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Von Liebe und Mikroben

Die Liebe ist ein gänzlich in Vergessenheit geratenes Heilmittel — gerade in diesen Zeiten muss wieder daran erinnert werden.

von Friederike Pfeiffer-de Bruin

Am diesjährigen Valentinstag fand in Hannover eine Großdemo für die Grund- und Menschenrechte statt. Eine Veranstaltung im Zeichen der Liebe. An diesem Tag wollte die Friedensaktivistin Friederike Pfeiffer-de Bruin auf der Bühne ein Plädoyer für mehr Naturverbundenheit und Liebe halten. Aus Zeitgründen fiel ihre Rede aus dem Programm, daher wird sie nun hier nachträglich veröffentlicht.

Ich heiße Friederike Pfeiffer-de Bruin, und ich begreife mich als Teil der außerparlamentarischen Opposition.

Bevor ich meine eigentliche Rede beginne, stelle ich hier meinen Disclaimer voran:

Ich spreche allein für mich, nicht im Namen einer Gruppierung, Partei oder Organisation.

Ich bin bis zu einer einschneidenden gesundheitlichen Krise im sozialen Bereich tätig gewesen, unter anderem als Geburts- und Sterbebegleiterin. Das Wohl der Frauen und Kinder, von verletzlichen und auch sterbenden Mitmenschen liegt mir besonders am Herzen. Ich positioniere mich klar gegen Extremismus und Menschenverachtung. Ich stehe ein für unsere unveräußerlichen Grund- und Menschenrechte! Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Ich bin keine Corona-Leugnerin. Ich weiß, dass Menschen krank werden, wenn es auch kein Isolat des Coronavirus gibt. Allen Erkrankten wünsche ich die bestmögliche Behandlung und liebevolle Begleitung. Ich hätte allerdings gern Erklärungen.

Laut Wikipedia-Eintrag zum Thema Epidemie spricht man von einer Grippewelle, wenn während einer Saison in verschiedenen Regionen über 10 Prozent der Bevölkerung infiziert und damit wohl auch krank sind. In der größten Seuchenkrise der jüngeren Menschheitsgeschichte sind laut dem Robert Koch-Institut (RKI) kumuliert über das gesamte vergangene Jahr in Deutschland rund 2.350.000 Menschen, also knapp 3 Prozent aller Einwohner, als „Corona-Fälle” registriert worden — unabhängig davon, ob sie Symptome einer Erkrankung zeigten oder nicht. Zurzeit soll es deutschlandweit rund 47.000 aktive Fälle geben – doppelte Testungen und Falschpositive eingeschlossen. Das sind 0,06 Prozent der Bevölkerung. Covid-19 ist damit definitionsgemäß eine seltene bis sehr seltene Erkrankung!

Ich würde gern einmal eine wirklich einleuchtende Erklärung dafür bekommen, warum wir von Politik und Presse dennoch seit nunmehr fast einem Jahr kollektiv in Geiselhaft genommen werden, warum wir bevormundet, isoliert, genötigt, verängstigt, mit Bußgeldern belegt, wirtschaftlich zerstört, eingeschüchtert, zutiefst traumatisiert und gegeneinander aufgehetzt werden, obwohl mehr als 97 Prozent der Bevölkerung von dieser Seuche — jedenfalls gesundheitlich — nicht betroffen sind?

Warum hat Pharmalobbyist und Gesundheitsminister Spahn schon ganz zu Beginn der Pandemie einen Werbevertrag mit der Top-PR-Firma Scholz & Friends abgeschlossen? Für rund 22 Millionen Euro und angelegt auf vier Jahre? Doch nicht etwa, damit wir von dieser Pandemie überhaupt etwas mitbekommen?

Ich zitiere dazu Sebastian Kurz, aus einem ORF-Interview vom 26. Dezember 2020: „Das ist ja das Heimtückische an dieser Krankheit, dass es ganz viele Menschen gibt, die keine Symptome haben, die einen leichten Verlauf haben, bei denen die Erkrankung wirklich wie ein Schnupfen ist oder gar keine Auswirkung zeigt” (1).

Ich fordere sinnvolle Unterstützung aller vulnerablen Gruppen, beispielsweise durch gesundheitsfördernde Präventionsmaßnahmen, und ich fordere bedingungslose Solidarität mit allen Leidtragenden der laut Kanzlerin Merkel in der Bundespressekonferenz vom 21. Januar 2021 nicht vornehmlich wissenschaftlich, sondern politisch motivierten harten Lockdown-Maßnahmen (2, 3).

Ich fordere die sofortige Aufhebung aller repressiven Corona-Maßnahmen.

Ich fordere die gründliche Aufarbeitung der Corona-Affäre, einschließlich der Offenlegung aller Interessenkonflikte der politischen Entscheidungsträger.

Ich fordere die strafrechtliche Würdigung aller menschenrechtswidrigen Handlungen der Akteure in dieser größten Krise unserer Gesellschaft. Des Weiteren bin ich für umfassende politische Reformen, die einen Ausverkauf unserer Menschenrechte an Konzernglobalisten wirksam verhindern und das langfristige und ganzheitliche Wohl aller Wesen sicherstellen.

Ende Disclaimer.

Heute ist Valentinstag, und Liebe ist das wunderbare Thema dieser Versammlung.

Liebe schmeckt nicht immer süß!

Liebe kann auch scharf sein.

Scharf wie ein Schwert, eine meisterhaft geschmiedete Klinge.

Wenn meine menschliche Integrität angegriffen wird, wenn meine Würde angetastet wird, dann weist die Liebe mir den Weg.

Liebe zeigt sich, indem ich mit aller Deutlichkeit „Halt!” rufe. Halt, ich lasse nicht zu, dass du meine Würde verletzt, denn ich liebe mich. Das tun wir hier, mit diesen Kundgebungen. Wir geben den Regierenden Rückmeldung und sagen: „Stopp! Ihr geht zu weit!”

Ich liebe das Leben, ich liebe unseren Planeten, unsere Mutter Erde, die uns alles schenkt, was wir brauchen. Ich liebe die Schöpfung, die so wundervoll, so reich und so komplex ist. Unendlich wundersam, poetisch und über jeglichen feuchten transhumanistischen Allmachtstraum erhaben.

Ich schaue in die Natur und sehe Liebe. Alle lebendigen Organismen streben nach Homöostase. Nach Gleichgewicht. Es ist ein ewiger Tanz, ein Fließen, ein ständiges Schenken und Empfangen.

Mein Körper ist jederzeit im Austausch mit der Welt. Mit euch. Und meine Mikrobenvielfalt ist ausschlaggebend für meine Gesundheit. Wir haben 10-mal mehr fremde Mikroorganismen in uns als eigene Körperzellen! Wow! Die wollen gefüttert und gepflegt werden.

Spätestens seit Giulia Enders Bestseller „Darm mit Charme” wissen wir: Je gesünder, frischer und naturbelassener unsere Nahrung, desto gesünder und vielfältiger ist unser Mikrobiom. Das ist wichtig, denn unser Mikrobiom beeinflusst sowohl unser Immunsystem als auch unsere Gefühle!

Was aber einen noch größeren Effekt auf unsere Gesundheit hat als gesunde, natürliche Nahrung, sind andere Lebewesen. Pflanzen, Tiere, Menschen. Mit anderen Wesen findet immer ein Mikrobenaustausch statt.

Wenn wir geliebte Menschen berühren, umarmen, küssen, dann geschieht ein wahres Feuerwerk in uns. Auf allen Ebenen. Wir tauschen Informationen aus, geben einander Impulse, wir reagieren elektrisch, biochemisch, hormonell. Wir verändern uns, werden stärker, lebendiger und gesünder, wenn wir zusammenkommen und uns nah sind.

Insbesondere Umarmungen, die länger dauern als 20 Sekunden, sind sehr heilsam. Unser gesamtes Stresssystem reguliert sich, und starke, tiefgreifende Selbstheilungsprozesse werden angeregt. Und das fühlt sich auch noch gut an, wie wunderbar ist das denn?!

Diese Erkenntnisse sind übrigens wissenschaftlich unzweifelhaft belegt. Es ist ja heutzutage ganz wichtig, das dazuzusagen. Sonst geht gleich die Schublade „esoterische Schwurbelei” auf. Das kennt ihr sicher.

Ehrlich gesagt ist mir das aber völlig wumpe.

Ich weiß ohne Zweifel, dass wir göttliche Wesen sind. Wir sind Wunder, eingebettet in weise, wundervolle Natur. Schöpfung und Schöpfer zugleich, wild und frei und schön! Und leuchtend.

Allen, die wie besessen von einem Panik-Fetisch versuchen, uns einzureden, dass wir alle schutzlos und ohnmächtig von bösartig mutierenden neuen Viren dahingerafft werden wie Computer, dass wir nur durch Desinfektionsmittel, Einzelhaft, Nötigung und totale Überwachung dem sicheren Seuchentod entgehen werden, halte ich entgegen: Was für eine dumme, überhebliche Fehleinschätzung!

Millionen Jahre menschlichen Lebens ohne AHA und die experimentelle, wahrscheinlich gefährliche, aber für manche ja extrem lukrative Gen-Impfung — wie haben wir das nur bisher geschafft?

Womöglich ja durch Sonne auf unserer Haut, die Vitamin D, ein wunderbar wirksames Schutzhormon, in uns herstellt. Und:

Verdammt noch mal, liebe Journalisten, recherchiert dazu mal unvoreingenommen die Datenlage! Ihr könntet damit so viel Leid in Pflegeheimen verhindern (4)!

Vielleicht auch durch Kälte und frische Luft, die unser Abwehrsystem stimulieren und unseren Geist erfrischen. Durch gesunde Nahrung und durch Bewegung, die unseren Körper stärken und uns helfen, toxischen Stress abzubauen.

Und durch Liebe! Die unsere Seele nährt und und unser Herz beflügelt, unseren Körper heilt und uns den Blick aufs wirklich Wesentliche lenkt. Schluss mit sinnloser Konsumausrichtung!

Wir sind Wunder der Widerstandskraft, Nachkommen aller Überlebenden aus allen Zeiten! Wir sind Leben. Schöpferisch und kraftvoll.

Lasst uns dem mehr und mehr Ausdruck verleihen. Kommen wir an und ganz in unsere Kraft! Nehmen wir die Verantwortung für die Gestaltung unseres Lebens und unserer Gesellschaft ganz in unsere eigenen liebevollen Hände.

Legen wir die Handys weg, die uns in der Reglosigkeit halten, und kommen wir als mündige und freie Menschen zusammen. Ganz in echt und analog zum Dialog. Lasst uns gemeinsam überlegen: Wie wollen wir wirklich leben? Was ist überflüssig, was brauchen wir, was tut uns gut? Gestalten wir gemeinsam tatkräftig und konkret vor Ort eine wirklich menschliche, solidarische, lebensfreundliche Gesellschaft mit.

Aus Liebe zum Leben.

Die Zeit ist reif!

Jetzt!


Quellen und Anmerkungen:

(1) https://orf.at/stories/3194733/
(2) Zum Beispiel https://swprs.org/on-the-treatment-of-covid-19/
(3) https://www.youtube.com/watch?v=e0CTEfnk1jQ
(4) https://swprs.org/wunder-von-elgg-vitamin-d/

Friederike Pfeiffer-de Bruin, Jahrgang 1982, hat viele Jahre reisend im Ausland und in verschiedenen Gemeinschaften gelebt und im Kulturbereich, in der Bestattung und als Doula (psychosoziale Geburtsbegleiterin) gearbeitet. Sie ist Coach für Trauma- und Stressbewältigung, Prozessbegleiterin, Künstlerin und Menschenrechtsaktivistin. Sie ist aktiv in zahlreichen Vereinen und Initiativen und setzt sich mit ganzem Herzen für eine lebensfreundliche, menschliche Zukunft ein. Mehr unter friedensrike.

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