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USA: Richter ordnet Neuwahl an

So gewaltig ein Richterspruch von Judge Jeff Weil sich erst einmal anhören mag, so unbedeutend wird er für den Staatenbund USA und die korrupte US Präsidentschaftswahl 2020 vorerst bleiben.

Richter Jeff Weil hat für Aberdeen (Mississippi) und eine lokale Stichwahl die Neuwahl angeordnet. Das es also geht, eine Neuwahl richterlich anzuordnen, hat Mr. Weil somit bewiesen, auch wenn der Surpreme Court der USA, geschweige denn das US Militär weder das Rückgrat noch den Mut besaß eine Präsidentschaftsneuwahl wegen ähnlich faktischer Betrugsvorgänge anzuordnen.

Jack Phillips von Epochtimes schreibt:

“Ein Richter in Mississippi ordnete eine neue Stichwahl für eine lokale Wahl in Aberdeen an, nachdem mehr als drei Viertel der Briefwahlstimmen, die bei der demokratischen Stichwahl im Juni abgegeben wurden, für ungültig befunden wurden, während ein an der Wahl beteiligter Notar verhaftet wurde.

Richter Jeff Weill sagte in einer 64-seitigen Verfügung, dass es Beweise für Betrug und kriminelle Handlungen gibt, wie die Briefwahlstimmen gehandhabt wurden, wie sie gezählt wurden und Handlungen von Personen in Wahllokalen während der Stichwahl in Aberdeen, Mississippi. Als Ergebnis ist eine neue Stichwahl für die Ward 1 alderman Sitz notwendig, berichtet WCBI.

Der Richter entschied, dass 66 von 84 Briefwahlstimmen, die bei der Wahl abgegeben wurden, also rund 78 Prozent, nicht hätten gezählt werden dürfen, so WCBI. Nicholas Holliday wurde mit 37 Stimmen zum Gewinner des Alderman-Sitzes erklärt, während Herausforderer Robert Devaull das Ergebnis vor Gericht anzweifelte.

“Das Gericht ist der Meinung, dass es einen hinreichenden Verdacht gibt, dass mehrere Personen, die an den Unruhen während des Wahltages im Wahllokal beteiligt waren, ‘vorsätzlich und korrupt’ eine oder mehrere der oben genannten Strafgesetze verletzt haben”, so der Richter.

“Das Gericht überlässt es den zuständigen Behörden, festzustellen, ob die Handlungen von Maurice Howard, Henry Randle und S. Nicholas Holliday strafrechtlich verfolgbare Verbrechen darstellten”, heißt es in den Gerichtsakten weiter, womit der Polizeichef Henry Randle und der ehemalige Bürgermeister Maurice Howard gemeint sind, die laut Weill an Einschüchterungen und Belästigungen im Wahllokal am Wahltag beteiligt waren.”

Diesem Richter gilt jede Form von Dank und Hochachtung auszusprechen, der den Mut besitzt, gegen die Korruption, Betrügereien und Fälschungen aktiv vorzugehen, um der Demokratie und den Wahlen ein solides, vertrauenswürdiges Fundament zu ermöglichen

Leider hatte US Ex-Präsident Mr. Trump kein gutes Händchen bei der Auswahl von Richtern, wie man anhand von landesweiten Richter-Urteilen sowie dem Surpreme Court erkennen kann. Man hätte deutlich wirksamer in den letzten 4 Jahren den Sumpf trocken legen können. Chance wurde leider verpasst.

Die bisherigen, aktuellen Vorgängen aus dem Trump Lager und von Mr. Trump selbst, lassen jede Hoffnung auf eine Korrektur aller potentiell, illegaler Wahlbetrügereien während der US-Präsidentschaftswahl verschwinden. Mr. Trump nutzt derzeit seinen Einfluss lieber auf die US Wahlen in 2022 und 2024, statt den Sumpf tatsächlich trocken zu legen. Dies bedeutet konkret, dass man am alten, korrupten 2 Parteien-System weiterhin festhalten will, statt einen Neubeginn zu wagen.

Der Tiefe Staat erholt sich gerade zusehends in den USA und weltweit. In Deutschland dagegen hat der Sumpf nie an Macht verloren, wie man auch 2021 in den Bundesländern und scheinbar immer wilder verwirrten Ministerpräsidenten erkennen kann.

Die Hoffnung, ähnlich wie in den USA, auf Vernunft und dem Schwur auf die Fahne von Militär und Polizei, die Bürgern gegen verantwortungslose, politische Entscheidungen zu schützen, ist ebenso zu Schall und Rauch verpufft.

Abgesehen davon wäre in Deutschland eine derartige richterliche Entscheidung, weder auf Landes- noch Bundesebene denkbar. Es ist Zeit, endlich das Richtige zu tun, dies gilt gerade für Richter, für Polizei und Militär. Wie sonst will sich der Bürger auf diese Strukturen im echten Notfall verlassen können? Die Hoffnung für eine gesündere Zukunft mit einer soliden Verfassung und aufrichtigen, mutigen Richtern darf jedoch bleiben.

Wie es geht, hat Jeff Weil vorbildlich vorgeführt.


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