 11.06.2020; ECDC (Seuchenschutzbehörde der EU); Diagnostic testing and screening for SARS-CoV-2; https://www.ecdc.europa.eu/en/covid-19/latest-evidence/diagnostic-testing

(18) SinoBiological; Spike Protein / S Protein; https://www.sinobiological.com/research/virus/hcov-spike-protein-overview; abgerufen: 06.09.2020; siehe auch (unter anderen): Sandrine Belouzard, et al. (2012) Mechanisms of Coronavirus Cell Entry Mediated by the Viral Spike Protein. Viruses. 4(6): 1011–1033; sowie: Taylor Heald-Sargent, et al. (2012) Ready, Set, Fuse! The Coronavirus Spike Protein and Acquisition of Fusion Competence. Viruses. 4(4): 557–580.

(19) 01.09.2020; Roche to launch SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test in countries accepting CE mark, allowing fast triage decisions at point of care; https://www.roche.com/de/media/releases/med-cor-2020-09-01b.htm

(20) 21.06.2020; mulitpolar; Oliver Märtens; Das Schweigen der Viren; https://multipolar-magazin.de/artikel/das-schweigen-der-viren

(21) Süddeutsche Zeitung; Der Tamiflu-Skandal, Artikelsammlung; https://www.sueddeutsche.de/thema/Der_Tamiflu-Skandal; abgerufen: 06.09.2020

(22) 31.05.2020; Rubikon; Gerd Reuther; Die Tröpfchen-Desinformation; https://www.rubikon.news/artikel/die-tropfchen-desinformation

(23) 29.06.2020; bioRxiv;  Takuya Sekine, André Perez-Potti, Olga Rivera-Ballesteros und weitere; Robust T cell immunity in convalescent individuals with asymptomatic or mild COVID-19; https://www.biorxiv.org/content/10.1101/2020.06.29.174888v1

(24) 01.03.2020; ScienceDaily; Cell Press; Antibodies are not required for immunity against some viruses; https://www.sciencedaily.com/releases/2012/03/120301143426.htm

(25) 26.03.2015; PMC; SadiaSaeed, Jessica Quintin, Hindrik H.D. Kerstens und weitere; Epigenetic programming during monocyte to macrophage differentiation and trained innate immunity; https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4242194/

(26) 01.07.2020; Héléne Banoun; Mondialisation.ca; Covid19: immunité croisée avec les autres coronavirus, phénomènes immunopathologiques; https://www.mondialisation.ca/covid19-immunite-croisee-avec-les-autres-coronavirus-phenomenes-immunopathologiques/5646998

(27) 22.07.2020; The New York Times; Apoorva Mandavilli; Can You Get Covid-19 Again? It’s Very Unlikely, Experts Say; https://www.nytimes.com/2020/07/22/health/covid-antibodies-herd-immunity.html

(28) 13.02.2008; Paul-Ehrlich-Institut; Fragen zur Klinischen Prüfung und zur Zulassung; https://web.archive.org/web/20081225090224/http://www.pei.de/cln_115/nn_992504/DE/infos/fachkreise/impf-fach/hpv/studien.html

(29) 29.07.2020; Merkur; Coronavirus-Ende durch Impfstoff? Virologe Streeck malt eine finsteres Szenario …; https://www.merkur.de/welt/coronavirus-impfstoff-hendrik-streeck-zweite-welle-impfstoff-virologe-massentest-infektion-warnung-drosten-zr-13834907.html

(30) 01.08.2020; meinbezirk.at; Peter F. Mayer; Deutsche Studie findet bei 81 Prozent Immunität gegen SARS-CoV-2 durch andere Coronaviren; https://www.meinbezirk.at/niederoesterreich/c-lokales/deutsche-studie-findet-bei-81-prozent-immunitaet-gegen-sars-cov-2-durch-andere-coronaviren_a4172766

(31) Robert Koch Institut; Nationales Referenzzentrum (NRZ) für Influenzaviren; https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/NRZ/Influenza/influenza_node.html; abgerufen: 06.09.2020

(32) 24.4.2020; Robert Koch Institut; Influenza-Wochenbericht; https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2019_2020/2020-17.pdf

(33) 14.07.2020; multipolar; Oliver Märtens; Blindflug der Gerichte?; https://multipolar-magazin.de/artikel/blindflug-der-gerichte

(34) 22.01.2020; Eurosurveillance; Victor M. Corman, Olfert Landt, Marco Kaiser, Christian Drosten und weitere; Detection of 2019 novel coronavirus (2019-nCoV) by real-time RT-PCR; https://www.eurosurveillance.org/content/10.2807/1560-7917.ES.2020.25.3.2000045#html_fulltext


TOP AKTUELL: