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Welchen Terror übt Wien?

Die gesamte Nacht auf Samstag dauerte die in Wien großangelegte Anti-Terrorübung der Exekutive und diverser Rettungsorganisationen. Bei der Simulation eines Anschlages wurden Entscheidungs- und Kommunikationsabläufe der Polizei erprobt. „Wir müssen schauen, dass wir das Unerwartete erwarten“, so Gerhard Pürstl, Wiens Polizeipräsident.

Wiener Polizei, Cobra, Wega und Entschärfungsdienst übten für Ernstfall

Im Anschluss begann unter Ausschluss der Öffentlichkeit die eigentliche Übung. Diese findet in abgesperrten Bereichen in der Bundeshauptstadt statt, “an manchen Orten wird es vielleicht etwas lauter sein”, erklärte Polizeisprecher Roman Hahslinger.

Eine konkrete Bedrohung für Wien gibt es laut Pürstl aktuell nicht. Jedoch “gibt es bereits seit Jahren eine abstrakte Terrorlage in ganz Europa”, sagte der Polizeipräsident.

Die nächtliche Übung, an der sich neben 300 Kräften der Wiener Polizei, Cobra, Wega und des Entschärfungsdienstes auch die Stadt sowie die Berufsrettung und weitere Rettungsdienste beteiligen, wird “möglichst so sein, wie es in der Realität auch sein würde”, erläuterte Pürstl.

Daher wurden vorab auch so wenige Informationen wie möglich bekanntgegeben, damit die Übung für alle Beteiligten möglichst wirklichkeitsnah ist.

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