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USA: Darknet Law & Order

Beamte des Justizministeriums kündigten am Dienstag den größten internationalen Opioid-Einsatz an, der sich gegen Drogenhändler im Darknet richtet, was zu 179 Verhaftungen und der Beschlagnahme von mehr als 6,5 Millionen Dollar in Bargeld und Währung führte.

Der stellvertretende Generalstaatsanwalt Jeffrey Rosen, unterstützt von FBI-Direktor Christopher Wray und anderen Partnern der Strafverfolgungsbehörden, kündigte die Beschlagnahme von weltweit etwa 500 Kilogramm Drogen an – 274 Kilogramm davon wurden in den Vereinigten Staaten sichergestellt, darunter Fentanyl, Oxycodon, Methamphetamin und Hydrocodon. Die Agenten beschlagnahmten auch 63 illegale Waffen.

„Kriminelle, die Fentanyl im Darknet verkaufen, sollten der Operation DisrupTor Beachtung schenken“, sagte Rosen in einer vorbereiteten Erklärung. „Die Verhaftung von 179 von ihnen in sieben Ländern – mit der Beschlagnahme ihrer Drogenlieferungen und ihres Geldes – zeigt, dass es keinen sicheren Hafen für den Drogenhandel mehr im Cyberspace geben wird.

Die Operation DisrupTor wurde vor neun Monaten begonnen und erstreckte sich über die Vereinigten Staaten und Europa. Sie findet mehr als ein Jahr nach dem Sturz des „Wall Street Market“ statt, von dem man annahm, dass er einer der größten illegalen Online-Marktplätze im Darknet gewesen sei.

Das „Darknet“ ist ein Teil des Internets, der in einem verschlüsselten Netzwerk gehostet wird und nur durch spezielle Anonymisierungswerkzeuge, insbesondere dem Tor-Browser, zugänglich ist.

Offiziellen Angaben zufolge wurden 121 Verhaftungen in den USA vorgenommen, 42 weitere in Deutschland. Weitere Verhaftungen erfolgten in Kanada, den Niederlanden, dem Vereinigten Königreich, Österreich und Schweden.

Es wurde vermutet, dass die Betäubungsmittel an „Zehntausende von US-Bürgern“ verkauft wurden und angeblich über Darknet Seiten wie Nightmare, Empire, Dream, AlphaBay, DeepSea und Dark Market verkauft wurden, um nur einige zu nennen.

Quelle: Foxnews.com